Ist die von Captura GmbH München offerierte Festzinsanlage 7,65%, Laufzeit 180 Tage seriös?

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12 Antworten

Ich gehe mal davon aus, daß dies eine neue Welle des Untergrund-Marketings für diese obskure Firma in München und deren Produkte ist.

Kam dann auch nochmals hier: http://www.finanzfrage.net/frage/teilschuldverschreibung

"Obskur" deshalb, da man zunächst keine neuen Informationen seit dem Posting im Januar 2012 gibt. Das Geschäftsmodell mit Nachranganleihen und Blind Pool Investments besteht weiterhin fort. Die wundervolle Powerpoint-Präsentation weist alle positiven Punkte aus, sagt jedoch nicht, daß die Bewertungen der Assets und Schuldner natürlich variabel sind und darin Risiken liegen. Es wird nicht erwähnt, daß "nachrangige" Verpflichtungen im Falle einer Insolvenz sehr schlecht bedient werden.

Man hat doch bei Mittelstandsanleihen in vielfältiger Form, bei der Hess AG kurz nach dem Börsengang und auch bei Prokon eindrucksvoll sehen können, wo das hinführt.

Symptomatisch für diese Art der Kriegsführung ist dann, daß irgendwelche frisch angemeldeten User dies posten und andere - ebenso frisch angemeldete User - mit wichtigen Erfahrungsberichten und Pseudo-O-Ton folgen. Ein kleiner Dialog der Intriganten einer Werbeabteilung unter sich, die man entweder im eigenen Haus beschäftigt oder bei einer Agentur vorhält.

Alleine die Vorgehensweise dieses Unternehmens, ihre Produkte darzustellen, löst bei mir Ablehnung aus - unabhängig davon, ob das alles wirklich etwas taugt. Daher: Finger weg... und daran hat sich in den letzten zweieinhalb Jahren nichts geändert.

In diesem Sinne unterstütze ich den letzten Satz von Rat2010 voll und ganz.

Das Risiko muss jeder selbst einschätzen.

Als Kunde kann ich nur folgendes berichten, den Rest muss jeder selbst wissen.

Ich habe am 16.1.2012 meine erste Inhaber-Teilschuldverschreibung der Serie 40 gezeichnet und mein Geld inklusive Zinsen zurückerhalten.

  • Darauf hin, habe ich regelmäßig wieder Geld investiert.
  • Welches ich immer inkl. Zinsen zurück bekommen habe.

Die Anlageform hat sich von der Inhaber-Teilschuldverschreibung über eine Anleihe zum Nachrangdarlehen nicht gerade positive entwickelt. Ich werde weiterhin bei Captura investieren da mir die Rendite und Abwicklung sehr gut gefällt.

Dazu zählt eine unaufgeforderte Auszahlung vom Darlehen + Zinsen, Geldeingang am Konto spätesten 15 Tage nach Ablauf der Laufzeit.

Ja, mir ist bewusst dass die Anlage mit einem Risiko behaftet ist. Das sollte es auch jedem sein.

Nein, ich arbeite nicht bei der Captura und werde auch nicht für diese Aussage bezahlt.

Schöne Grüße Damian

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Ich stimme Rat2010 zu. Nur nicht im letzten fett geschriebenen Satz. Wenn Du so ein fundiertes Wissen über Kapitalanlagen hast, dann gib uns doch einmal einen Tipp, welche Anlagen das denn sein sollen die Zitat: "rentable, sichere und verfügbare Anlagen" sind. Ich kenne es bis jetzt nur so: Rendite, Verfügbarkeit und Sicherheit bekommt man nicht unter einen Hut. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

Ob man bei der Captura sein Geld anlegt, das muss jeder selbst wissen. Die Zins- und Rückzahlungen der Einlagen sollen jedenfalls pünktlich erfolgen. knapp 4% in 180 Tagen finde ich auch nicht wirklich schlecht. Zugegeben, das schafft man auch an einem Tag aber eben auch nicht sicher.

Das Unternehmen muss mindestens 40% Rendite im Jahr machen um die Anleger und den Vertrieb bezahlen zu können. Das Unternehmen vergibt Kredite an kleinere und mittlere Unternehmen, die von der Bank kein Geld erhalten. Das muss nicht bedeuten, das diese Unternehmen wirtschaftlich schlecht dastehen. Die Darlehen werden zu 100% besichert. Kapitalbedarf ist sicher genügend da. Die Zinsen müssten für den Kreditnehmer so 8-10% für 10-12 Wochen betragen. Ob das bezahlt wird? Ich weis es nicht. Wenn ja, dann könnte es funktionieren.

Zitat "die von der Bank kein Geld erhalten. Das muss nicht bedeuten, das diese Unternehmen wirtschaftlich schlecht dastehen. Die Darlehen werden zu 100% besichert. .

Da liegt mein größtes Verständnisproblem. Wer das Darlehen zu 100% besichern kann, der hätte auch von einer Bank das Geld bekommen. Oder nicht?

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Ich stimme Rat2010 zu. Nur nicht im letzten fett geschriebenen Satz. Wenn Du so ein fundiertes Wissen über Kapitalanlagen hast, dann gib uns doch einmal einen Tipp, welche Anlagen das denn sein sollen die Zitat: "rentable, sichere und verfügbare Anlagen" sind. Ich kenne es bis jetzt nur so: Rendite Verfügbarkeit und Sicherheit bekommt man nicht unter einen Hut. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

Ob man bei der Captura dsein Geld anlegt, das muss jeder selbst wissen. Das Geschäftsmodell klingt plausibel, die Provisionszahlungen, Zinszahlungen und Rückzahlungen der Einlagen sollen jedenfalls pünktlich erfolgen. knapp 4% in 180 Tagen finde ich auch nicht wirklich schlecht. Zugegeben, das schafft man auch an einem Tag aber eben auch nicht sicher.

Das Geschäftsmodell klingt sehr plausibel - zugunsten der Captura GmbH, nicht im Sinne der Anleger, die sich hier hohe Sicherheit versprechen.

Der Trick besteht auch darin, daß man eine Pseudosicherheit durch die 180 Tage suggeriert, aber mit der Gier der Leute rechnet, die dann doch auf längere Zeiträume setzen.

Und wenn ich meine persönliche Portfolioentwicklung anschaue, dann sind das mehr als knapp 8% p.a. bei börsentäglicher Veräußerbarkeit. Eine fehlende Börsennotierung als Indikator für Sicherheit anzuführen, ist doch ziemlich irre. Man ist damit nicht nur an ein nicht fungibles Instrument gebunden - man hat sogar keine Möglichkeit, eine laufende Bewertung zu erhalten. Ändert sich also die Marktlage, reflektiert nichts die neue Situation. Der Anleger ist gefangen.

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Ich denke nicht, dass sich seit Januar 2012 viel geändert hat.

Die Captura bietet die Beteiligung über Nachrangdarlehn an. Nicht ganz risikolos.

Hängt eben, weil nicht besichert, nur vom Geschäftserfolg des Unternehmens ab.

Sollte was passieren, gibt es lange Gesichter.

Ich habe mich mit der Kapitalanlage bei der Captura sehr stakt beschäftigt, selbst Geld angelegt. Ich bin gelernter Bänker, KANN Prospekte lesen, habe alle angebotenen Unterlagen geprüft. Nachdem ich auch die Menschen, die hinter dem in meinen Augen genialen Geschäftsmodell stehen, kennen lernen durfte, gibt es m.E. kein Argument, das gegen eine Anlage spricht! Man lese den Basisprospekt mit 2 offenen Augen. Warum ich diese Anlage als top bewerte? Schreibt einfach eine E-Mail an: jt76@gmx.de

Nein. Zwei offene Augen reichen nicht. Man muß auch das Gerät dahinter einschalten, denn dann versteht man erst, daß hier Risiken verschwiegen werden.

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Zu dem Hinweis "enorme Provisionen" Wer glaubt, dass 3 % (für den Normalumsatz) viel ist, kennt sich in diesem Fach nicht aus. Vom Provisionsgedanken wäre es interessanter Immobilien zu verkaufen. Hier kassieren die Vermittler bis zu 20 %. Mir wurde sogar schon der Vertreib von 55 % angeboten. Nein, ich habe das Vertriebs-Angebot nicht angenommen. Zur Sicherheit: dioe Gelder gehen direkt auf das Treuhandkonto der RAE Grassmüller & Wehner, eines der ältesten Treuhänder Deutschlands. Und diese geben es dem Kreditnehmer, nicht der Captura. Das Geld der Kreditnehmer, die Rückzahlung, geht wieder direkt auf das Treuhandkonto. Die Captura hat also keine Möglichkeit hier einzugreifen. Würden hier Gelder unterschlagen, müsste der Treuhänder blechen. Zu den Krediten selbst: Der Investor gibt nicht einem Kreditnehmer sein Geld, sonder in einen "Topf" aus dem viele Kreditnehmer bedient werden. Also im Prinzip das Markowitz-System: ein Risiko auf viele verteilen. Die Kriterien wie ein Unternehmer zu einem Kredit kommt sind auch nicht gerade dazu angetan windige Kreditnehmer zu finanzieren. Und die Banken? Schon mal was von Basel II gehört? Die Voraussetzungen um als Kleinunternehmer (z.B. ein Dachdecker) Kurzfristig und für einen kurzen Zeitraum Geld zu bekommen stehen sehr schlecht. Hier greifen solche Unternehmen wie die Captura ein. Sie sind die Konkurrenz der Banken. Nein, ich bin nicht von der Captura. Aber seit 1979 in diesem Geschäft tätig. Klar, es gibt keine Anlage, die kein Risiko enthält. Wenn wir eine Währungsreform bekommen dürfte das Geld weg sein. Bei Inflation von 20 % sind 7,65 % Nasenwasser. Sollte es dem Staat einfallen (auf Befehl der Banken) diese Anlage zu verbieten... Und wie ehrlich Banken sind, das sieht man z.Zt. an diversen nationalen und internationalen Banken.

Seriös, unseriös. Das ist nicht so einfach. Wenn man den Basisprospekt verinnerlicht hat und sich mit dem Unternehmen beschäftigt, die Risikohinweise ernst nimmt und das Geschäftsmodell verstanden hat, wird man ganz sicher nicht von einer Festzinsanlage schreiben. Mit Bankprodukten mit festem Zins vergleichbar ist es ganz sicher nicht!!! Schuldner ist ein Unternehmen, das minimal Umsatz macht und fast in selber Höhe Verluste schreibt. das Geschäftsrisiko eines solchen Unternehmens ist riesig und natürlich springt keiner dafür ein, wenn es ausfällt. Auch die anderen Risiken sind enorm.

Wenn man nicht muss, muss jedem klar sein, dass es wesentlich einfachere, sicherere, sicherere und rentablere Möglichkeitne gibt, Geld anzulegen. Es kann gut gehen, es kann auch schief gehen. Die Chancen sind sicher nicht höher als bei der Anlage in Bankaktien. Die Risiken aber deutlich höher. Die nicht mal 4 % in den 180 Tagen sind eine viel zu geringe Zitterprämie, als dass das ein Mensch machen sollte.

Es gibt zu viele rentable, sichere und verfügbare Anlagen, als dass man sich mit der Captura GmbH beschäftigen müßte.

Hallo lieber Rat2010,

Ich möchte nochmal nachfragen nach den von Dir erwähnten:

"Es gibt zu viele rentable, sichere und verfügbare Anlagen, als dass man sich mit der Captura GmbH beschäftigen müßte."

Leider ist die Frage nach solchen Anlagen bisher unbeantwortet geblieben.

Ich bin immer an gutn Investments interessiert, also bitte stell Deine Anlagealternativen hier rein (wenn es sie wirklich gibt).

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@Richmaus

Als jemand, der sich "seit über 20 Jahren mit Geldanlagen" beschäftigt, solltest Du diese Frage nicht stellen. Oder ist das so wie mit meinen Kindern, die sich im Alter von N Jahren mindestens schon seit N Jahren mit Geldanlagen (Spardose) befaßt haben?

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Zum letzten Satz:

Wie gandalf weiss und sicher auch mehr als 50 % der Anleger wissen, kann man mit einem zum Anleger passenden Portfolio offener, jederzeit verfügbarer Investmentfonds, die unterschiedlich gemanagt werden, ordentliche Renditen erzielen.

Vor knapp drei Jahren war es rückblickend betrachtet konjunkturzyklus- und zinsniveaubedingt einfacher, auf zweistellige Renditen zu kommen aber es gibt auch heute nichts, das vergleichbar sicher, rentabel und verfügbar ist.

Es ist auch sehr einfach, sich an einen auf das Gebiet spezialisierten Experten zu wenden.

Ganz sicher steht eine derartige Anlage (weil vernünftig) nicht in Konkurrenz zu einer nachrangigen Ausleihe an ein unbekanntes Unternehmen. Man kann darüber diskutieren, ob das Ausfallrisiko in den sechs Monaten bei 0,5 %, bei 1 % oder bei 5 % liegt (wenn ich eine Umfrage mache werden viele von einem höheren Ausfallrisiko ausgehen) aber es ist im Vergleich zu hoch, als dass man den Fehler, mit dem jede Menge Leute jede Menge Geld verloren haben (nämlich einem unbekannten Unternehmen Geld leihen), auch nur mit einem Teil seines Geldes ausprobieren sollte. Bei Kapitalkosten (Einkauf der Captura) von z. B. 10 % p.a. (die kommen überschlägig raus) kann man sich ausrechnen, wie schlecht die Unternehemn sein müssen, die zu Konditionen, mit denen ja auch noch etwas verdient sein soll, Geld leihen.

Wesentlich wahrscheinlicher ist, dass das Modell - wie so ziemlich alle ähnlichen vor ihm - über den Jordan geht. Die Begründung wird wie immer nachgereicht.

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es ist schon erstaunlich, mit wie wenig Informationen man sich Geld organisieren kann. Wenn ich in eine Firma investiere oder ihr Geld gebe, dann will ich doch wissen, wie es der geht. Und das kann ich hier nicht wirklich erkennen, wo transparent Informationen zu bekommen sind.

Ich sehe nur auf die Schnelle, dass mit wenig Eigenkapital hier eine Bilanz aufgebläht wird. Die EK-Quote ist schon sehr gering.

Im Prospekt (einen, den ich mir angesehen habe) heisst es, dass der Zins bei 7,35% p.a. liegen soll und die Emissionkosten, die der Emittent trägt, bei ca. 5% liegen soll. Wie geht das?

Ich vermute spontan auch die Möglichkeit eines Schneeballsystems. Die Gewinne sind ja eher gering. Das wäre mir zu heiss!

Nun, Seriös ist eine Sache, die andere ist die Frage nach dem Risiko. Und beim Risiko gilt ja, je höher die Rendite, desto höher das Risiko. Dabei sollten die Inflationsrate und der Leitzins berücksichtigt werden. Bei 7% Inflation oder 7% Leitzins wären 7,65% sehr sicher.

Du denkst, die angepeilte Rendite ist der entscheidende Hinweis auf das Risiko einer Anlage?

Dann hoffe ich, du hast beruflich nicht mit dem Thema Kapitalanlage zu tun.

Bei der Frage geht es um Angebote am grauen Kapitalmarkt und auf dem ist schon so viel betrogen worden, dass man immer davon ausgehen sollte, dass das Angebot vielleicht auch ganz einfach dazu gemacht ist, den Anleger möglichst schnell um sein Geld zu bringen.

Ein Betrüger aber wird über verschiedene Wege verschiedene Angebote auf den Weg bringen. Für die konservativen Anleger auch eines mit 2,5 oder 3 % Rendite.

Ich denke, entscheidend ist, wer hinter einem Angebot steht. Im Zweifel ist eine nach dem Investmentgesetz sichere Anlage einer, bei dem genau betrachtet irgendwem Geld geliehen wird, deutlich vorzuziehen.

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@Rat2010

Ja, das stimmt auch, nur habe ich mich eher auf das Chancen/Risiko Verhältnis bezogen, unbeachtet der Seriosität. Natürlich sollte man sich gut informieren, WO das Geld angelegt wird.

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Uns wurde die Anlage zur Vermittlung angeboten. Bei dem Zinssatz, der Werbung mit "Alternatvie zum Festgeld", und hohen Provisionen schaut man genauer hin. Wäre ja toll wenn es sowas mit diesen Konditionen endlich mal gibt, für alle Beteiligten. Aber nach genauem hinsehen ergibt sich aus meiner rein persönlichen Sicht:

Nachdem ich mir das Video auf der Website www.festgeld-in.com und die Prospekte der Captura angesehen habe, stellen sich mir Fragen: 1. Das Sicherheitskonzept, also die z.B. vom Handwerker abgetretenen Lebensversicherung, ist ein Mittel mit dem Sie werbe. Aber, welcher Handwerker oder andere Betrieb wäre so dumm, 20% Zins p.a. in Form der Gewinnbeteiligung zu zahlen, wenn er bei jeder Bank, oder sogar von seiner Versicherungsgesellschaft auf eine solche werhaltige Sicherheit auch ein Darlehen zu einem Zins von 5 bis 7% erhalten würde. Das gleiche gilt ja für die weiter erwähnten Sicherheiten wie Grundschulden, da wäre der Zins ja noch geringer für ihn.

2. Wie geht es an, das die Emittentin die Kosten der Emission aus Firmenmitteln übernimmt, aber dennoch 12% Kosten zu einem Nettoemissionserlös führen der bei einer 2.000.000€ Anleihe nur 1.760.000€ beträgt und auch so ausgewiesen wird?

3. Im Prospekt wird erwähnt, der Treuhandvertrag sei einsehbar auf der Website, ich finde diesen nicht, liegt er Ihnen vor?

4. Sind die Risiken nicht etwas verwischt, wenn Sie die Anleihe auf Ihrer Seite als Festgeld bewerben??

5. Im Prospekt sind die Summen der erfolgten Beteiligungen immer mit dem Vermerk versehen “(interne Berechnung/ungeprüft)�?. Wenn aber die Zielinvestitionen über den Treuhandvertrag laufen, warum sind diese dann nicht testiert. Es wäre sicher vertrauensbildend wenn der Treuhänder auch die Anzahl und Summe der Beteiligungen ebenfalls bestätigen würde. (Prospekt Seite 22 Nr. 12 d))

Jemand hier vermutet das Markus Scheffold der Bruder von Christoph Scheffold ist, wer ist dann Karin Scheffold? Diese ist die alleinige Gesellschafterin. Was könnte das für Gründe haben, die Schwester, Ehefrau oder Mutter oder ähnliche Verwandte als Gesellschafter zu wählen?

Über EINEN Markus Scheffold stand mal was im focus in 1995, findet man über Suchmaschinen. Muss ja nicht der gleiche wie in der Captura GmbH sein, das Alter würde allerdings passen. Aber selbst wenn, das muss ja nichts heißen.

Komisch finde ich, dass keiner der Beteiligten ein persönliches Risiko mit eingeht, oder sehe ich das falsch? Frau Scheffold hat eine auf die Einlage begrenzte Haftung. Da Sie nicht mit tätig ist, dürfte auch keine Druchgriffshaftung entstehen. Die beiden tätigen Fachleute sind jedoch keine Mitgesellschafter.

Nach meinem geschäftlichen Verständnis, wirft vor allem der Aspekt aus Frage 1 Zweifel am Konzept auf. Für 100% besichertes Geld zahlt kein Unternehmer Beschaffungskosten die eher im Bereich von Risikokapital liegen.

Was meinen Sie dazu? Ich lasse mich gerne eines besseren Belehren, aber die Zweifel überwiegen da doch sehr im Moment.

Hallo Fmca 24,

Deinen Beitrag lese ich nun wortwörtlich zum vierten mal. Allein in diesem Forum von guteFrage.net hast Du ihn dreimal an verschiedenen Stellen gepostet. Hast Du was gegen die Firma oder den Scheffold? Dann sag es doch.

Aber kopiere nicht immer wieder den Beitrag aus dem Blog: http://www.geldanlage-finanz-blog.de/2576/inhaberschuldverschreibung-serie-45-captura-gmb/ hier rein.

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@flieger123

Ich habe nichts gegen irgendwelche Personen.

Da ist MEIN Beitrag, auf geldanlage-blog, also kann ICH Ihn ja auch hierhin kopieren, wenn hier das selbe Thema behandelt wird. Und ich kann ihn auch an alle anderen Stellen kopieren wenn wieder von jemand anderem danach gefragt wird. Warum nicht? Natürlich könnte ich auch auf die vorherigen Antworten verlinken ...

Gegen Herrn Scheffold bzw. beide, habe ich gar nichts. Wie könnte ich, ich kenne beide nicht und bewerte lediglich aus meiner PERSÖNLICHEN Sicht die Eckpunkte der von Ihnen betriebenen Captura- GmbH und der Anleihen. Und da bin ich halt kritisch, andere sind dafür in gleichem Maße euphorisch (z.B. Richmaus). Aber Richmaus verdient ja auch an der Vermittlung, und die einen haben sich halt für das Produkt entschieden, die anderen nicht.

Die Fragesteller hier wollen eine Antwort die hilfreich ist. Mir ist da eine kritische Antwort die eher zur Zurückhaltung rät hilfreicher, als eine euphorische die keine Zweifel an der Qualität des Produktes zulässt.

Was an meinem Beitrag ist also "unkorrekt"?

Nochmal: Ich bin der letzte der Herrn Scheffold M+C nicht den Erfolg gönnt, und auch der letzte der den Anlegern das nicht gönnt. Prima wenn es funktioniert. Dann ärgere ich mich ein wenig, nicht dabei gewesen zu sein.

Wenn man aber 20 Jahre Erfahrung hat, und schon einige Pferde gesehen hat die sich vor der Apotheke übergeben haben, dann kann man doch seine Bedenken äußern. Oder ist das nicht mehr erlaubt? Die Initiatoren haben sich teilweise auf dem Geldanlage blog etwas mehr erklärt, ok. Für mich bleiben da ein paar Fragezeichen offen.

Ist nicht immer Vorsicht angebracht? Bei "Phoenix" (Ende in 2005) waren Wirtschaftsprüfer, (sogar Ernest&Young), und das BAFIN die kontrollierenden Stellen. Am Ende wurden von 800Mio€ noch 230Mio€ sichergestellt.... Hääte nicht ein neuer GF aufgrund des Todes des Gründers bestellt werden müssen, würde das wahrscheinlich immer noch rund laufen ...

Daher: Treuhänder, WPs, Testate, und was weiss man nicht noch alles, sollten niemals zu BLINDEM Vertrauen führen. Es ist immer ratsam sich kritisch ein eigenes Bild zu machen.

Die Bilanz 2011 wäre halt mal interessant und eine Bestätigung des Treuhänders, dass bereits Investitionen durchgeführt wurden, und evtl.noch mit der Angabe der Höhe der investierten Mittel.

Da Sie an vielen Stellen kommentiert haben, erlauben Sie mir bitte, MEINEN Kommentar an die anderen Stellen zu KOPIEREN.

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@fmca24

Hier zumindest mal die 2010 Bilanz.

Captura GmbH

München Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 05.05.2010 bis zum 31.12.2010 Bilanz

Aktiva

31.12.2010 EUR

A. Anlagevermögen 2.595 I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.172 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.172 II. Sachanlagen 423

  1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 423

B. Umlaufvermögen 1.277.418 I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 232.276

  1. sonstige Vermögensgegenstände 232.276

II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.045.141

C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 14.152

Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.294.165

Passiva 31.12.2010 EUR A. Eigenkapital 0 I. gezeichnetes Kapital 25.000 II. Jahresfehlbetrag 39.152 III. nicht gedeckter Fehlbetrag 14.152

B. Rückstellungen 9.350

  1. sonstige Rückstellungen 9.350

C. Verbindlichkeiten 1.284.815

  1. Anleihen 1.281.322 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.281.322
  2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.376 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.376

  3. sonstige Verbindlichkeiten 2.116 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 81 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.116

Bilanzsumme, Summe Passiva 1.294.165

Anhang Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Captura GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft wurde neu gegründet, so dass keine Vorjahresvergleichszahlen zur Verfügung stehen. Das Rumpfgeschäftsjahr beginnt am 07.05.2010 und endet am 31.12.2010. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Angabe zu Forderungen Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr waren nicht zu verzeichnen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind zehn kurzfristig bestehende typisch stille Beteiligungen an anderen Unternehmen in Höhe von Euro 229.455,95 enthalten.

Angabe zu Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert ausgewiesen. In Höhe von TEURO 991,50 besteht bei einem Kreditinstitut ein Anderkonto, über das die Gesellschaft nur mit Zustimmung des Treuhänders verfügen kann. Angabe zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 1.284.815,34 (Vorjahr: Euro 0,00). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00. Darüberhinaus bestehen die üblichen gesetzlichen oder vertraglichen Sicherungsrechte (Eigentumsvorbehalte). Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Ermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Die Vermögenslage der Gesellschaft ist durch den Jahresfehlbetrag und die dadurch entstandene bilanzielle Unterdeckung beeinträchtigt. Unter Berücksichtigung der positiven wirtschaftlichen Entwicklung (bis März 2011 und der Planungen) geht die Geschäftsführung von einer Unternehmensfortführung (going concern) und einem Abbau der bilanziellen Überschuldung im Folgegeschäftsjahr aus. Der Jahresabschluss wurde gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt.

Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Rumpfwirtschaftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsfüh

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Hallo Fmca 24,

Deinen Beitrag lese ich nun wortwörtlich zum vierten mal. Allein in diesem Forum von guteFrage.net hat Du ihn dreimal an verschiedenen Stellen gepostet. Hast du was gegen die firma oder den Scheffold? Dann sag es doch.

Aber kopiere nicht immer wieder den Beitrag aus dem Blog: http://www.geldanlage-finanz-blog.de/2576/inhaberschuldverschreibung-serie-45-captura-gmb/ hier rein.

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Bei dem Angebot handelt es sich nicht um Festgeld sondern um ein Nachrangdarlehen, das der Kapitalanleger gewährt.

Bei einem Nachrangdarlehen erhalten die Darlehnsgeber im Falle einer Insolvenz des Darlehensnehmer, Ihr Geld immer nur dann zurück, wenn alle anderen Schuldner bereits ihr Geld zurück haben.

Somit gehört ein Nachrangdarlehen zu den risikosreichsten Anlagen überhaupt.

Ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit Geldanlagen. Ich hatte dieses gute Festzinsangebot auf Werbung durch Support gelöscht gefunden. Da es sehr interessant klang habe ich mir von dort die Unterlagen zusenden lassen. Wer Prospekte und Bilanzen gelesen hat und das Geschäftsmodell versteht, dem wird schnell klar, daß dies eine sichere Geldanlage ist und der Zins absolut realistisch. Da ich dort selbst Geld angelegt habe kann ich auch die korrekte Abwicklung bestätigen. Ich kenne keine andere Geldanlage, die mir bei nur 6 Monaten Festanlage 7,65% p.a. bietet, und dies bei sehr hoher Sicherheit.

Ein Vergleich mit Aktien (Bankaktien noch schlimmer) oder anderen börsennotierten Produkten ist nicht sinnvoll, denn die Captura Festzinsanleihe ist nicht börsennotiert. Das ist ein Vorteil. So sind Kursverluste und Manipulationen nicht möglich.

Wenn ich Rat2010 verstanden habe, dann kennt er noch mehr Geldanlagen mit dieser Sicherheit und gleichen oder höheren Zinsen? Dann wäre ich für einige Tipps sehr dankbar. Da dies sicher viele Menschen interessiert könntest Du ja hier darüber informieren.

Sind Sie nicht selbst Inhaber der erwähnten Seite???

Oder habe ich andere Kommentare falsch verstanden?

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So sind Kursverluste und Manipulationen nicht möglich.

Ich weiß nicht, wo genau Du die 20 Jahre mit Geldanlagen verbracht hast, aber in den üblichen Kapitalmärkten war das nicht. Kursverluste sind also bei nicht börsennotierten Anlagen nicht möglich? Wie ist das mit den nicht börsennotierten Genußscheinen oder Anleihen, die man im Markt findet? Wie ist das mit geschlossenen Fonds, die ja auch nicht börsennotiert sind?

Wow! Was für ein Unsinn...

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Liebe Richmaus,

Wir möchten dich bitten in Zukunft auf Werbung zu verzichten.

Gerne kannst du dies auch nochmals in unseren Richtlinien nachlesen: http://www.finanzfrage.net/policy

Freundliche Grüße,

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam.

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