Ist eine Lockerung der gesetzlichen Arbeitszeit-Regelungen sinnvoll oder reichen die geltenden Regelungen völlig aus?

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Diese vom Handwerk geforderte Regelung ist höchst problematisch, da damit dem Mißbrauch Tür und Tor geöffnet wird. Zudem entsteht hier die Problematik mit dem Wegeunfall, denn die Versicherungen werden dann immer ein Argument bekommen, der Arbeiter war nach einem langen Schaffenstag nicht mehr verkehrstüchtig. Auch zum Schutz der Arbeitnehmer ist eine tägliche Obergrenze der Arbeitszeit sehr wohl erforderlich und engt die Gestaltungsmöglichkeit der Arbeitgeber nicht über Gebühr ein.

Sorgt doch auf beiden Seiten (Arbeitnehmer und Arbeitgeber) für Flexibilität.

Gut, ich habe das Problem auch in meiner Zeit als Angestellter nie gekannt. Ich hatte ein Leistungsbezogenes Gehalt (Prozente vom Umsatz) und kein Mensch hat sich darum gekümmert, wieviel Zeit ich brauchte, um das zu erarbeiten, aber soweit das auf dem jeweiligen Arbeitsplatz möglich ist, würde ich dieses Recht jedem Arbeitnehmer zugestehen wollen.

Leider ist so, daß diese Flexibilität dann meistens von den Arbeitgebern den Arbeitnehmern aufgezwungen wird.

Ich kenne einen Fall von einer großen Bekleidungshandelskette.

Diese bot eine voll flexible Arbeitszeit an und natürlich nur diese.

Arbeitszeit 10 - 40 Stunden pro Woche. Die Arbeitszeiten wurden am Mittwoch für die nächste Woche dem AN mitgeteilt, wann er anzutreten hatte. Mitspracherecht gab es nicht, höchstens durch Tausch von Arbeitszeiten mit anderen MA in Ausnahmefällen.

Ich kenne nicht viele Leute, denen 10 Stunden Arbeitszeit/Tag zu wenig ist.

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