Ist es erlaubt, daß Bank für Mahnung wg. rückständiger Rate Mahngebühr verrechnet?

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5 Antworten

Hallo,

da sollte man zunächst die Bedingungen der Bank und des Kredites lesen.

Ich würde sagen: ja.

Gruss

Barmer

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Jede postalische Mahnung darf mit maximal 2,50 € in Rechnung gestellt werden.

Kenne kein Gericht in diesem Land welches in einem Urteil eine höhere Gebühr zugestanden hätte.

Mahngebühren sind eine Form des Schadenersatzes. Wenn man dir eine Mahnung schickt, so fallen dafür Kosten für Papier, Tinte bzw. Toner und Porto an. Diese darf man pauschal (bix maximal 2,50 €) pro Brief erstattet fordern oder wer mehr will darf auch tatsächliche Kosten verlangen, wenn diese nachgewiesen werden.

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Mahnkosten müssen sich an der Höhe des üblicherweise zu erwartenden Schadens orientieren und dürfen keine Strafe sein.

Durch Rationalisierungsmaßnahmen ist der Bearbeitungsaufwand bei Mahnungen erheblich gesunken.

Mahnkosten bis 3,-- EURO sind deshalb rechtens.

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Ja, natürlich ist das erlaubt, der Bank entsteht ja durch den Zahlungsverzug ein Bearbeitungsaufwand, den sie ersetzt haben möchte. Steht allerdings auch in deinem Kreditvertrag bzw. im Preisaushang/Preis-Leistungsverzeichnis deiner Bank.

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die 3 Euro sind rechtens.


Stell dir mal umgekehrt vor, dir zahlt jemand nicht wie vereinbart, einen offenen Betrag. Denkst du, dass der Mehraufwand, welchen du auch immer haben magst, nicht 3 Euro wert sind?

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