Ist die Schenkungssteuer oder die Erbschaftssteuer günstiger ?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es ist genau das gleiche.

Für die Schenkung spricht, wenn man mehr zu übertragen/vererben hat als die Freiberträge (z. B. Kind 400.000,-) das die Uhr alle 10 Jahre neu zu laufen beginnt. Wer am 31. 07. 2009 400.000,- An ein Kind verschenkt, darf am 01.08. 2019, das gleiche steuerfrei wieder machen.

Bei Übertragungen an Kinder ist Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer gleich. Bei Übertragungen an Eltern sind Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer unterschiedlich hoch. Der Freibetrag für Enkelkinder kann 200.000 € betragen oder auch 400.000. Das kommt darauf an, ob die Zwischengeneration noch lebt oder bereits verstorben ist. Peter Gronemeier

Muss man Erbschaftssteuer zahlen, wenn Schenkung zu Lebzeit versprochen wurde?

Muss man Erbschaftssteuer oder Schenkungssteuer zahlen, wenn eine Schenkung zu Lebzeit versprochen wurde, die Übergabe, bzw. der Übertrag aber erst nach dem Tod stattfand?

...zur Frage

Erbe und Elternunterhalt bei Alkoholikerin?

Hallo,

mein Opa ist vor ca. 2 Jahren gestorben und hat meiner Schwester und mir zwei Wohnungen per Testament vererbt. Mein Opa hat zwei Töchter. Meine Tante hat bereits eine andere Wohnung per Schenkung erhalten, meine Mutter wurde bis auf das Nießbrauchrecht einer unserer Wohnungen, welche zudem noch nicht vollständig abgezahlt ist, enterbt. 

Leider entwickelt sich meine Mutter (52 J.) durch ihr Verhalten (Alkoholikerin) immer schneller zum Pflegefall. Aufgrund der Zeichenbegrenzung etwas mehr Hintergrund dazu im ersten Kommentar.

Sie hatte bereits früher (unbegründet) eine Pflegekraft, wodurch uns damals das Sozialamt anschrieb aber glücklicherweise befreite. Da sie ihren Lebensstil nicht geändert hat, kommen mittlerweile auch (alkoholbedingte) Krankheiten hinzu, wodurch sie wirklich bald ein Pflegefall werden könnte. 

Nun versuchen meine Schwester und ich natürlich, unser Erbe und "Vermögen" zu schützen, da unsere Mutter uns im Leben bisher ausschließlich geschadet hat, zudem nichts (außer Schulden) hinterlassen wird. Auch haben wir im letzten Jahrzehnt sehr sparsam gelebt, um aus diesen Verhältnisse rauszukommen. Jetzt zusehen zu müssen, wie dies uns ggf. wieder genommen wird, fühlt sich sehr unfair an. 

Daher haben wir folgende Fragen:

  • Denkt ihr, dass wir für unsere Mutter aufkommen müssen? Diverse Nachweise über das Fehlverhalten unserer Mutter in der Kindheit (z.B. Unterhaltstitel) und ggü. unserem Vater liegen vor und hatte das Sozialamt bereits einmal akzeptiert. Allerdings war das Erbe damals noch kein Thema.
  • Könnte meine Mutter ihren Pflichtteil einklagen? Wie hoch wäre dieser?
  • Sie ist neu verheiratet, natürlich mit einem Alkoholiker. Dieser hat durchblicken lassen, nur wegen dem potenziellen Erbe geheiratet zu haben. Hat er hier irgendwelche Möglichkeiten?
  • Kann das Sozialamt, sobald eine Forderung vorliegt und es über die Nachlasssituation Bescheid weiß, den Pflichtteil einklagen?
  • Können private Gläubiger irgendwie dafür sorgen, dass der Pflichtanteil eingeklagt wird? Unserer Mutter ist vermutlich in einem privaten Insolvenzverfahren.
  • Das Nachlassverfahren ist noch nicht ganz durch - kann unsere Mutter das Erbe ablehnen? Gibt es eine Frist? Entfällt dadurch auch ihr Anspruch auf den Pflichtteil?
  • Kann das Sozialamt uns zwingen, die Wohnungen zu verkaufen, wenn wir nicht anderweitig für die Pflege aufkommen können?
  • Falls sie ihren Pflichtteil einklagen könnte, also z.B. einen Teil der Wohnungen, wer bekommt diesen dann, wenn sie verstirbt? Wir hatten eigentlich vor, ihr Erbe aufgrund der Schulden abzulehnen.
  • Wäre es vielleicht sinnvoll, direkt zu einem Anwalt für Familienrecht / vor Gericht zu gehen?

Wir versuchen aktuell, uns solange wie möglich selbst um sie zu kümmern. Bei einem Stundensatz von ca. 60€/h des Dienstes erledigen wir den Einkauf lieber selbst, soweit/solange noch möglich. Natürlich gegen unseren Willen, aber unsere Mutter scheint hier leider am längeren Hebel zu sitzen.

Vielen Dank für die Zeit und Auskünfte. 

...zur Frage

Was erbt die Tochter, wenn die Mutter neu verheiratet ist?

meine Mutter hat vor 35 Jahren einen neuen Partner geheiratet. beide haben Vermögen aufgebaut. Sie haben sich gegenseitig als Erben eingesetzt. Falls meine Mutter nun vor ihrem Mann gehen sollte, fällt dann alles an Ihn und seine Famile? Wie kann ich mich absichern?

...zur Frage

Fällt Erbschaftssteuer an, wenn Nießbrauch wegen Todes erlischt?

Die Immobilie wurde vor 2Jahren zu Lebzeiten des Vaters an den Sohn übertragen. Marktwert der Immobilie 500.000 Euro. Der nun verstorbene Vater hatte ein Nießbrauchsrecht, das ja nun erlischt. Muss ggf. jetzt Erbschaftssteuer entrichtet werden, da der Wert der übertragenen Immobilie ja nun durch das erloschene Nießbrauchsrecht höher ist?

...zur Frage

Eltern wollen Haus an Kinder verschenken. Steuerliche Absetzbarkeit bei Renovierung?

meine Eltern wollen ihr Haus an uns (2 Kinder) verschenken und Wohnrecht auf Lebzeiten. So weit so gut, alles wunderbar.

Was ist jedoch mit einer Renovierung an dem Haus, die dringend ansteht, wenn derzeit nur meine Eltern dort wohnen?

Kann ich/ können wir Kinder die Kosten für die Renovierung steuerlich geltend machen? Wenn nein, was wäre zu tun?

...zur Frage

Fällt hier die Schenkungssteuer an - Schenkung ins Ausland?

Wenn man als Inländer einen anderen Inländer beschenkt, trägt der Beschenkte ja die Kosten für die Schenkungssteuer, wobei der Schenker mithaftet. Wie sieht es allerdings aus, wenn der Schenker in Deutschland lebt, der Beschenkte aber im Nicht-EU-Ausland (und auch nicht die deutsche Staatsangehörigkeit hat). Wir ignorieren mal die Freibeträge.

Muss der Schenker in Deutschland Schenkungssteuer zahlen? Zwischen Deutschland und dem Land B gibt es kein DBA bezüglich der Erbschaftssteuer/Schenkungssteuer.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?