Ist eine Mieterselbstauskunft selbstverständlich oder scheckt man MIeter ab?

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8 Antworten

Sieh es doch mal so. Du kannst entweder eine Sache verlangen, die vollkommen in Ordnung ist, in manchen Gegenden mehr üblich als wo anders, aber letztlich überall keine besondere Hürde ist. Oder du kannst darauf verzichten und lieber riskieren mit deinem Mieter später unheimliche Probleme zu haben. Und selbst wenn du einen oder zwei damit abschreckst. Wenn du eine Wohnung hast, die halbwegs gut in Schuss ist und die nicht in hoffnungsloser Lage ist, dann sollten da doch noch genug übrig bleiben die die Wohnung trotzdem wollen.

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Wenn man sich vermeidbaren drohenden Ärger (auch mit der Mietergemeinschaft) eines Hundehalters oder gar fristlos gekündigtem Vormietverhältnis vom Hals halten will, solte man schon wissen, wer sich da bewirbt.

Ob man das mit einer Mieterselbstauskunft, durch persönliche Fragen und entsprechenden Vereinbarungen in Mietverträgen klärt oder bei der Creditreform oder mit Gehaltsnachweisen und schufa-Auskunft erfährt, entscheidet nun jeder für sich selbst.

G imager761

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würde in jedem fall eine mieterselbstauskunft wollen. du lernst dabei auch den mieter "finanziell" besser kennen. macht er darin falsche angaben, kannst du gleich reagieren, z.b. verheimlichte eidesstattliche versicherung oder so.... ausserdem, hast du dann verschiedene angaben schriftlich. normalerweise steht dann auch die adresse des vorver mieters drinnen wo du dich über die etwaigen neuen mieter erkundigen kannst. meine meinung ist in dem fall: besser schriftlich, denn reden( und dazulügen) kann man viel....

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althaus: Von welcher Stadt reden wir denn hier? Ich weiß es vom Kölner Wohnungsmarkt, dass es eher unüblich ist. Allerdings legen einem in letzter Zeit unter dem Eindruck des Wohnungsmarktes Mietinteressenten alles mögliche an Bescheinigungen vor. Von ausziehenden Mietern wiederum weiß ich, dass solche Bescheinigungen in Berlin offenbar schon seit Jahren verlangt werden und ich von dorthin umziehenden Mietern regelmäßig gebeten werde, solche Bescheinigungen auszustellen. Wie das bei Dir vor der Tür ist, mußt Du doch am besten wissen. Notfalls fragst Du bei Graus und Hund nach den örtlichen Gepflogenheiten.

Natürlich gibt Dir eine solche Bescheinigung eine gewisse Sicherheit, jedenfalls was die Zahlungsfähigkeit eines Bewerbers betrifft. Allerdings dürfte Dein Schimmel-Kandidat auch so was gehabt haben und trotzdem hast Du endlosen Ärger mit ihm gehabt. M.a.W.: Eine solche Bescheinigung ist ein Baustein von vielen.

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Kommentar von althaus
26.05.2013, 11:16

Woher soll ich das wissen, ob das in Mannheim üblich ist oder nicht? Wen kann ich da fragen? Graus und Hund kenne ich nicht.

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ich spreche mal aus meiner persönlichen Erfahrung: in der Großstadt fragt man teils nach Dingen, die mich zum Kopfschütteln bringen. Eine Selbstauskunft kratzt mich da gar nicht mehr. Da gibt es ganz andere Dinge, die der Vermieter wissen will.

Auf dem Land, wo der Mietmarkt deutlich anders aussieht, bin ich selten auf diese Frage gestossen. Dort mag so eine Frage abschrecken, aber auf dem Land erhält man seine Informationen auf anderem Wege, wenn man will.

Mich persönlich berührt so eine Frage nicht. Wenn ich die Wohnung will, dann gibt es auch die Unterlagen.

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Ich würde mal so sagen, es schreckt eine gewisse Klientel ab auf die man als Vermieter gern verzichten kann.

Ebenso wie das Maximum an Kaution.

Von Mietschuldenfreiheitsbescheinigung halte ich nicht sehr viel. Nicht weil sie evtl. gefälscht sein könnte, sondern weil sie nichts darüber aussagt ob der Mieter auch immer pünktlich die Miete gezahlt hat und wie sich das Mietverhältnis sonst so gestaltet hat.

Da sind Kontoauszüge und ein Anruf beim Vermieter schon besser.

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Jeder kann so viele Hürden aufbauen wie er will, die Frage ist nur was man will Vermieten oder Leerstand ?

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Kommentar von althaus
26.05.2013, 10:55

Nimmst Du als Vermieter jeden Idioten und Harx IV Empfänger? Wohl eher nicht, oder? Dann lieber Leerstand.

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