Ist eine Stundung der Erbschaftssteuer möglich, wenn Immobilie sonst verkauft werden müsste?

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Stundung der Erbschaftsteuer beim Erwerb von Grundvermögen

Der Gesetzgeber möchte vermeiden, dass ererbter Grundbesitz veräußert werden muss, damit der Erbe die Erbschaftsteuer auf das ererbte Immobilienvermögen zahlen kann. Daher kommt der Möglichkeit der Stundung der Erbschaftsteuer eine hohe Bedeutung zu. Um die zwangsweise Veräußerung des Grundstücks zur Entrichtung der Erbschaftsteuer zu vermeiden, sieht das Erbschaftsteuerrecht (vgl. § 28 ErbStG) die Stundung der Steuer vor.

So ist eine Stundung der Erbschaftsteuer auf bis zu 10 Jahren möglich, wenn der Erwerber einer vermieteten Wohnimmobilie diese veräußern müsste, um die Erbschaftsteuer dafür aufzubringen. Ebenso ist eine Stundung der Erbschaftsteuer möglich, wenn ein Erwerber eine Eigentumswohnung, ein Ein- oder Zweifamilienhaus nach dem Erwerb zu eigenen Wohnzwecken nutzt und die Erbschaftsteuer für den Erwerb der Immobilie nur durch Veräußerung aufbringen könnte.

http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/erbschaftssteuer-grundbesitz.htm

§ 28 (3) Sätze 2 und 1, § 13c (3) Nummer 1 ErbStG.

DH.

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