Ist eine ungerechtfertigte Mietminderung ein Kündigungsgrund?

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4 Antworten

wenn er ohne Rechtsgrundlage eine Mietminderung "durchsetzt", heisst das doch nur, dass er weniger überweist.

Mietminderungen unterliegen einem klaren Prozess, den man einhalten sollte. Gibt es zusätzlich keine rechtl. Basis für die Minderung, ist man in Verzug. Und dann ist das ein Kündigungsgrund.

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Ja das ist in der Tat rechtens. Deshalb sollte man die Miete nicht einfach so mindern, sondern dies mit dem Vermieter absprechen , offiziell schriftlich festhalten und Fristen setzen. Eine Möglichkeit für Mieter ist es auch die Miete „nur Anteilig unter Vorbehalt“ zu zahlen statt sie zu mindern. Diese Formulierung nimmt dem Vermieter di Rechtsgrundlage für eine Kündigung.

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Was soll denn "durchgesetzt" heißen? Wenn jemand Miete nicht oder nicht vollständig zahlt und es für den Einbehalt keinen rechtlichen Grund gibt, ist das ein Grund zur Kündigung des Mietverhältnisses. Bei Verzug mit der Zahlung von 2 Mieten kann man sofort kündigen, bei ständigem Verzug mit Teilbeträgen nach Abmahnung.

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Wenn der Mieter "ohne Rechtsgrundlage" eine Mietminderung vornimmt? Warum soll der Vermieter keine Möglichkeit haben dem Mieter fristgerecht zu kündigen? Gleiches Recht für alle!

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