Ist ein 400 Euro Zuverdienst immer steuerfrei?

3 Antworten

In Deutschland gibt es kein "Steuerfreies Einkommen". Nicht einmal das sammeln von Pfandflaschen und Dosen ist steuerfrei. Es gibt lediglich ein Existenzminimum, das nur steuerfrei ist, sobald man die Einkommenssteuer erklärt, sonst nicht. Auch Renten, Mieten, Werbegeschenke, Grundeigentum müssen versteuert werden. Lediglich der Verkauf von Haaren und Samenspenden, Blutspenden ist steuerfrei.

Lottogewinne sind steuerfrei =)

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In Deutschland gibt es kein "Steuerfreies Einkommen".


Lediglich der Verkauf von Haaren und Samenspenden, Blutspenden ist steuerfrei.

Hast Du Dir schon mal die §§ 3 bis 3c EStG angeschaut? :)

http://www.gesetze-im-internet.de/estg/BJNR010050934.html#BJNR010050934BJNG000408140

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@Steeler

Steuergesetze sind für Juristen gemacht! Die normale Bevölkerung versteht sie nicht. Auch promovierte Juristen, wie Roman Herzog, verstehen sie nicht immer.

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@hildefeuer

Bleiben wir mal bei der Sache. Du musst kein Jurist sein um festzustellen, dass es sehr viele Arten von steuerfreien Einnahmen gibt. That's all. :)

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nein, das ist für dich nicht immer steuerfrei. Steuerfrei ist es dann, wenn es ein Minijob ist (max. 450 Euro) und wenn der Arbeitgeber diesen Job pauschal versteuert. Dann und nur dann hast du Steuerfreiheit.

Minijobs (bis 450,- €) sind schon seit Jahren nicht mehr steuerfrei.

Allerdings zahlt i.d.R. der Arbeitgeber eine pauschale Steuer von 2% des Verdienstes.

Nun kann es aber sein dass

  • der Arbeitgeber sich die maximal 9,- € sparen will und sie auf den Arbeitnehmer abwälzt, ODER
  • dem Arbeitgeber die Lohnsteuerabzugsmerkmale (das was früher auf der Lohnsteuerkarte stand) hat und individuell abrechnet. In dem Fall wird das Einkommen des Minijobs steuerlich mit der Hauptbeschäftigung addiert. Die Zweitbeschäftigung würde in Lohnsteuerklasse VI abgerechnet. Was zu hohen Abzügen führt, die sich teilweise durch die Einkommensteuererklärung erstatten lassen.

Sozialversicherungsfrei ist der Minijob aber mit Ausnahme der Rentenversicherung. Hier fällt ein Abzug i.H.v. 3,9% an, wenn man nicht schriftlich den Befreiungsantrag stellt.

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