Ist ein Sparbrief eine sichere Geldanlage?

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5 Antworten

Ein Sparbrief ist ein von einem Kreditinstitut angebotenes festverzinsliches Anlageprodukt.

Seine Verzinsung ist für die gesamte Laufzeit festgelegt und damit im Voraus überschaubar.

Im Unterschied zu börsenorientierten Anleihen sind diese Papiere spesenfrei und in der Regel zu 100% beleihbar. Die Laufzeitenskala reicht bis zu zehn Jahren. Insgesamt ist das Angebot an Sparbriefen sehr vielfältig und auf die unterschiedlichsten Wünsche zugeschnitten:

  • der normale Sparbrief wird zum vollen Nennwert gekauft. Die Zinsen werden zum Jahresende vergütet und stehen frei zur Verfügung.

  • beim abgezinsten Sparbrief werden Zins und Zinseszinsen für die gesamte Laufzeit von vornherein auf den Kaufpreis angerechnet, so dass der Erwerbspreis deutlich unter dem Nennwert liegt.

  • der Sparbrief mit jährlich steigendem Zins ist in der Regel eine kurzfristig verfügbare Anlage, ähnlich dem Bundesschatzbrief. Er kann nach einer kurzen Wartezeit jederzeit zum Nennwert zuzüglich der aufgelaufenen Zinsen eingelöst werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sparbrief

Der typische Sparbrief bei einer Sparkasse ist eine Geldeinlage und durch das Einlagensicherungssystem auch voll gedeckt. Ausserdem wer legt sich schon Sparbriefe in einer Größenordnung in den Schrank, dass sie nciht mehr durch die Sicherungssysteme gedeckt sind?

Ein Sparbrief ist generell eine sichere Anlage. Wenn der Sparbrief eine sog. Nachrangabrede im Vertrag stehen hat, heißt das aber: Im Pleitefall einer Bank kann dieser Zusatz den Unterschied ausmachen, ob der Sparer das eingezahlte Kapital zurückbekommt oder nicht.

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Absolute Sicherheit gibt es bei keiner Kapitalanlage. Wer hätte gedacht, dass die zweitgrößte Bank der Welt insolvent wird (Lehmann Brother)

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