Ist die gerichtliche Anerkennung der Vaterschaft erforderlich für Erbe

1 Antwort

Irgendwie ist mir der Sachverhalt nicht klar.

Das Kind wurde geboren in die noch bestehende Ehe hinein. Damit war der Ehemann nach dem Gesetz der Vater.

Dann wurde der Vaterschaftstest gemacht um die Vaterschaft des Liebhabers der Mutter festzustellen.

Damit ist doch eigentlich alles klar, denn der Vaterschaftstest wurde doch bestimmt wegen der Vaterschaftsklage urch das Gericht angeordnet. Oder war es ein freiwilliger Test?

Warum muss aber dann der Ehmann von einer neuen Vaterschaft benachrichtigt werden?

Wie auch immer, solange die Vaterschaft des wirklichen Vaters nciht durch eine Klage festgestellt ist, gilt der Exehemann als gesetzlicher Vater.

Die Vaterschaft kann aber auch nach dem Tod des Gesetzlichen Vaters (ggf. durch dessen übrige Erben) bestritten werden um das Kuckuckskind auszuschliessen, oder aber auf die Vaterschaft mit dem zwischenzeitlich verstorbenen leiblichen Vater durch die Mutter geklagt werden, um dort die Anerkennung als Erbe zu bekommen.

Aber es ist eine gerichtliche Entscheidung notwendig.

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