Ist es möglich einen Kredit für Studiengebühren im Voraus zu bekommen und erst Jahre später abzubezahlen, wenn man selbst Geld verdient?

2 Antworten

Generell ist ja schon der Sinn eines Studienkredits, dass du das Geld für dein Studium verwenden kannst und es dann nachher wenn du arbeitest wieder abbezahlst. Viele Studenten müssen Studienkredite aufnehmen, informiere dich einfach, sodass du ein für dich passendes Angebot findest. Wie bereits oben erwähnt: Informiere dich auch über Stipendien, die für dich in Frage kommen könnten und bewerbe dich. Außerdem: Besteht die Möglichkeit für dich Bafög zu beziehen? Anders als bei einem Kredit müsstest du dort nicht den gesamten Betrag wieder zurückzahlen! Viel Glück:)!

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Also ich habe mich mal dort informiert. Die Leiterin der Bildungseinrichtung sagte, dass BAföG erst ab dem 5. Semester möglich ist, weil es sich um ne Privatschule handelt. Zusätzlich müsste ich in München auch noch wohnen und leben. Und München ist sehr teuer.

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Es gibt zig Möglichkeiten, aber bei keinem Kredit wird alles Geld im Voraus auf einmal ausgezahlt, sondern allenfalls immer erst semester- oder quartalsweise oder monatlich. Mehr Infos unter https://www.test.de/suche/?q=Studienkredit

Beachte dabei insb. auch die Rückzahlungsmodalitäten. Und Du solltest nach Stipendienchancen suchen.

Welcher Steuerfreibetrag 2017?

Hallo!

Ich plane gerade mein Jahr 2017 in finanzieller Hinsicht und habe dabei viele Fragen. Ich hoffe, mir kann hier jemand ein bisschen Licht ins Dunkle führen :)

Ich bin aktuell noch Student,ledig und werde voraussichtlich bis Juni 2017 studieren, ehe ich den Bachelor habe. Ich studiere an einer privaten Hochschule und zahle ich im Jahr 2017 noch insgesamt 1200€ an Studiengebühren ab. Weil ich ab Februar von daheim ausziehe brauche ich mehr Geld 2017 und habe darum auch mehrere Beschäftigungsverhältnisse neben dem Studium: - Nebenjob auf 450€ Basis (Einkommen voraussichtlich etwa 200€ pro Monat) - Kleingewerbe mit hauptsächlich 2 Auftraggebern (voraussichtlicher Durchschnittsverdienst = 1000€ in der ersten Jahreshälfte, etwa die Hälte in der zweiten Hälfte (pro Monat)) - Ab Juni vergütetes Praktikum mit noch nicht zu vorhersehbarer Einkommenshöhe

Laut meiner Info beträgt der Steuerfreibetrag 2017 8.820€ und alles darüber muss versteuert werden mit Lohnsteuer und Solidaritätszuschlag. Wobei ich die Studiengebühren ja absetzen kann und der Nebenjob nicht dazu zählt, richtig? Und selbst wenn ich über diesen Vertrag komme, muss ja nur die Differenz was über 8.820€ liegt versteuert werden? Von wieviel Prozent Abzug kann man da ausgehen grob?

Des Weiteren fallen Beiträge zur Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung an, wenn man länger als** 20 Stunden** in der Woche arbeitet. Allerdings habe ich gehört, dass dazu nur Stunden von Montag bis Freitag zählen und ich komme zwar insgesamt auf mehr als 20 Stunden im Schnitt, aber da ich im Kleingewerbe hauptsächlich am Wochenende arbeite sollte das ja insgesamt als nicht mehr als 20 Stunden gewertet werden? Muss ich das nachweisen können? Wird hier genau kontrolliert? Leider habe ich an meiner Hochschule keine Semesterferien, die ich nutzen könnte als Möglichkeit auch unter der Woche mehr als 20 Stunden zu arbeiten.

Vielen Dank im Voraus.

Liebe Grüße Patrick

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Erhalte 28000 Euro aus Erbschaft - Wie das Geld ordentlich und gewinnbringend anlegen?

Hallo! Ich bin 22 Jahre alt und erhalte demnächt die oben stehende Summe ausgezahlt. Nun frage ich mich wohin mit dem Geld. Mein Tagesgeldkonto ist für Notfälle ausreichend bestückt. Sonst gibt es nirgends Zinsen. Überlegung Fonds - da ich das Geld ja die nächsten 10 Jahre nicht brauchen werde. Drum habe ich mich belesen. Diversifikation spielt eine große Rolle. Wie könnte das für mich aussehen. Meine Idee war jetzt folgende...3000 Euro noch aufs Tagesgeld, 5000 in meine fondsgebundene Rentenversicherung und 20000 Euro in ein paar Fonds investieren. Ein Depot habe ich ja bereits bei einer Fondsbank da ich per Sparplan schon zwei Fonds bespare. Das wäre einmal DWS Top Dividende und BGF Global Allocation. Diese bespare ich zu je 100 Euro im Monat. 3100 Euro sind dabei jetzt pro Fonds zusammen gekommen.

Wie könnte es aussehen wenn ich die 20000 Euro per Einmalanlage investieren möchte. Über Hinweise wäre ich sehr dankbar.

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Bin ich zur Abgabe der angeforderten Steuererklärung verpflichtet?

Hallo, erst einmal zu mir: ich bin 19 Jahre, habe gerade Abitur gemacht und fange an zu studieren ab Oktober diesen Jahres. Letztes Jahr im Juli (Juli 2013) habe ich ein Kleingewerbe angemeldet um im Veranstaltungsbereich auf Rechnung arbeiten zu können. Tatsächlich gearbeitet und Geld verdient habe ich dann aber erst ab März (März 2014). Einen weiteren Nebenjob oder sonstiges habe ich nicht. Mein Einkommen bis März waren also demnach meine Eltern und mein Taschengeld.

Jetzt hat mir das Finanzamt einen Brief geschrieben in dem steht, dass ich bis zum 07.08. eine Steuererklärung (Einkommenssteuer) für das Jahr 2013 abgeben soll - aber wie gesagt: habe ja nicht gearbeitet und demnach auch nichts verdient. Muss ich dann trotzdem eine machen? In dem Brief vom Finanzamt steht dazu noch: Wenn man 'der Auffassung ist, zur Abgabe einer Steuererklärung nicht verpflichtet zu sein' soll man das Schreiben 'mit einem kurzen Hinweis auf der Rückseite' an das Finanzamt zurücksenden. Dort findet man dann auch so eine Art Vordruck bei dem man nur noch eintragen müsste, wieso weshalb warum man keine Steuererklärung machen muss/möchte:

Ich bin zur Abgabe der angeforderten Steuererklärung nicht verpflichtet, weil (Angabe der Gründe): ....... Als Anlage(n) erhalten Sie (z.B. Bescheinigung über den Bezug von Sozialleistungen, Ausdruck der Lohnsteuerbescheinigung(en)): ..........

Das ganze verwirrt mich etwas, da ich mir eigentlich sicher war das ich dieses Jahr noch keine Steuererklärung abgeben muss, sondern erst wenn ich tatsächlich etwas verdient habe - muss ich aber trotz allem jetzt eine machen oder Welche Gründe sollte ich auf der Rückseite angeben, dass ich keine machen muss?

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Nebenjob Strukturvertrieb

Mein Freund arbeitet bei einem Strukturvertrieb. Alles abraten hat nicht geholfen, also versuche ich, so gut es geht zu helfen. Jetzt benötigt er einen sogenannten Tippgeber und hat mir eine Bewerbungsmappe mitgebracht. Ich benötige ein Passfoto und eine Kopie vom Personalausweis. Persönliche Angaben und Steuernummer. (ich vergleiche es mit einem kleinen Nebenjob, wie z.B. Zeitung austragen als Nebenverdienst) Eigentlich nur, damit mein Freund in der Struktur einen Schritt nach oben kommt. Tippgeber empfehlen nur und wenn es zu einem Abschluss kommt, dann bekommt man dafür einen geringen Anteil der Provision. Ich bin aber nicht in der Pflicht. Wenn ich niemanden empfehle, dann passiert mir nichts. Mich stört diese Bewerbungsmappe und die ganzen Auskünfte, die ich machen soll. Es gibt keinen extra Tippgeber Vertrag, ich soll ein Formular für neue Geschäftspartner ausfüllen. Zwar muss ich nicht die ganzen Unterlagen beifügen, aber die Fragen und Auskünfte soll ich machen. -Tätigkeitsangaben -persönliche Vermögensangaben -Einwilligung zum AVAD Verfahren (welches ich nicht unterschreiben möchte) Mich stört am meisten der (falsche) Vertrag. Ich habe angst, mich für etwas zu verpflichten, was aber eigentlich für Geschäftspartner gilt. Ich habe schon überlegt, Geschäftspartner zu streichen und Tippgeber hin zu schreiben. Eine Aushilfe bekommt doch auch keinen Gesellenvertrag, weil kein anderer da ist... Das AVAD Verfahren ist mir auch unheimlich. Wofür muss ich persönliche Vermögensangaben machen? Mein Freund versichert mir, das es ohne Risiko und Pflichten ist. Er möchte mir natürlich auf keinen Fall Schwierigkeiten machen. Aber er ist vielleicht einfach unwissend.

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Wie kann ich ein Vollzeit-Auslandsstudium (Master) bei gleichzeitiger Berufstätigkeit im Inland (kein deutscher Wohnsitz) absetzen?

Hallo, ich versuche erstmals eine Steuererklärung zu erstellen, schaffe es jedoch mit der WISO Software nicht, meinen Fall korrekt anzugeben.

Ich hatte im Kalenderjahr 2016 Bruttoeinkünfte von ca. 28.000€ als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Deutschen Universität (3500€ Lohnsteuer bezahlt). Da ich nur einen Bachelorabschluss hatte, konnte ich (entgegen der ursprünglichen Zusagen meines Chefs) nicht direkt promovieren und musste meinen Master nachholen, der an meiner Universität allerdings nicht angeboten wird. Um die Fortbilldungszeit möglichst kurz zu halten, entschied ich gemeinsam mit meinem Chef, in Holland in meinem Fach einen Master zu studieren, während ich gleichzeitig zu 25% als Mitarbeiter in Deutschland angestellt blieb. Im Anschluss folgt dann die planmäßige Promotion.

Ich hatte 2016 Januar bis August:

  • Wohnsitz in D. mit Stelle zwischen 50 und später 100% in D.

September bis Dezember:

  • kein Wohnsitz in D., Umzugskosten nach NL
  • Wohnsitz ordentlich gemeldet in NL (Zwischenmieterin in D.)
  • 25% Stelle in D., keine Einkünfte in NL,
  • Einkommen brutto 880€, netto <700€, Lohnsteuerklasse 1
  • zwei vom Arbeitgeber voll abgerechnete Konferenzen, die von NL aus bereist wurden (Österreich und Belgien)
  • Eine nicht vom Arbeitgeber abgerechnete Konferenz, auf die ich aber aus beruflichen Gründen gehen sollte (Irland), Kosten selbst getragen
  • zwei 10 tägige Aufenthalte zum Arbeiten in Deutschland, bei Freunden auf der Couch übernachtet, Fahrtkosten "zur Arbeit" von Holland nach Deutschland selbst getragen, 900km
  • erheblich teurere Miete in NL (530€/40m²) als ich sie in D hatte (450€/48m²) bei geringerem Einkommen (und de facto der gleichen Arbeitszeit)
  • Studiengebühren in NL (insg. 2050€, davon 2016 nur 820€ in Raten bezahlt)

Habe mir das WISO Steuersparbuch gekauft und kann mir derzeit weder einen Lohnsteuerhilfeverein noch einen Steuerberater leisten.

Die Frage nun:

  • was von den genannten Punkten kann ich wie als Werbungskosten angeben?
  • Mein Arbeitgeber wünscht, dass ich regelmäßig (10 Tage spätestens alle 2 Monate) in D. bin, aber diese zweimalige (2016) "Anreise zur Arbeit" lässt sich mit WISO nicht als "Fahrtkosten" abbilden.
  • Soll ich die Reisen von NL nach D ggf. als "Reisekosten" aufführen?
  • Die Mehrkosten durch die Wohnung sind eindeutig KEINE doppelte Haushaltsführung, da kein Wohnsitz in D. (habe aber Mehrkosten, mehr Miete in NL + Entschädigung an Freunde in D). Kann das irgendwie abgesetzt werden?
  • Kann ich die Verpflegungspauschale für die Zeit in NL (max 3 Monate) eintragen? Oder für die Zeit in D. (insg. 20 Tage)?
  • Kann ich die Umzugskosten (weg vom Arbeitgeber, aber für die Fortbildung die notwendig ist, um hier weiter tätig zu sein) irgendwie abrechnen?
  • Zumindest die selbstbezahlte Konferenz in Irland sollte als "Reisekosten" anführbar sein, oder?
  • Soll ich die Studiengebühren komplett angeben oder nur die zwei Raten die 2016 bezahlt wurden?

Ich bin über jede Hilfe dankbar. Vielen Dank für alle Hinweise.

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