Ist eine Unterschrift per Fax rechtlich gesehen bindender als ein Pdf per Email?

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5 Antworten

eine Unterschrift in einem PDF ist gar nix. Versuche mal ein Gutachten erstellen zu lassen, ob die Unterschrift echt ist. Das wird nicht gelingen. Der Gutachter müsse Einblick in sämtliche Patente in diesem Zusammenhang haben. Die wird Adobe als Patentinhaber sicherlich verweigern. Wie Gerichte dann entscheiden wissen wir von den Blitzern wo die Gutachter auch nicht an die Patentunterlagen ran kommen und damit das Messverfahren nicht nachvollziehbar ist. Zertifikate können gefälscht sein. PDFs sind als Sicherheitslücken bekannt.

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Weder noch, entweder es ist etwas gültig und bindend oder ungültig und nicht bindend, beides im Singular. Einen Plural von gültig - gültiger, am gültigsten kenne ich (ohne in den Duden geschaut zu haben) nicht. Man kann sich auch vom PC aus mittels Katenlesegerät und dem neuen Personalausweis und/oder dem Postident - Verfahren legitimieren um rechtsgültige Dokumente zu versenden. Eine weitere Möglichkeit rechtsverbindliche Dokumente als PDF oder Word - Dokument zu versenden sind die DE-mail-Konten verschiedenster Anbieter wie Telekom, web.de, gmx.de usw.

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ffsupport 04.12.2014, 10:37

Liebe Mitglieder,

langsam reicht es. Tragt eure persönlichen Differenzen mittels Privatnachrichten, Email oder von Angesicht zu Angesicht aus. Die Kommentarfunktion ist lediglich für inhaltliche Ergänzungen, Nachfragen und Berichtigungen gedacht. Daher haben wir unsachliche Kommentare entfernt und werden dies in Zukunft auch ohne weitere Hinweise tun. Es kann nicht sein, dass sich immer wieder einzelne Mitglieder gegenseitig öffentlich "an die Gurgel gehen".

Freundliche Grüße

Jürgen vom finanzfrage.net Support

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gammoncrack 07.12.2014, 08:24
@ffsupport

Dann erzähl Du uns doch bitte einmal, was das da oben zu bedeuten hat.

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Ist ein unterschriebenes Dokument dass per Fax gesendet wird rechtlich gesehen bindender bzw. gültiger als ein Pdf Dokument per Email?

Nein, spar dein Geld für einen Faxgerätekauf: Erkennt der Empfänger ein .pdf-Dokument per E-Mail nicht an, auch kein Fax.

Denn hierbei vereinbartes Schriftformerfordernis meint Zugang eines eigenhändig unterschriebenem Schriftstücks, dass im Original oder als notariell beglaubigte Abschrift zugehen muss, § 126 BGB :-O

G imager761

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Nein, beides ist gleichwertig und entspricht der im BGB genannten "Textform"

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EnnoBecker 02.12.2014, 20:16

Also eigentlich kommt es darauf an, in welchem rechtlichen Rahmen sowas beurteilt werden soll.

2006 (!) hat mir mal jemand seine Rechung als Fax übermittelt mit der Aufforderung, auf das Fax hin zu bezahlen. Damals ging das ja gar nicht, ich wollte ja nicht um meinen Vorsteuerabzug kommen. Die Mahnung lag am Folgetag im Briefkasten - folglich wurde sie zugleich mit dem Fax losgeschickt.

Beim nächsten Mal war ich schlauer: Ich hab den Rechnungsbetrag in Geldscheinen abgezählt und die Scheine zurückgefaxt.

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gammoncrack 02.12.2014, 20:23

Ich denke einmal, dass das so richtig ist. Hat bei mir immer per Fax oder PDF ohne Probleme geklappt.

MIch würde aber einmal interessieren, wenn ich, z.B. eine Kündigung per PDF schicke und der Empfänger später behauptet, dass er das nicht lesen konnte, weil er keinen Adobe Reader installiert hat, wie dann die Rechtslage wäre.

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Mikkey 02.12.2014, 20:34
@gammoncrack

Per PDF ist Textform, nicht Schriftform. Eine Kündigung, die schriftlich zu erfolgen hat, kann per PDF nicht rechtwirksam ausgesprochen werden.

Ob es Rechtsgeschäfte gibt, für die Textform vorgeschrieben ist, kann ich aus dem Stegreif nicht sagen, gegenüber einem mündlichen Vertrag haben sie aber den Vorteil, nachvollziehbar zu sein.

Allerdings, wenn ein Anbieter von wasweißich Bestellungen nur per ... oder per ... akzeptiert, muss man das akzeptieren oder sich einen anderen Anbieter suchen.

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imager761 07.12.2014, 08:05

beides ist gleichwertig und entspricht der im BGB genannten "Textform"

Dummerweise reicht die aber nicht aus, wenn Schriftform vereinbart oder gesetzl. vorgeschrieben ist, um wäre demnach unwirksam :-O

Und klärt schon mal garnicht die Urheberschaft des Versenders als Autor der Mitteilung :-(

Lehnt der Empfänger ein PDF-Dokument ab, eben auch ein Fax, SMS, sype-Nachricht, fb-Eintrag, De-Mail und all andere textliche Mitteilungen :-(

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Für die Textform würde es reichen, für die Schriftform nicht ohne Weiteres. Deine Unterschrift sollte natürlich drauf sein und für PDFs gibt es technisches Verifizierungsverfahren, dass deine Identität bestätigt. Damit habe ich mich aber noch nicht näher befasst, ein Fax wäre für mich einfache und auch sicherer ;)

Es ist letztendlich die Nachweisfrage... Auch ein Einschreiben mit Rückschein könnte nutzlos sein. ;) Die Sicherste Methode ist heute noch die Zustellung per Postzustellungsurkunde. Kostet ab 10 Euro.. Je nach Kopien/Umfang etc...

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