Ist die Rente später weniger, wenn man nicht als arbeitssuchend beim Arbeitsamt gemeldet ist?

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Hallo MLuna, es ist so: wenn man nach einer Beschäftigungszeit bzw. nach der Kindererziehungszeit (in den Zeiten ist man in der Rentenversicherung pflichtversichert) sich bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend meldet, dann zählt diese Zeit bei der Rentenversicherung als Anrechnungszeit, die Zeit selber wird aber nicht bewertet, wirkt also selber nicht rentensteigernd. Aber diese Zeit dient als Erhaltungszeit, so würdest Du wenn Du z. B. 3 Jahre arbeitssuchend gemeldet wärst und dann aus gesundheitlichen Gründen eine Erwerbsminderungsrente brauchen würdest, die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen hierzu noch erfüllen. Die Rentenversicherung kann aber auch die eigene Zeit der Stellensuche als Arbeitslosigkeit anrechnen, jedoch müßtest Du hier regelmäßige Bewerbungen in gewisser Anzahl machen und gegenüber der Rentenversicherung nachweisen. Und noch eine Info: die Zeit der Kindererziehung bis zum 3. Jahr zählt als Pflichtbeiträge für Kindererziehung und die Zeit dann bis zum 10. Lebensjahr zählt als Kinderberücksichtigungszeit, auch diese Zeit wirkt "rentenerhaltend" und erhält Dir den Rentenanspruch auf Erwerbsminderungsrente.

Arbeitsamt-Sperre, Kindergeld Anspruch und Krankenversicherung?

Hallo,

Ich bin Momentan 19 Jahre alt, Privat Familienversichert, und habe letztes Jahr im Juli meine 1. Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Da ich in meinem erlernten Beruf keine Aussichten auf eine Arbeitsstelle habe, werde ich zum September hin eine neue Ausbildung beginnen.

Ich bin seit meinem Abschluss (bis auf 1,5 Monate bei Amazon) beim Arbeitsamt als Arbeitssuchend gemeldet, beziehe aber darüber keine Leistungen, da ich noch nicht lange genug gearbeitet habe. (Meine Ausbildung war Schulisch)

Jetzt stehe ich vor folgendem Problem: Um bei meiner Privaten Familienversicherung versichert zu sein setzt diese einen Kindergeld-Bescheid voraus, während das Amt von dem Ich Kindergeld beziehe eine Arbeitssuchend-Meldung vom Arbeitsamt voraussetzt. Da ich mich zu beginn des Jahres verstärkt darum bemüht habe eine neue Ausbildungsstelle zu finden habe ich meine vom Arbeitsamt auferlegten Bemühungen eine Aushilfsstelle zu finden etwas zurückgestellt. Nun wird mir seitens des Arbeitsamtes gedroht, eine Zwölf-wöchige Sperre (also kein Arbeitslosengeld, welches ich sowieso nicht bekomme, sowie keine Arbeitssuchend-Meldung für Kindergeld, ergo keine Krankenversicherung) über mich zu verhängen, sollte ich nicht den 1. Arbeitsvertrag für eine Aushilfsstelle (egal welche Konditionen) unterschreiben.

Mir ist bewusst das das Arbeitsamt eine solche Sperre verhängen kann und zeit weilen damit auch ziemlich voreilig ist, aber können sie mir damit auch die Krankenversicherung streichen?

Hoffe jemand kann mir helfen, da ich momentan von allen Seiten unterschiedliche Meinungen zu dem Thema bekomme.

Mit freundlichen Grüßen Ben K.

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Aufhebungs- und Erstattungsbescheid?

Ich habe mich am 01.10.2014 arbeitslos gemeldet und es wurde über den Anspruch auf Arbeitslosengeld entschieden sowie der Betrag für den Monat Oktober bereits ausbezahlt. Da ich im Rechtsstreit mit meinem Arbeitgeber war, bin ich meiner Arbeit weiterhin nachgegangen und habe mich beim Arbeitsamt von der Arbeitslosigkeit abgemeldet, blieb aber als arbeitssuchend beim Arbeitsamt weiterhin gemeldet. Das ausbezahlte Geld für einen Monat habe ich zurückerstattet. Am 02.03.2015 habe ich mich wieder arbeitslos gemeldet und mit dem Bescheid vom 18.03.2015 wurde das Arbeitslosengeld ab dem 01.03.2015 bewilligt.

Ergebnis der Klage beim Arbeitsgericht:

Vergleich: Das Arbeitsverhältnis der Parteien endet aufgrund ordentlicher betriebsbedingter Arbeitgeberkündigung vom 19.03.2014 mit Ablauf des 28.02.2015

Vor Kurzem habe ich den Bescheid von der Arbeitsagentur bekommen, in dem steht, dass der Anspruch bereits am 01.10.2014 entstanden ist und nicht am 01.03.2015, mit der Rückforderung das zu Unrecht erhaltene Arbeitslosengeld für 2015 teilweise zurückzuzahlen. Laut dem Bescheid von der Arbeitsagentur kann ich dagegen bis zum 26.04.2017 Klage beim Sozialgericht Augsburg erheben. Frage: Wann ist der Anspruch auf Arbeitslosengeld entstanden? Am 01.10.2014 oder am 01.03.2015? Das ist für mich wegen dem Nebeneinkommen wichtig, das ich während der Arbeitslosigkeit erzielt habe. Denn das Arbeitsamt hat mir die Höhe des Freibetrages ab dem 01.10.2014 berechnet und die Summe ist viel weniger als wenn es ab dem 01.03.2015 berechnet wird. Habe ich Chancen auf Erfolg?

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