Ist eine Immobilie eine inflationssichere Geldanlage?

3 Antworten

Wenn die Inflation steigt, kommen mal wieder ein paar von den Jahren (wie in den Siebzigern), welche zu der Mär von Immobilien als guter Geldanlage geführt haben.

Immobilien werden jedes Jahr älter und sollten - so der Grund, auf dem sie stehen nicht jedes Jahr an Wert steigt - jedes Jahr an Wert verlieren.

Wenn die Inflation steigt, verlieren sie deshalb nicht mehr an Wert und es entsteht der Eindruck, als ob sie an Wert gewinnen würden, obwohl sie natürlich weiterhin älter werden.

Die Antwort auf deine Frage ist

>>>Sind Immobilienwerte in irgendeiner Weise von Inflation betroffen

Ja, Wenn die Inflation steigt, erhöht sich ihr nomineller Wert

>>>, oder ist die Geldanlage in einer Immobilie vollkommen inflationsgeschützt?

Vollkommen. Wenn es schlimm kommt wie 1930 kann es zwar dafür sehr schlimm kommen, aber so schlimm wird es schon nicht kommen.

Vollkommen Inflationsgeschützt können Immobilien auch nicht sein. Man kann diese Frage auch nicht eindeutig mit Ja oder Nein beantworten. Es gibt viele Immobilien die steigen ständig im Wert, es gibt im Gegenzug auch jede Menge Immobilien die ständig an Wert verlieren. Der Wertzuwachs oder -verlust ist von vielen Faktoren abhängig wie z. Bsp. die Lage, der Erhaltungszustand, Ein- oder Mehrfamilienhaus, Baujahr, Privat- oder Gewerbeimmobilie usw.

Immobilien sind Sachwerte und Sachwerte unterliegen nicht der Inflation.

Das eine Immobilie trotzdem an Wert verlieren kann, liegt nicht an der Inflation sondern an der Abnutzung der Immobilie. Sie wird älter und verbraucht sich bei nicht ordnungsgemäßer Instandhaltung. Denke nur mal an die alten Häuserund die Grundstücke in den Städten. Frag mal nach dem Preis von vor 50 Jahren. Dann bekommst du ein Gefühl dafür.

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