Ist eine Auslandsimmobilie auch empfehlenswert als Altersvorsorge, wenn ja, wo am besten kaufen?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bedenkenlos kann man das auf gar keinen FAll empfehlen. Zum einen gibt es im stark steigender Anzahl Länder, die Immobilienbesitz massiv besteuern, zuletzt Italien, Frankreich und Griechenland. Portugal und Spanien werden sicherlich bald nachziehen. Zum anderen sind diese Investments fast immer unrentabel. Im Alter in einer bezahlten Immobilien zu wohnen, ist sinnvoll, weil man keine Miete von seiner Rente zahlen muss. Jedoch eine Immobilie nur wenige Wochen/Monate im Jahr im Ausland nutzen, ist in der Regel kaufmännisch kompletter Unsinn. Zudem fallen die Immobilienpreise gegenwärtig in den meisten südlichen Urlaubsländern. Und ein Ende des Preisverfalls ist sicherilich erst in einigen Jahren.

Da sind mir insgesamt ein bisschen zu viele pauschale Aussagen bei den Antworten dabei. In keiner anderen Branche ist der Satz "es kommt darauf an" so angebracht wie in der Immobilienbranche. Und ohne zu Denken also bedenkenlos sollte man sowieso nie irgendetwas kaufen.

Es kommt also darauf an, welche Kriterien derjenige hat und unter welchen Voraussetzungen das betreffende Objekt eingekauft wird. Von daher finde ich die Antwort von "investorwarner" die treffendste.

Ergänzend würde ich noch anfügen, dass es definitiv eine Immobilie sein sollte, die sowohl für die eigene Nutzung als auch für die Vermietung an beispielsweise Feriengäste oder Touristen verwendet werden können sollte. 

Das Stichwort ist hier wie so oft die mehrfache Nutzbarkeit, die das Investitions-Risiko diversifizieren kann. Wichtig wie auch mein Vorredner bereits geschrieben hat, ist zu erkennen, in welchem Zyklus sich der jeweilige Immobilienmarkt des Landes gerade befindet und entsprechend beim Einkauf darauf zu achten das mit einzupreisen. Viel Erfolg.

Zu dem Thema gab es im September einen guten Artikel im Weserkurier: http://www.dostcoimmobilien.de//files/de/4p264i-120905_Das%20Haus%20auf%20Mallorca%20als%20Geldanlage_weser%20kurier.pdf Demnach gibt es augenscheinlich viel mehr Deutsche, die genau aus hier diskutierten Gründen eine Immobilie in Spanien in Betracht ziehen.

Außerdem steht meiner Meinung nach ja auch immer die Überlegung im Raume, dass beispielsweise in Städten wie München oder Hamburg die Preise seit einiger Zeit ja schon wiklich übertrieben stark anziehen. Im Nachhinein betrachtet, wäre es sicherlich sehr vorausschauend gewesen hätte man sich mal schon vor zehn Jahren in diesen Städten eine kleine Wohnung gekauft.

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