Ist ein Fertighaus eine gute und günstige Alternative zum normalen Hausbau?

4 Antworten

Fertighäuer sind, die gleiche Qualität vorausgsetzt, nicht billiger als ein Massivhaus.

trotzdem kann man mit einem Fertighaus geld Sparen.

Schließlich wird nur Keller, oder Bodenplatte konventionell gebaut. Dann kommt das Haus und der Rohbau, oft mit vielen weiteren einbauten steht in1-3 Tagen. Die Bauzeit verkürzt sich leicht um bis zu 3 Monaten. Also 3 Monate weniger Zinsen zahlen neben der Miete die man noch zu tragen hat.

Das können schon einige tausend Euro sein.

Solange man noch keinen Vertrag unterzeichnet hat, kann man über alles verhandeln. Anschließend sitzt man in der Falle, weil dann Änderungen, Sonderwünsche und Wünsche anläßlich der "Bemusterung" teuer werden. Dies gilt für beide Haustypen (s. auch meine Links bei Zitterbacke).

Beim Fertighaus spart man die individuelle Statik (weil eine Typprüfung vorliegt) und den Architekten als Designer. Es fehlt der Architekt als Berater (für funktionelle und sachliche Alternativen für das persönliche Nutzungsprofil) und als Koordinator verschiedener Vertragsteile, als käuferseitigen Bauüberwacher, sowie Abnehmer. Diese Know-how-trächtigen, wertbestimmenden Leistungen können vom Bauherren als praktizierenden, erfahrenen Mieter nur in seltenen Fällen selbst erbracht werden.

Fertighäuser sind in der Tat nicht wirklich günstiger, auch wenn es einige gibt die billiger sind. Es gibt auf dem Markt aber genügend Vielfalt so dass für die meisten Hausbauer einigermaßen angepasste Grundrisse und Varianten zur Verfügung stehen. Wenn man sich wirklich etwas individuelles wünscht, ist es jedoch sinnvoll sich einen gute Architekten zu suchen der einem oft auch mit begrenztem Budget etwas entwerfen kann.

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