Ist die Hinterbliebenenrente Kranken-Pflegeversichrungspflichtig?

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3 Antworten

Hallo,

in diesem Fall gilt laut Gesetzt eine doppelte Beitragsbemessungsgrenze (BBG): eine für das Arbeitsentgelt und eine für die Rente.

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__230.html

Auf Antrag werden die Versichertenanteile aus der Rente nachträglich erstattet, soweit das Arbeitsentgelt und die Rente zusammen die BBG überschreiten.

.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__231.html -> Absatz 2

Gruß

RHW

Hallo,

1.) ja die Rente ist KV-beitragspflichtig, weil sie aus einem Arbeitsverhältnis stammt.

2.) ja, sie gehört zum Jahreseinkommen und das Finanzamt interessiert sich auch dafür,

Aber die Versicherungspflicht in der GKV richtet sich nur nach Einkommen aus abhängiger Tätigkeit und dazu gehört die Rente nicht.

Sie waren offanbar nicht seit mind. 2002 privat versichert, denn dann hätte eine andere Versicherungspflichtgrenze gegolten.

Viel Glück

Barmer

Hallo, meine Ergänzung ist wohl nicht mehr gespeichert wordeN:

Wenn beide Einkommen die BBG überschreiten und das tut ja schon das Arbeitseinkommen, wird der Beitrag gekappt, d.h. es gibt Geld zurück. Leider klappt das erfahrungsgemäß erst nachträglich. Dazu muss die Kasse wegen der Einzelheiten angesprochen werden.

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Vielen Dank für das Link! ein sehr interessanter Beitrag! Nur eine Frage bleibt offen...Wie ist denn mit der Gleichstellung der Rentenbezieher und den Erwerbstätigen? So wie ich verstanden habe, ist das Einkommen eines Erwerbstätigen nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze versicherungspflichtig, darüber hinaus ist aber versicherungsfrei. Ist denn bei den Rentenbezieher auch so? Wenn die Rente zu dem Einkommen aus der nichtselbständigen Arbeit nicht zugerechnet und damit aus der Beitragsbemessungsgrenze rausgenommen wird, dann bezahlt doch der Rentenbezieher vielmehr an KV-Beiträge, als ein Gutverdiener!!!???? Das verstehe ich nicht!!! Ist das die Ungerechtigkeit gegenüber den wirtschaftlich Schwächeren oder ein Missverständnis von mir? Für alle Beiträge vielen Dank!

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@Winter2013

Wenn beide Einkommen die BBG überschreiten und das tut ja schon das Arbeitseinkommen, wird der Beitrag gekappt, d.h. es gibt Geld zurück. Leider klappt das erfahrungsgemäß erst nachträglich. Dazu muss die Kasse wegen der Einzelheiten angesprochen werden.

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