Ist für arme Rentner ohne Erben eine Sterbegeldversicherung sinnvoll?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein!

Wenn er arm ist, hat er auch kein Geld für eine solche Versicherung.

Im Pflegefall auf Staatskosten wird diese Versicherung zuerst gekündigt und ersatzlos eingesteckt. Dann sind das würdige Begräbnis und die Grabpflege weg!

Wenn der arme Rentner keine Erben hat, steht sowieso niemand an seinem Grab und weint. Und für die Grabpflege kommt auch niemand zu Besuch. Also ist die Beerdigung ( vielleícht sogar anonym ) auf Staatskosten die einfachste, sauberste und preiswerteste Lösung. Der arme Rentner sollte sich für die zu entrichtende monatliche Versicherungssumme lieber etwas schönes gönnen - vielleicht einen Cafehausbesuch oder bei schönem Wetter im Biergarten sitzen und einfach nur daran denken: "unter die Erde kommst Du immer"

Gruß

PN1551

Berliner Testament - Verhältnis Großeltern/Enkel nach Tod des Vaters

Guten Tag,

es liegt folgende Konstellation vor:

  • Eheleute vereinbarten ein Berliner Testament (ohne Formulierung einer Nacherberegelung)
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  • die Mutter des verstorbenen Ehemannes (also Großmutter des zuvor genannten Kindes) verstirbt einige Jahre nach diesem.

Wie ist die Erbregelung, wenn...

a.) die Großmutter (auch Witwe) in einem Testament vor Jahren den mittlerweile verstorbenen Sohn als Erben bedachte?

b) es kein Testament gibt und demnach die gesetzliche Erbfolge eintritt?

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Vielen Dank und viele Grüße

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Steht eine Sterbegeldversicherung dem Begünstigten zu?

Ein Bekannter hat eine Sterbeversicherung mit Eintrag für einen Begünstigten abgeschlossen. Leider ist dieser zu früh verstorben und die Versicherungssumme wurde an den Begünstigten ausgezahlt. Nachdem er die Bestattung vorfinanziert hat und Ärger mit den Erben unausweislich war hat der die Bestattungssumme von den Erben eingefordert. Diese lehen dieses ab, weil sie der Meinung sind dafür war die Versicherung. Aber in der Versicherung war nur ein Begünstigter eingetragen und es befand sich auch kein Vermerk, weder in der Police noch in anderen Unterlagen, daß diese lediglich nur für die Beisetzung sein sollte. Sie sind der Meinung, weil der verstorbene sich für eine bestimmte Grabstelle entschieden hat, sei dies ein Vertrag. Nach sämtlicher Durchsicht der vorhanden Unterlagen ist nirgendwo ein Vermerk zu finden, daß diese Versicherung nur für diesen Zweck abgeschlossen wurde. Wer kennt sich damit aus und kann einen Rat geben.

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