Ist die Schadenshöhe richtig?

3 Antworten

Sie ist die Treppe hochgeflogen und ist mit ihrem Gips, den sie an einer Hand hat an das Türblatt gekommen.

Hochgeflogen? Mit der Nummer sollte sie zum Zirkus gehen.

Die Tür ist erst 2 Jahre alt

"Erst" 2 Jahre alt? Sind da etwa noch andere Beschädigungen dran?

Es geht hier an sich nicht um ein spezifisch versicherungsrechtliches Problem, sondern um Schadensberechnung im allgemeinen. Der Geschädigte kann verlangen so gestellt zu werden als ob das Schadensereignis nicht eingetreten wäre, nicht weniger aber auch nicht mehr. Das mit dem "optischen" Mangel überzeugt mich nicht. Wenn das entscheidend wäre, dürfte kein Kratzer am Auto einen Schadensersatzanspruch auslösen. Entscheiden ist m.E. der Gesamtzustand der Tür. Wenn schon andere Beschädigungen vorhanden sind, wäre eine Reduzierung des Anspruchs angemessen, aber auch nur dann.

Sie ist natürlich nicht geflogen, sondern die Treppe hoch gestolpert und beim Abstützen an der Tür hat sie die Tür beschädigt. Mein Schwager will jetzt Widerspruch einlegen und das ganze nochmals aufrollen. Geht das obwohl die Versicherung geschrieben hat daß der Schadensfall geschlossen wurde?

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@althaus

Ich verstehe die Äußerung der Versicherung so, dass man dem Geschädigten andeuten will, dass keine andere Entscheidung mehr getroffen wird. Da bliebe nur der Gerichtsweg: Dein Schwager verklagt Dich und es wird durch Streitverkündung gewährleistet, dass die Versicherung das Urteil gegen sich gelten lassen muß.

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Beinhaltet die Versicherung überhaupt die Absicherung von Kindern unter 7 Jahren. Diese sind nämlich deliktunfähig. D.h der Geschädigte bleibt auf seinem schaden sitzen. Denn eine Verletzung der Aufsichtspflicht ist ja nicht gegeben,

Meine Tochter ist 12. Habe ja schon geschrieben, daß die Versicherung 280 € zahlen will.

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Tatsächlich hat der Geschädigte lediglich Anspruch auf Mängelbeseitigung nach Zeitwert und hierbei eine Schadensminderungspflicht.

Ich teile die Auffasung des Versicherers, dass hier mit einer Teillackierung vor Ort ohne aufwändige Aus- und Einbauten nebst Transport der Tür der Schaden angemessen beseitigt werden kann (smart repair).

Auf eine kostenpflichtige Klage würde ich es da nicht ankommen lassen wollen :-)

G imager761

Vermietung: Schadensregulierung & Anwaltskosten

Im Streit um die Schadensregulierung (Wohnungsauszug) einer vom Mieter beschädigten Tür und Zarge hat dieser nun einen Anwalt eingeschaltet. Der Mieter möchte seine Mietkaution zurück. Er ist der Meinung, seine Versicherung hätte mit der Zahlung von 300€ (Zeitwert) meine Ansprüche als Vermieter abgedeckt.

Der Kostenvoranschlag des von seitens des Mieters bestellten Schreiners für die Reparatur belief sich jedoch auf ca. 1600€. Neue Tür inkl. Zarge wäre noch teurer gewesen, da die Tür ein Sonderformat hat und auch das Mauerwerk bei Zargenaustausch beschädigt worden wäre. Deshalb meine Entscheidung, im nachhinein vielleicht die verkehrte, die Reparatur selbst durchzuführen.

Die Kosten der von mir durchgeführten Reparatur für Zeit und Material von ca. 1000€ habe ich mit der einbehaltenen Kaution und der gezahlten Versicherungssumme verrechnet.

Zwei Fragen:

  1. Ist mit der gezahlten Versicherungssumme von 300€ der Schaden für den Mieter bereits abgedeckt? Denn nur mit dieser Zahlung erhalte ich keine funktionsfähige Tür! Kann ich nicht zusätzlich die Mietkaution verrechnen, um den Schaden einigermaßen auszugleichen? Wie sieht die Rechtslage aus?

  2. Muss ich akzeptieren, dass ein vom Mieter eingeschalteter Anwalt mir beim 1. Schreiben seine Gebühren von ca. 150€ in Rechnung stellt? Muss ein Anwalt nicht vom Auftraggeber bezahlt werden?

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Muss geschädigter Kostenvoranschlag zahlen?(Laptop)

Hallo.

Folgender Sachverhalt:

Person A verschüttet Cafe über Laptop. Person B gibt diesen zur Firma für Kostenvoranschlag mit Kosten von 70€. Nun möchte Versicherung zusätzlich einen Gutachter einschalten. Das Gerät, derzeit noch bei dieser Firma, muss hierfür "freigekauft" werden.

Versicherung von Person A weigert sich die Kosten zu übernehmen, da Versicherung den Kostenvoranschlag nicht "verlangt" habe und Person B sich im Falle eines kostenpflichtigen KVA's bei Versicherung hätte melden müssen.

Hat Versicherung das Recht die Kosten für KVA dem Geschädigten (Person B) aufzudrücken? Ist die Begründung der Versicherung rechtlich? Welche Möglichkeiten bestehen für Person B? Wie kann es nach deutscher Rechtsprechung angehen dass der Geschädigte auch noch Geld bezahlen muss? Gibt es hierzu Gesetzesangaben oder wirksame Rechtsurteile? Lohnt es sich einen Anwalt einzuschalten?

Vielen Dank im Voraus

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