Ist es möglich, daß Vermieterin die Miete für Autostellplatz nach langem Festpreis nun verdreifacht?

2 Antworten

Das dürfte doch schon Mietwucher sein

Du kannst nicht für das Wohnraummietrecht geltende Begriffe auf andere Arten von Mietverhältnissen übertragen. Wann Mietwucher vorliegt, definiert das Gesetz nämlich in dem genannten Sinne:

http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__291.html

Für Stellplatzmiete gilt: Friss oder stirb. Wem der Stellplatz zu teuer ist, der muß eben jeden Abend wieder auf Stellplatzsuche gehen und dann 2km zur Wohnung wandern. Macht ja nichts, das erhält jung und schlank.

Wenn Du von "Erhöhung" sprichst, so sei im übrigen darauf hingewiesen, dass es für Stellplätze kein besonderes Mieterhöhungsverfahren gibt. Was Dir da angeboten wird, ist wahrscheinlich (wir kennen den Vertrag ja nicht) die Änderung eines schon bestehenden Vertrags und der brauchst Du nicht zuzustimmen. Allerdings wird mutmaßliche Folge dann die Kündigung sein und dagegen gibt es bei Stellplätzen keinen Mieterschutz.

Ist der Stellplatz einzeln vermietet, kann sie dafür verlangen, was sie will. § 558 BGB gilt nämlich nur für Wohnraum.

G imager761

Vermieter kündigt Mieter die Wohnung aus Alters- und Gesundheitsgründen des Vermieters

Vermieterin (um die 80 Jahre) kündigt einer mir bekannten Familie (Ehemann ist schwerstbehindert und Rollstuhlfahrer) mit der Begründung, dass sie aus alters- und gesundheitlichen Gründen nicht weiter vermieten kann im Juni 2009 (die Miete wurde stets pünktlich und vollständig bezahlt). Die Vermieterin hat eine ca. 45-jährige Tochter, die auch hier im Ort wohnt und sie mehrmals in der Woche besucht, womit unterstellt werden kann, dass die Erbschaftsangelegenheiten innerhalb der Familie geklärt sind. Beinahe zeitgleich stellt sich heraus, dass neben den monatlichen Abschlagszahlungen für Gas in Höhe von je 170,- eine Rechnung über 1200,- von den Stadtwerken für einen Gasmehrverbrauch kommt. Die Mieter vermuten dass eine Manipulation der Gasleitungen vorliegt (wird gegenwärtig gerichtlich untersucht) und die Vermieterin eine andere oder ihre eigene Wohnung mit beheizt.. Danach erfolgt noch eine fristlose Kündigung. Mehrere Anwälte sind nun eingeschaltet, was aber dauern kann. Die Mieterin ist ausgezogen, die Wohnung wurde jetzt allerdings TROTZDEM NEU VERMIETET. Welche Kosten kann die Mieterin gegen die Vermieterin einklagen??? Da beim Beweissicherungsverfahren die Vermieterin den Sachverständigen in seiner Tätigkeit behindert hatte, muss erst ein 2. Termin angeordnet werden, demzufolge macht keiner der Anwälte derzeitig große Aktivitäten, WAS IST ZU TUN JETZT? DANK für die Hilfe

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