Ist eine Beschäftigung bei vorzeitiger Rente, jedoch mit späterer Vergütung zulässig?

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3 Antworten

Ein Beratervertrag wäre eine selbstständige Tätigkeit. Die ist bei vorzeitigem Rentenbezug nicht erlaubt, soviel ich weiß. Die Vergütung von Fahrt- und Übernachtungskosten zusätzlich zu einem Bezug von € 450,00 würde die Höchstgrenze überschreiten und hätte eine Rentenkürzung oder sogar Streichung zur folge. Also die 15 Monate mit einem Entgelt von € 450,oo als geringfügig Beschäftigter hat die Rentenversicherung nichts zu meckern. Nach Bezug der Regelaltersrente sind Hinzuverdienste welcher Art auch immer für die Rentenversicherung nicht relevant, allerdings spricht da dann das Finanzamt eventl. mit. LG

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gammoncrack 16.09.2013, 10:28

Ein Beratervertrag wäre eine selbstständige Tätigkeit

Schon klar, aber ich finde im § 34 SGB VI nirgendwo etwas zu einer selbstständigen Tätigkeit, sondern immer nur etwas zum Thema "Hinzuverdienstgrenze".

Die Vergütung von Fahrt- und Übernachtungskosten

Das ist doch kein Einkommen, oder sehe ich das falsch? Dann dürfte ja niemand in dieser Zeit einen Freund zum Bahnhof fahren und sich die Benzinkosten erstatten lassen.

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alfalfa 16.09.2013, 20:07
@gammoncrack

Hinzuverdienst bedeutet Einkommen nach § 15 (aus Gewerbebetrieb), freiberuflicher Tätigkeit (§ 18) oder sozialversicherungspflichtiger (§ 19) EKSTG. Mit Deinem Vertrag trifft mutmasslich § 15 zu. Somit sind die 450€ als Einnahme zu sehen, demgegenüber stehen die Aufwendungen. Die Einmalzahlung ist zum Zeitpunkt der Zahlung eine Einnahme. Du musst drauf achten, dass Du über das Jahr hin bezrachtest, die Grenzen nicht überschreitest. Besser wäre ein Vertrag auf Basis nach § 19 EKSTG mit Auslagenersatz nach Aufwand und einmaligem Bonus.

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alfalfa 16.09.2013, 20:07
@gammoncrack

Hinzuverdienst bedeutet Einkommen nach § 15 (aus Gewerbebetrieb), freiberuflicher Tätigkeit (§ 18) oder sozialversicherungspflichtiger (§ 19) EKSTG. Mit Deinem Vertrag trifft mutmasslich § 15 zu. Somit sind die 450€ als Einnahme zu sehen, demgegenüber stehen die Aufwendungen. Die Einmalzahlung ist zum Zeitpunkt der Zahlung eine Einnahme. Du musst drauf achten, dass Du über das Jahr hin bezrachtest, die Grenzen nicht überschreitest. Besser wäre ein Vertrag auf Basis nach § 19 EKSTG mit Auslagenersatz nach Aufwand und einmaligem Bonus.

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alfalfa 16.09.2013, 20:07
@gammoncrack

Hinzuverdienst bedeutet Einkommen nach § 15 (aus Gewerbebetrieb), freiberuflicher Tätigkeit (§ 18) oder sozialversicherungspflichtiger (§ 19) EKSTG. Mit Deinem Vertrag trifft mutmasslich § 15 zu. Somit sind die 450€ als Einnahme zu sehen, demgegenüber stehen die Aufwendungen. Die Einmalzahlung ist zum Zeitpunkt der Zahlung eine Einnahme. Du musst drauf achten, dass Du über das Jahr hin bezrachtest, die Grenzen nicht überschreitest. Besser wäre ein Vertrag auf Basis nach § 19 EKSTG mit Auslagenersatz nach Aufwand und einmaligem Bonus.

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alfalfa 16.09.2013, 20:07
@gammoncrack

Hinzuverdienst bedeutet Einkommen nach § 15 (aus Gewerbebetrieb), freiberuflicher Tätigkeit (§ 18) oder sozialversicherungspflichtiger (§ 19) EKSTG. Mit Deinem Vertrag trifft mutmasslich § 15 zu. Somit sind die 450€ als Einnahme zu sehen, demgegenüber stehen die Aufwendungen. Die Einmalzahlung ist zum Zeitpunkt der Zahlung eine Einnahme. Du musst drauf achten, dass Du über das Jahr hin bezrachtest, die Grenzen nicht überschreitest. Besser wäre ein Vertrag auf Basis nach § 19 EKSTG mit Auslagenersatz nach Aufwand und einmaligem Bonus.

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alfalfa 16.09.2013, 20:08
@gammoncrack

Hinzuverdienst bedeutet Einkommen nach § 15 (aus Gewerbebetrieb), freiberuflicher Tätigkeit (§ 18) oder sozialversicherungspflichtiger (§ 19) EKSTG. Mit Deinem Vertrag trifft mutmasslich § 15 zu. Somit sind die 450€ als Einnahme zu sehen, demgegenüber stehen die Aufwendungen. Die Einmalzahlung ist zum Zeitpunkt der Zahlung eine Einnahme. Du musst drauf achten, dass Du über das Jahr hin bezrachtest, die Grenzen nicht überschreitest. Besser wäre ein Vertrag auf Basis nach § 19 EKSTG mit Auslagenersatz nach Aufwand und einmaligem Bonus.

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Die Paragrafen liefere ich nach, okay? SGB VI und Steuerrecht liegen - bis auf die Definition des Begriffes Einkommen - eng bei einander. Es gilt bei beiden das sogenannte Zuflussprinzip. Sprich: Wenn das Entgelt gezahlt ist. Sollte das Projekt von Erfolg sein, so fliesst ja Geld zum Zeitpunkt der Rentenphase. Also schädlich für die Hinzuverdienstgrenze. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Es ist ja ein Einmalbetrag. Bitte auf der Seite der DRV nachsehen, da Sonderfall. Bin grade im Zug umterwegs, deshalb fehlen jetzt die Links.

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gammoncrack 16.09.2013, 23:08

Das Geld fließt doch außerhalb der Rentenphase?

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Warte auch noch die Antwort von Alfalfa ab oder frage ihn direkt..

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gammoncrack 16.09.2013, 10:29

Ich bin auch wirklich auf seine Meinung gespannt.

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