Ist ein Beschäftigungsverbot in der Elternzeit möglich? Wer zahlt nach der Elternzeit??

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3 Antworten

Mit Ende der Elternzeit leben die Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsvertrag wieder auf. Damit wiederum verbunden ist auch der Anspruch auf Entgeltweiterzahlung bei einem Beschäftigungsverbot nach dem Mutterschutzgesetz.

 Wie genau das Entgelt berechnet wird, besagt die gesetzliche Regelung des § 13 im Mutterschutzgesetzes.

 Danach kannst Du  damit rechnen, dass bei Verhängung eines Beschäftigungsverbotes das bisherige Entgelt plus  die eventuell angefallenen Verdiensterhöhungen zu erhalten.

Während der Elternzeit benötigt sie doch gar kein Beschäftigungsverbot. Vor welcher beruflichen Beschäftigung sollte sie geschützt werden?

Erst nach Ende Elternzeit könnte ein Beschäftigungsverbot greifen. Dann würde sie das Geld bekommen, welches sie verdient hätte, würde sie arbeiten gehen.

Den Zuschuss vom AG zum Mutterschaftsgeld erhält sie auch nur, wenn sie nicht mehr in Elternzeit ist. Also entweder, wenn die EZ ganz normal ausgelaufen ist, oder wenn sie die Elternzeit pünktlich zum Mutterschutzbeginn (schriftlich) unterbricht.

Das Elterngeld für Kind 1 wird weiter ausgezahlt.

Das neue Elterngeld berechnet sich aus dem Einkommen zwischen dem ersten 1. Geburtstag und dem neuen Mutterschutzbeginn (nur volle Kalendermonate). Kommt man so nicht auf 12 Kalendermonate, werden die restlichen aus der Zeit vor dem ersten Mutterschutz herangezogen. Sind die Kinder ca 2 Jahre auseinander, läuft es aber auf den Mindestsatz hinaus.

PS: Sie hat mit den Daten 15.05.2012 bis 16.05.2014 insgesamt 2 Jahre und 1 Tag Elternzeit verbraucht.

Also wenn man das mal logisch ausseinander nimmt dürfte es so aussehen:

Ein Beschäftigungsverbot kann es nur während einer Beschäftigung geben, somit kann und dürfte das Beschäftigungsverbot erst ab dem Tag wo sie wieder arbeitet greifen.

Wenn sie am 16.05. wieder arbeitet gehen würde und nicht arbeiten kann, dann greift ganz normal das Beschäftigungsverbot und es müsste das Gehalt zählen was sie normalerweise "verdienen" würde, wenn sie wieder arbeitet.

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