Ist Falschangabe beim Nachlaßgericht strafbar?

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7 Antworten

Über eine eventuelle Strafbarkeit konnte ich nichts finden. Allerdings war sie gegenüber den Miterben rechenschaftspflichtig. Daraus können Schadensersatzansprüche erwachsen.

Inwieweit die Ausschlagung der Erbschaft wegen der Täuschung angefochten werden kann, entzieht sich meiner Kenntnis, es wäre allerdings logisch und konsequent.

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Lieben Dank für die Antwort, Ausschlagung wurde schon fristgerecht gemacht, aber anscheinend darf Jeder falsche Angaben beim Nachlaßgericht über sein Vermögen machen, da diese Woche vom Nachlaßgericht ein Schreiben kam, dass dem nicht stattgegeben wird, obwohl offensichtlich ist, dass meiner Meinung nach ein Betrug vorliegt!

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asti.

Die Schwester deines Freundes hat die Erbschaft nach ihrem Vater entgegen der Absprache mit ihrem Bruder, deinem Freund, nicht ausgeschlagen, so dass die Mutter 3/4 satt Alleineigentum an dem von ihr bewohnten Grundstücks hält..

Die Anwältin deines Freundes wird ihm Mittel und Wege aufzeigen, beizeiten einen Ausgleich des Vermögens der Mutter zugunsten deines Freundes herzustellen.

Vermutlich dürfte es bei deiner Frage um nichts anderes gehen, zumal das Nachlassgericht bereits abschlägig reagiert hat

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Asti1971 16.06.2013, 18:33

Lieben Dank für die Antwort, ich finde es nur wirklich fraglich, dass man einfach Falschaussagen betreffend seines Vermögens machen kann, ohne daß man bestraft wird.... lg

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Zunächst ist zu klären, ob die Erbschaftsausschlagung noch widerrufen werden kann - das geht nur innerhalb bestimmter Fristen, und man sollte das auf keinen Fall ohne einen juristischen Beistand tun.

Dan muss man sich über legen, wie die familie zukünftig zusammenleben will, mir kommt hier nur der Spruch in den Sinn: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

Und dementsprechende ist auch die Angelegenheit mit einer möglichen Falschaussage zu beurteilen : Strafanzeige gegen die eigene Schwester oder eigene Mutter: dazu möchte ich nichts sagen...

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Asti1971 16.06.2013, 13:35

Das haben wir schon beim Nachlaßgericht fristgerecht gemacht und läuft auch alles über eine Anwälting. Nur kam diese Woche ein schreiben vom Nachlaßgericht, dass dem nicht stattgegeben wird mit der Begründung es ist nicht nachzuvollziehen, dass mein Freund nicht ausgeschlagen hätte, wenn er von dem ganzen Vermögen gewusst hätte und dass das Erbe für ihn zu geringfügig wäre. Mich hat nur interessiert, ob das nicht strafbar ist, wenn man beim nachlaßgericht falsche Angabe macht, warum das rechtens ist. Das interessiert wahrscheinlich dem Gericht in keinster Weise, was ich nicht nachvollziehen kann, denn es ist nachweislich, dass sie dort falsche oder gar keine Angaben gemacht hat!

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Ist denn eine eidesstattliche Versicherung auf die Richtigkeit der Angaben abgegeben worden? Dann wären unwahre Angaben strafbar.

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Asti1971 16.06.2013, 13:59

Das wissen wir leider nicht, aber ich hoffe, das können wir irgendwie rausbekommen, danke!!!

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Asti1971 16.06.2013, 14:00

Weisst Du ob das Grundvoraussetzung ist, dass man das unter eidesstattlicher Versicherung abgibt? danke!

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kannst du bitte noch erwähnen, wer den was von wem hätte erben sollen, welche Verwandtschaftsbeziehungen bestanden?

Die Frage ist so formuliert, dass die Mutter gestorben ist und die Verstorbene Angaben beim Gericht machte. Und das ist ja nun schwer möglich.

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Asti1971 16.06.2013, 12:59

Oh sorry! Also der Vater meines Freundes ist verstorben und seine Mutter hat beim Nachlaßgericht Vermögen nicht angegeben!

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