Ist die Diskussion die man oft hört um die Immobilienblase ernstzunehmen?

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4 Antworten

Wenn du auf die USA und die Verhältnisse dort anspielst, so sind die Bedingungen nicht übertragbar - das sind dort ganz andere Voraussetzungen.

Ansonsten kann man mit dem Begriffe Immobilienblase nichts anfangen, das kann alles und nichts sein.

Aktuell sind die Mieten in einigen großen Städten so stark angestiegen, dass quasi ein Selektion nach Einkommen der Mieter in bestimmten Quartieren stattfindet. Wer die gestiegenen Mieten nicht mehr bezahlen kann, muss wegziehen. Den Vogel hat dabei Düsseldorfs OB Elbers (CDU) abgeschossen, der meint, dass die weniger finanzstarken Mieter sich eben eine Wohnung im Umland suchen müssen...

Fakt ist, das bei den niedrigen Zinsen niemand die Förderung des sozialen Wohnungsbaus in Anspruch nimmt, und Neubauten nur frei finanziert, errichtet werden. So kann ein Investor auf hohe Mieteinnahmen und schnelle Refinanzierung hoffen.

Es fehlt in Deutschland an preiswertem Wohnraum in den großen Städten - die Politik ist aufgefordert, umzusteuern.

Die Frage nach der Immobilienblase finde ich sehr interessant. Es ist ja im Moment so, dass die Banken sehr großzügig Kredite bzw. Hypotheken zu günstigen Konditionen geben. Lohnt sich da der Kauf eines Miethauses, um von den Mieteinahmen die Zinsen zu decken? Ich befürchte, dass in ländlichen Gebieten gerade jeder baut bzw. kauft. Die Vermietung der Wohungen wird daher bestimmt nicht einfach, da der Bedarf (Landflucht) ja sinkt. In großen Städten ist das sicherlich anders... Ich würde mich da über weitere Einschätzungen freuen!

Der Markt für deutsche Wohnimmoblien hat ein Problem: Es läuft einfach zu gut! Die Branche sucht vereinheitliche Beweise dafür, dass es keine Blase gibt - mit mässigem Erfolg - Die Ängste vieler Bundesbürger das Geld könnte..... was auch immer! Der Trend in Sachwerte wie Immobilien ist steigend!

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