Ist eine Erbverzichtserklärung in jedem Fall gültig?

2 Antworten

wenn das notariell beurkundet wurde, ist es gültig.

Man muss ja dabei auch sehen, dass sie erheblich früher als der Bruder über das Vermögen verfügte. Sie hätte damit (oder hat tatsächlich) ja auch ein Vermögen aufgebaut.

Der Vater muss ja in 12 Jahren sehr erfolgreich spekuliert haben (oder sonst wie kluge Vermögensverwaltung betrieben haben) und seit sie vor 12 Jahren gebaut hat, ist die Immobilie ja auch im Wert gestiegen.

Das Vermögen des Vaters hätte ja auch verfallen können. Hätte sie dann jetzt dem Bruder etwas gegeben?

Ein Erbverzicht wird von den Richtern als uneingeschränkt gültig angesehen, damit ist sie von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen. Mit einer Klage wird sie keinen Erfolg haben, der Bruder wird alles erben. Hierüber gibt es ein Urteil des LG Coburg-

Berliner Testament - aber was ist wenn eines der Kinder den Erbverzicht nicht unterschreiben will?

Wir haben nun in der Familie über die Testamentsregelungen gesprochen, habe die Sache mit dem Berliner Testament (Dank der Info von hierI) angesprochen. Aber eine meiner Töchter möchte jetzt keinen Erbverzicht unterschreiben, sie meint, sie könne ja jetzt nicht auf etwas verzichten, weil sie nicht weiß, wie ihre finanzielle Lage mal (beim Tod von mir oder meiner Ehefrau) sein wird. Irgendwie verstehe ich sie auch. Könnte ja sein, sie bräuchte zu dem Zeitpunkt dringend Geld und sie hätte dann auf ihr Erbe erst mal verzichtet, bis der 2. Elternteil stirbt. Fällt den Profis von hier für diesen Sachverhalt eine Lösung ein? Oder soll ich und meine Gattin doch kein Testament machen?

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Mein Vater will per Anwalt das geschenkte Geld zurück

Ich war Betreuerin meines Vaters. Er war und ist geistig fit. Er kam ins Pflegeheim, da seine 22 Jahre jüngere Frau ihn dahin abgeschoben hatte. Sie hatte seit ihrer Hochzeit vor 10 Jahren nachweisbar ca. 100.000 Euro auf ihr Konto geschafft. Zweimal hatte mein Vater einen Anwalt eingeschaltet, da er bemerkte, dass sie ihm Geld entwendet hatte und auf ihr eigenes Konto wohl tat. . Es ging jedesmal um ca. 25.000 Euro. Aber mein Vater zog dann die Klage zurück. Ich habe die beiden Klageschreiben in Händen. Außerdem hatte mein Vater direkt nach der Hochzeit seine Eigentumswohnung verkauft und auf beider Namen eine neue Wohnung gekauft. Sie brachte es fertig, dass mein Vater sich von uns Kindern und den Enkeln trennte. Keiner durfte ihn sehen. Er rief mich ab und zu heimlich an. Mein Vater wollte vom Pflegeheim zur Bank, um Geld auf dem laufenden vor seiner Frau sicherzustellen. Dort sah man ihn seit Kontoeröffnung vor 10 Jahren das erste Mal. Jeder kannte nur die Ehefrau, die bis zu ihrer Hochzeit mit meinem Vater von dem Sozialamt lebte. Er stellte eine hohe Summe vom laufenden Konto, an das seine Ehefrau ebenfalls kam, auf seinem Sparbuch sicher. Mein Vater wollte sich vor eineinhalb Jahren sogar vom Pflegeheim aus scheiden lassen. Im Heim musste mein Vater plötzlich operiert werden. Aus Angst, es könnte ihm etwas passieren, und die Frau bekäme das Geld, schenkte er mir eine sein Sparbuch. Da ich Angst hatte, es könnte später verkehrt ausgelegt werden, ließ ich mir ein Schreiben zweimal von ihm unterschreiben. Ich durfte das Geld abheben. Dann gelang es der Ehefrau, meinen Vater wieder für sich zu gewinnen und nahm ihn nach Hause. Men Vater entzog mir die Betreuung und führte kein Kontakt mehr zu mir, da sie es ihm wieder verbot. Jetzt nach eineinhalb Jahren verlangt er mit dem Anwalt wieder das geschenkte Geld zurück. Er schrieb mir gestern:

  • Ich weise darauf hin, dass eine Schenkung, wie von Ihnen behauptet, wirksam nicht zustande gekommen ist. Sie waren insoweit nicht berechtigt, Kontoguthaben oder Sparguthaben meines Mandanten abzuheben und auf Ihre Konten zu übertragen.

Was soll ich jetzt tun? Soll ich mir einen Anwalt nehmen, da er mir eine Frist gesetzt hat? Ich habe mit dem Geld alle Schulden mittlerweile bezahlt. Bibloto

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Wird Erbschein für die Bank benötigt? Konto für Betreuten?

Meine Mutter ist vor 3 Wochen verstorben. Ich war bereits auf dem Konto als Berechtigter eingetragen und hatte auch eine EC-Karte von diesem Konto. Jetzt war ich bei der Filiale und bat das Konto auf meinen Namen zu schreiben, da mein Vater durch mich betreut wird. Schließlich erhält er Rente und und muß auch Miete zahlen. Die Mitarbeiterin meinte das ist kein Problem und stellte das Konto auf meinen Namen um. Nun bekam ich heute ein Schreiben von der Bank, das das ohne Erbschein nicht möglich ist. Ich muß noch sagen, dass ich eine Vollmacht habe, die über den Tod hinaus gilt. Was soll ich nun tun? Mein Vater benötigt ein Konto, damit er seine Rente bekommt. Da er aber "entmündigt" ist, kann er selber keins beantragen und die Bankmitarbeiterin meinte, dass ist auch sehr kompliziert. Muß ich jetzt für ihn ein Konto eröffnen und was muß ich da einreichen? Danke für Antworten

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Ich, Vater einer Tochter, werde auf Betreungsunterhalt von 1.870 € von der Mutter verklagt die mit der Tochter in die USA umgesiedelt ist. Muss ich zahlen?

Meine Tochter ist im November 2015 geboren. Die Mutter hat sich im 4. Monat der Schwangerschaft von mir getrennt. Ich erkannte die Vaterschaft vor der Geburt an. Ich habe mit der Mutter gemeinsames Sorgerecht, das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat alleinig die Mutter. Diese verzog im August weg von Nürnberg zu ihrem Freund nach Heidelberg. Mit ihm bildete sie eine Lebensgemeinschaft. Als diese endete, Ende 2016, verzog sie ohne mein Wissesn in die USA. Ebenfalls wieder in eine Lebensgemeinschaft. Da ich bis zu diesem Zeitpunkt Betreuungsunterhalt in Höhe von 500€ zählte, stellte ich dies Zahlung ein. Aus den USA verklagte sie mich, auf Zahlung des Unterhalts nun in Höhe von 1.870 €.

Die Mutter betrieb bis August 2016 eine Filiale der Schülerhilfe und war damit selbständig. Bis einschließlich Juni 2015 hatte sie damit keine Einkünfte. Bis Augus 2016 schaffte sie es aber mindestens70.000 € anzusparen um sich eine Eigentumswohnung zu kaufen aus der sie Mieteinkünfte zu beziehen. Diese verkaufte sie aus den USA heraus.

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Überweisung vom Freund bekommen

Ein Freund hatte Geld schulden die er mir per Überweisung schicken wollte.Er hatte mich davor informiert das er die Überweisung verschickt hat.da ich kein online Banking habe habe ich davor bei meiner Bank angerufen und nachgefragt ob eine Überweisung einzahlung eingegangen ist und die meinte ja.da ich das Geld dringend brauchte habe ich das Geld direkt Bar von der Kasse auszahlen lassen.nach paar Tagen später habe ich eine Kündigung von meiner Bank bekommen mit der Begründung betrug.ich ging zu meinem Sachbearbeiter und da stellte ich fest das der Kollege die Bankkarte seines Vater benutzte.habe ich mein Kollege angerufen das er auch zur Bank und sich dazu äußern soll.ich habe anschließend mit seinem Vater geredet und ihm die Situation geschildert und hat mir gesagt das du nichts dafür kannst.jetzt habe ich Post von der Polizei bekommen als Beschuldigter geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswert.

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