Ist eine Lockerung der gesetzlichen Arbeitszeit-Regelungen sinnvoll oder reichen die geltenden Regelungen völlig aus?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Diese vom Handwerk geforderte Regelung ist höchst problematisch, da damit dem Mißbrauch Tür und Tor geöffnet wird. Zudem entsteht hier die Problematik mit dem Wegeunfall, denn die Versicherungen werden dann immer ein Argument bekommen, der Arbeiter war nach einem langen Schaffenstag nicht mehr verkehrstüchtig. Auch zum Schutz der Arbeitnehmer ist eine tägliche Obergrenze der Arbeitszeit sehr wohl erforderlich und engt die Gestaltungsmöglichkeit der Arbeitgeber nicht über Gebühr ein.

Sorgt doch auf beiden Seiten (Arbeitnehmer und Arbeitgeber) für Flexibilität.

Gut, ich habe das Problem auch in meiner Zeit als Angestellter nie gekannt. Ich hatte ein Leistungsbezogenes Gehalt (Prozente vom Umsatz) und kein Mensch hat sich darum gekümmert, wieviel Zeit ich brauchte, um das zu erarbeiten, aber soweit das auf dem jeweiligen Arbeitsplatz möglich ist, würde ich dieses Recht jedem Arbeitnehmer zugestehen wollen.

Leider ist so, daß diese Flexibilität dann meistens von den Arbeitgebern den Arbeitnehmern aufgezwungen wird.

Ich kenne einen Fall von einer großen Bekleidungshandelskette.

Diese bot eine voll flexible Arbeitszeit an und natürlich nur diese.

Arbeitszeit 10 - 40 Stunden pro Woche. Die Arbeitszeiten wurden am Mittwoch für die nächste Woche dem AN mitgeteilt, wann er anzutreten hatte. Mitspracherecht gab es nicht, höchstens durch Tausch von Arbeitszeiten mit anderen MA in Ausnahmefällen.

Ich kenne nicht viele Leute, denen 10 Stunden Arbeitszeit/Tag zu wenig ist.

Kann Reisezeit als Arbeitszeit geltend gemacht werden?

Hallo zusammen,

bin bei einer Beratung beschäftigt und werde in Kürze in einem Projekt eingesetzt werden, zu welchem ich mit dem privaten Pkw anreisen werde.

Das meine Fahrt von zu Hause zur Arbeitsstätte nicht vergütet oder sonst besondere Beachtung geschenkt wird ist mir völlig klar.

Wie verhält es sich jedoch mit der Fahrt von der Arbeitsstätte zum Projekteinsatzort? Für die Hin- und Rückfahrt werde ich wahrscheinlich insgesamt 2 Stunden am Tag benötigen. Entsprechend wäre ich für meinen Arbeitgeber mind. 10 Stunden am Tag tätig.

Von anderen Kolleginnen und Kollegen weiß ich, dass für lange Anfahrten und/oder mehrtägige Reisen inkl. Übernachtungen diese Zeiten "abgekauft" werden. Auf der anderen Seite hat es den Anschein, dass tägliche, kürzere Anreise ohne Übernachtung nicht vergütet werden. Das wäre höchst unfair, da mehrere kurze Reisen, von den Stunden, ungefähr gleichzusetzen sind wie eine längere Anfahrt in der Woche. Diese Problematik kommt zur generellen Frage der Vergütung hinzu.

Aus der Betriebsvereinbarung ist leider nichts konkretes zu entnehmen und ich überlege, wie ich nun geschickt vorgehen könnte. Wichtig ist mir Fairness.

Würde mich freuen, wenn Ihr Tipps für mich hättet. Wie es so ist, ist dies ein sensibles Thema.

Vielen Dank Achilles

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