Ist eine von der Bank nachträglich verlangte Bürgschaft vielleicht ungültig?

3 Antworten

Balsamico:

Die Bürgschaft ist bekanntlich ein Vertrag, durch den sich der Bürge gegenüber dem Gläubiger verpflichtet, für die Erfüllung der Verbindlichkeit eines Dritten (Schuldner) einzustehen.

Liegt der Bank eine -  auch nachträglich erklärte - Bürgschaft vor, kann sie den Bürgen, deinen Vater, zur Zahlung heranziehen.

Bitte ordne das mal ein wenig.

1. Was hast Du mit dem Kredit deines Vaters zu tun?

2. Wurde nun in 2013 eine neue Bürgschaft ausgestellt? Wenn ja, warum? Der Kredit war doch gekündigt?

3. Wenn dich tatsächlich die Schulden deines Vaters bei der Bank, z.B. wegen eines Erbes etwas angehen, dann sind es nun Deine Schulden, sogfern Du das Erbe angenommen hast. Zwangsläufug gehören diese in deine Privatinsolvenz.

4. Oder meinst du mit Insolvenz, die Nachlassinsolvenz? Aber auch da gehört der nicht getilgte Kredit mit hinein.

5. Wenn dein Vater eine Bürgschaft ausgestellt hat, dann hast Du doch mit der Bürgschaft nichts zu tun.


Natürlich kann die Bank eine unterschriebene Bürgschaft für einen Kredit, egal wann ausgestellt, fällig stellen und einfordern . In die Privatinsolvenz kannst du diesen mit der Bürgschaft unterlegten Kredit nicht aufnehmen.

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