Ist eine Leasingrate bzw. eine Leasinganzahlung eine kapitalbindende oder kapitalentziehende Auszahlung?

2 Antworten

    Das ist keine Hausaufgabe und so eine unverschämte Antwort verbitte ich mir. Es geht um Finanzen und ich finde keine Aussagekräftige Literatur auf die schnelle dazu.

Kein Unternehmer interessiert sich dafür, ob es finanzwissenschaftlich eine kapitalentziehende, oder eine kapitalbindende Maßnahme ist, wenn er sich ein Auto least, oder kauft, sondern nur dafür, ob er den Wagen braucht und wenn ja, wie er ihn am kostengünstigten Finanziert.

Dabei ist es finanzwissenschaftlich übrigens unter dem Aspekt der Fragestellung egal, oder er finanziert, oder least.

Die Darlehensaufnahme um zu kaufen wäre eine Kapitalzuführende Maßnahme und die Tilgungsraten, Zinsen Gebühren, wären kapitalentziehende Maßnahmen.

Beim Leasing ist es eben so, dass die Ausgaben kapitalentziehnde Maßnahmen sind. Das wäre auch so, wenn er den Gegenstand nur für eine begrenzte Zeit mietet.

Die Kapitalbindende Maßnahme ist etwas völlig anderes, wie z. B. die Bildung eines Kapitalstocks für eine in der Zukunft beabsichtigte Investition, oder das eingehen einer Beteiligung.

Übrigens ist Literatur einfach zu finden:

www.handelsakademie.at/fileadmin/DAM/.../HAK/.../invest_finanz.doc

Und wenn Du nochmal eine qualifizierte Antwort möchtest, solltest Du Dich bei Tina entschuldigen.

"Und wenn Du nochmal eine qualifizierte Antwort möchtest, solltest Du Dich bei Tina entschuldigen."

Eigentlich wollte ich auf deinen ersten Satz kommentieren, aber der hier zitierte hat es besser verdient.

Ich sehe das nämlich genauso.

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@gammonwarmal

Stimmt. Ausserdem würde er sich für so einen Fall neu anmelden. Aber es musste trotzdem mal gesagt werden. Ausserdem war Tina zum zweiten Mal Ziel so eines Angriffs.

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Ich würde gefühlsmäßig sagen

Shinoda, wenn Du gefühlsmäßig etwas meinst, dann solltest Du vor allem Beileidigungen meiden, wie z. B. "Dumme Wachtel" gegenüber Tina34 (mittlerweile gelöscht, aber erwähnenswert).

Das Problem dabei ist, dass in der Leasingrate ja ein Zins enthalten ist, aber auch eine Gebühr für das Nutzungsrecht am Gut (größter Anteil).

Wenn das so ist, dann wurde die Problemstellung nicht verstanden. Entweder ist es die Finanzierung eines dem Eigentümer gehörenden Wirtschaftsgutes oder es ist eine Nutzung eines Wirtschaftsgutes, das jemand anderes gehört. Im letzteren Fall kann man zwar so tun, also ob die Leasingrate während der Nutzungszeit wie eine Annuität (und damit eine Zinskomponente) zu verstehen ist, aber leider gehört einem am Ende das Wirtschaftsgut dennoch nicht. Und wer die Nutzungsrate mit einer Annuität gleichsetzt, hat die zivil- und steuerrechtliche Seite des Geschäftsvorfalls nicht verstanden.

Die Komplexität wird noch durch die steuerliche Betrachtung "Aufwand oder Aktivierung" erhöht:-)


"Die Komplexität wird noch durch die steuerliche Betrachtung "Aufwand oder Aktivierung" erhöht"

Nö. Das ist nur eine Frage der Zurechnung. Da prüft man einmal fix den entsprechenden Leasingerlass von 1972 durch und weiß dann, wer Eigentümer von dem Leasinggut ist.

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@EnnoWarMal

Wobei dem Steuerrecht der finanzwissenschaftliche Ansatz ziemlich egal ist, sondern nur eine sinnvolle Beurteilung, die für Klarheit bei der Einordnung von Sachverhalten notwendig ist.

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@EnnoWarMal

Da prüft man einmal fix den entsprechenden Leasingerlass von 1972 durch ... wer Eigentümer von dem Leasinggut ist.

Ich kenne ihn, aber ob der Dozent und der Fragesteller  den Erlass kennen? Klar, ein Erlass von 1972, also vor 45 Jahren, aber eben immer noch nicht in Gesetz gemeißelt. Kernpunkt ist, dass die zivilrechtliche und die steuerrechtliche Realität der Eigentümerschaft divergieren.

Nö. Das ist nur eine Frage der Zurechnung.

Nö? Die steuerliche Auswirkung des Erlasses schlägt sich in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Leasing oder Fremdfinanzierung nieder (wenn man so tief in die Materie eindringen will bzw. muss). Oberflächlich kann man sich natürlich auch in eine Welt ohne Einkommensteuer basteln.

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Scheidung: anteilige Grunderwerbssteuer wird fällig bei Auszahlung des Hausanteils?

Guten Tag, meine Ex-Frau sagt, sie müsse anteilig Grunderwerbssteuer zahlen, wenn sie mir meinen Anteil am gemeinsamen Haus abkauft, d.h. mich ausbezahlt, und das Grundbuch entsprechend geändert wird. Ist das korrekt? Diese Grunderwerbssteuer würde aber nicht fällig werden, wenn die Auszahlung "im Zuge der Scheidung" stattfände. Falls das stimmt, kann mir jemand erklären, was "im Zuge der Scheidung" bedeutet, sofern das ein definierter Begriff ist. Vielen Dank und Grüße...

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wenn ich eine Überweisung in USD tätige, wird das ja von der Sparkasse (gemäß EuroFX) zum Geldkurs vollzogen.

Wenn ich aber mit Scheck bezahle, gilt doch ganz normal auch der Geldkurs??! Weil wenn ich einen Scheck selbst einlösen möchte, dann wird das ja zum Sichtkurs gemacht. Bei einer Zahlung mit Scheck gibt es sowas nicht oder?

lG Max

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Wie muss eine Ausgabe in der Buchführung verbucht werden, bei der nur die Vorsteuer von mir gezahlt werden muss und der Nettobetrag von einem Dritten?

Hallo,

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Nun ist das Problem, dass ich ja eigentlich den gesamten Rechnungsbetrag in der Buchhaltung buchen muss, damit ich die 19% Mwst. wieder erstattet bekomme vom FA. Dies entspricht ja aber nicht die Realität, da ich so nun ja meine Ausgaben erhöhe, die ich ja eigentlich gar nicht hatte. Die Rechnungen sind auch an mich adressiert. Da ich kein Geschäftskonto haben muss als Freiberufler würde dies wahrscheinlich funktionieren, aber dies wäre ja eigentlich nicht korrekt, da ich die Ausgaben ja selbst nie getätigt habe.

Einfacher wäre es gewesen, wenn die Versicherung mir den Nettobetrag überwiesen hätte und ich dann im Nachgang den Komplettbetrag inkl. Mwst. an die Werkstatt überwiesen hätte.

Wie soll ich dies denn in diesem Fall verbuchen, so dass ich diese Mwst. natürlich auch wieder erstattet bekomme zu 100% vom FA?

Hier mal anhand eines Beispiels:

  • Gesamtrechnung der Werkstatt mit mir als Empfänger auf der Rechnung: 1190€
  • Versicherung der Gegenpartei überweist Nettobetrag von 1000€ direkt an Werkstatt
  • Ich muss Mwst. von 190€ an Werkstatt überweisen. —> Ich muss in der Buchführung 1190€ Rechnungsbetrag als Ausgabe verbuchen, damit ich die Mwst. vom FA wieder erstattet bekomme. —> Diese 1190€ habe ich ja aber gar nicht als Ausgabe getätigt und kann es auch nicht nachweisen. —> Wenn ich nur die 190€ in der Buchführung als Ausgabe verbuche, dann bekomme ich allerdings nur 19% von diesen 190€ vom FA erstattet und bleibe auf dem Restbetrag sitzen.

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen, wie ich dies in meiner Buchhaltung abbilden soll.

Danke und Gruß, Martin

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Frage zu Testament und Erbschaft?

Hallo,

erstmal zur Situation:

Meine Oma hat mich kürzlich darüber informiert, dass sie ein Testament geschrieben hat. Ich bin mir aber sehr unschlüssig, ob das rechtlich so funktioniert, wie sie es sich vorstellt:

Es besteht ein Barvermögen über ca. 40.000 € und ein Haus/Doppelhaushälfte mit derzeit geschätztem Wert von ca. 250.000 €.

Es gibt zwei Kinder, zu welchen sie aber ein sehr schlechtes Verhältnis hat und insgesamt 4 Enkel (jeweils zwei von einem ihrer Kinder, falls das eine Rolle spielt).

In ihrem Testament hat sie nun festgelegt, dass jeweils 12.000 € an ihre Kinder gehen sollen. Von den restlichen 16.000 € soll die Beerdigung und die Grabpflege bezahlt werden.

Das Haus soll an mich gehen, wobei ich dafür meinen Bruder mit 80k und meine beiden Cousinen mit jeweils 30k auszahlen soll.

Nach ein wenig Recherche sehe ich folgende Probleme:

1) Erbpflichtteil der Söhne

2) das Haus ist nachweislich und wissentlich mehr wert, als ich an meinen Bruder + Cousinen auszahlen "müsste".

Zum Thema Erbpflichtteil: Müsste ich die Söhne dann zusätzlich auszahlen, obwohl ich auch schon meinen Bruder und Cousinen auszahlen würde? Würde sich daran dann etwas verringern oder müssten wir den Erbpflichtteil an die Söhne auszahlen und trotzdem die 130k an die übrigen Enkel ?

Ich will für meine Oma und auch für uns einfach, dass alles geklärt ist und wir auch wissen womit wir zu rechnen haben, wenn wir das Haus annehmen. Die Auszahlung an die anderen Enkel ist grundsätzlich kein Problem. Wenn wir aber die Söhne auch noch zu einem gewissen Teil auszahlen müssten, möchten wir im Voraus einfach wissen, was auf uns zukommen könnte.

Unabhängig davon, besteht die Überlegung, dass mein Anteil an dem Haus schon vor dem Tod an mich übergehen soll (durch Schenkung?). Wir würden dann aber einiges an dem Haus renovieren, was seinen Wert nochmal erhöhen würde. Hier würde dann aber der Wert des Hauses zum Zeitpunkt der Schenkung eine Rolle spielen, oder?

Vielen Dank im Voraus für die Antworten.

Viele Grüße

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Frage zu kilometerpauschale bei Selbstständigen

Hallo miteinander :) Ich bin Freiberufler und nutze mein Auto sowohl dienstlich als auch privat.

Momentan fahre ich einen verbrauchsarmen, günstig versicherten Opel Corsa, der mich pro km etwa 0,18 € kostet (darin ist Sprit, Versicherung, Steuern, Werkstattkosten, Service und Wertverlust usw. enthalten. Mein Wagen fährt somit sehr günstig, weitaus günstiger als der Betrag (0,30€) den man pro km beim Finanzamt geltend machen kann.

Nun ist es ja so dass man bei 10-50% gewerblich gefahrenen km ein Wahlrecht hat ob der Wagen als Privat- oder Betriebsvermögen gilt. Wird der Wagen mehr als 50% gewerblich genutzt, so wird er zwangsläufig als Betriebsvermögen gewertet.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Angenommen es steht kurz vor Jahresende knapp auf knapp was den gewerblich gefahrenen Anteil betrifft und stehe bspw. bei 51% gewerblich zu 49% privat, sollte ich dann versuchen diesen Anteil wieder unter 50% zu drücken z.B. in dem ich zu den Kunden mit öffentlichen Verkehrsmittel fahre und/oder eine private Reise mache?

Denn wenn ich das Steuersystem richtig verstehe, so arbeiten (bei meinem 18ct/km-Wagen) die 30ct, die ich pro km absetzen darf so lange für mich, so lange der Wagen als Privatvermögen gilt, da ich ja mehr absetzen darf, als er tatsächlich kostet. Und sobald der Wagen als Betriebsvermögen gilt arbeitet der 30ct-Satz gegen mich!

Ist meine Überlegung richtig oder habe ich da einen Denkfehler?

Ich möchte das in einem Beispiel veranschaulichen:

Auto-Kosten pro Jahr 5800€, gefahrene km: 32000 km

Szenarion A: Ich fahre 15900 km (49,7%) betrieblich. Nun darf ich 15900 x 0,30€ = 4770€ von der Steuer absetzen.

Szenario B: Ich fahre 16100 km (50,3%) betrieblich. Nun gilt der Wagen als Betriebsvermögen, was zu Folge hat dass ich alle Kosten (5800€) abzüglich den privat gefahrenen km (15900 km x 0,3 = 4770 €), also 5800 minus 4770 = 1030€ absetzen darf.

Fazit: Wenn ich ausgegangen von Szenario B nur 200 km mehr privat fahre darf ich 3740€ mehr von der Steuer absetzen, da für mich die Wertung als Privatwagen großen Vorteil bringen würde.

Hab ich da einen Denkfehler oder ist das wirklich so? Für hilfreiche Antworten wäre ich dankbar! :)

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Lohnt sich eine Standard-Life Maxxellence Invest (fondsgebundene Rentenversicherung Tarif S Österreich mit Kapitalwahlrecht) Pensionsversicherung?

Mir wurde eine Standard-Life Maxxellence Invest (fondsgebundene Rentenversicherung Tarif S Österreich mit Kapitalwahlreich) Pensionsversicherung angeboten und mich würde interessieren, ob diese Versicherung etwas taugt.

  • Alter zum Versicherungsbeginn: 34
  • Versicherungsbeginn: 01.12.2015
  • Versicherungsende: 01.12.2046
  • Einmalige Zuzahlung: 12000 (+4% Versicherungssteuer) = 12480 Euro
  • Monatlicher Betrag: 200 Euro (+4% Versicherungssteuer) = 208 Euro
  • Jährliche Betriebsdynamik: 2%

folgender Fonds ist angedacht: STANDARD LIFE Global Absolute Return Strategies (Mittleres Risiko)

Seit Ausgabe 2006 hat der Fonds eine Performance von 7.6% p.a. (vor Abzug der Kosten)

Nach 31 Jahren sind 118 229 Euro eingezahlt. Garantierte Rendite gibt es ja keine mehr.

  • bei 0% Nettorendite beträgt die Auszahlung 113440 Euro (also weniger als eingezahlt).
  • bei 3%: 187198 Euro
  • bei 6%: 326316 Euro

Die Effektivkosten p.a. (Gesamtkostenquote) werden mit 1,828% angegeben. Also sofern die Bruttorendite höher ist, schaut im Endeffekt ein Gewinn raus. Der Ausgabeaufschlag von 5% auf den Fond ist aber relativ hoch bzw. auch die sonstigen Kosten.

Generell ist schwer abschätzbar, wie sich das entwickelt. Aber angeblich sind 3% schon realistisch (sagt die Glaskugel des Versicherungsmaklers). An und für sich ist die Standard-Life relativ gut bewertet bzw. gibt es auch einige Infos dazu im Forum.

Was denkt ihr darüber? Gibt es irgendwelche Alternativen (für Österreich)? Wie würdet ihr für die Zukunft vorsorgen? Danke!

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