Ist es erlaubt Skonto auf angegebene Einkaufspreise, bei Rechnungsstellung hochzurechnen?

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5 Antworten

Ich schätze mal, da hat einer bei der Rechnungserstellung schlichtweg das Minus- mit dem Pluszeichen verwechselt.

Überweise den Kääsköppen 1.410,75 € und gut ist. Den verbleibenden Betrag der Rechnung verbuchst du auf Skonto.

Wenn denen das nicht passt - müssen sie dich halt auf Zahlung verklagen. Dies ist auch im vereinigten Europa mit Schengen-Abkommen für rd. 150 Tacken keine billige Übung für den Niederländer.

Btw, seid wann gibt es eigentlich holländische Sofas? Dachte die können nur Käse ...;-)

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Primus 09.04.2013, 14:27

Dachte die können nur Käse

Tulpen können die auch ;-)))))

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alfalfa 09.04.2013, 15:11
@Primus

Und auch Joints! Da müssen die wohl heimlich bei der Rechnungsstellung dran genascht haben...;-)

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Es kann sich hier einerseits um Sprach- und andererseits um Rechenbarrieren handeln:

Einkaufspreisliste vom Hersteller

Der Hersteller muß seine Verkaufspreisliste (und nicht seine Einkaufspreisliste) zugrundelegen. Dessen Verkaufspreisliste ist Eure Einkaufspreisliste. Ferner müßte seine Verkaufspreisliste auch Zahlungsbedingungen enthalten, über die hier leider nichts berichtet wird, sondern nur über eine Rechnung mit Zahlungsbedingung:-((

Rechnungsbetrag-Netto € 1.563,14 = Listen-ek. + 5%

Hier kann offensichtlich jemand den Ausdruck "Listen-ek. + 5%" nicht rechnen, denn € 1.485 + 5 % = € 1.559,25. Umgekehrt entspricht € 1.485 dem Rechnungsbetrag € 1.563,14 minus 5 %.

Nach meinem Verständnis ist die Rechnung falsch ausgestellt ...

Nach meinem auch, wenn die Bestellung zu € 1.485 (auf der Messe) erfolgte und auch so bestätigt wurde (und sich aus der Verkaufpreisliste und seinen AGB keine anderen Anhaltspunkte ergeben). Diese Rechnung wäre also zurückzuweisen bzw. teilweise gutzuschreiben.

Bei rechtzeitiger Rechnungszahlung innerhalb von 30 Tagen (beim Hersteller eintreffend!), ist der Zahlungsbetrag nach Skontoabzug also € 1.410,75. Nur hinsichtlich des Betrages stimme ich also mit der Antwort von Jürgen010 überein.

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Juergen010 09.04.2013, 15:47

Die Details der falschen Berechnung hatte ich mir gespart.

Da ein Gespräch mit dem Lieferanten wohl schon gescheitert war, hab ich mein Augenmerk auf eine praktikable Lösung gelegt, damit der Fragende die Sache zu den Akten legen kann.

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LittleArrow 09.04.2013, 23:00
@Juergen010

mein Augenmerk auf eine praktikable Lösung gelegt

Da mußt Du doch noch mal Deinen Text genau lesen, welche fragefremden und ausländerfeindlichen Formulierungen enthalten sind, die keinen Fragebezug haben.

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  • Auf der Rechnung ist angegeben = Bei Bezahlung innerhalb 30 Tage unter Abzug von -5% Skonto

Das ist doch eindeutig: wenn du innerhalb von 30 Tagen den Rechnungsbetrag überweist, beträgt dieser: 1484.98 €

  • Dieser Hersteller ist der einzige unserer Hersteller der so Fakturiert

Das mag in der Möbelbranche vielleicht die Ausnahme sein, ansonsten ist das üblich, nur beträgt der Skontoabzug meistens 1,5 % nicht 5% , das ist eher ungewöhnlich...

  • Bräuchte dringend eine Grundlage für ein aussagekräftiges Beschwerdeschreiben

Davon kann ich dir nur dringend abraten, was der Lieferant macht ist üblich und auch handelsrechtlich in Ordnung.

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wenn nicht angegeben ist, wofür die 5% denn sind, die auf die Rechnung aufgeschlagen werden, frage ich mich, warum der Hersteller sich nicht an die Einkaufspreisliste hält. Das würde ich mir erklären lassen.

Die Rechnung (bzw. der Listenpreis) ist insofern auch nicht logisch, denn nur, wenn man innerhalb 30 Tagen zahlt, dann kommt man aufgrund des Skontos auf den Listenpreis.

Nimmt man 1.485 Euro + 5%, dann kommt ein anderer Betrag raus als die 1.563e. Aber von eben diesem Betrag 5% Skonto abgezogen ergeben den Listenpreis.

Man kann nun auf korrekte Rechnungstellung pochen, so dass der Listenpreis stimmt. Dann wäre logisch, wenn die schrieben, dass 1.485 fällig werden in den ersten 30 Tagen, danach 1.563e. Das wäre die korrektere Rechnung.

Oder man spart sich all die Diskutiererei, überweist den Listenpreis und schreibt denen, sie sollen doch in Zukunft die Rechnungen "korrekt" erstellen.


Ich glaube, man benötigt dazu keine §§, sondern nur einen guten Menschenverstand. Diese Art von Rechnungstellung ist unlogisch, mehr nicht. Und wenn es Listenpreise sind, dann sollten die sich daran halten, ausser im Kleingedruckten stehen eben genau diese wirren Regeln und die Preise sind damit nur insofern verbindlich, wenn man binnen 30 Tagen zahlt.

Damit solltet ihr euch die Preisliste und die Zahlungsbedingungen ansehen. Vielleicht steht dort des Rätsels Lösung.

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Was ein Skonto ist und was nicht ist ja letztlich irrelevant.

Der Typ schreibt eine Rechnung über 1.563,14 und der Listenpreis ist 1.485. Die einzige Frage ist, warum er sich nicht an die Listenpreise hält, denn Du hast zum Listenpreis bestellt.

§§ werden Dir auch nicht viel bringen, denn den Holländern interessieren die deutschen Vorschriften über Kaufverträge eher wenig.

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