Ist die Beamtenlaufbahn für junge Leute noch erstrebenswert?

3 Antworten

Kommt auf die Laufbahn an.

Wer auf dem Finanzamt ausgebildet wird, kann dort als Beamter Karriere machen, er kann aber auch mit der Ausbildung einen vereinfachten Einstieg in den steuerberatenden Beruf erzielen.

Der Steuerberater wird vermutlich als Freiberufler mehr verdienen, als ein gleich gut ausgebildeter Finanzbeamter.

Aber der Finanzbeamte kann im Prinzip seine Ruhestandbezüge schon in der Karrieremitte einigermaßen bestimmen.

Der Freiberufler wird da länger zu kämpfen haben.

Der Arzt auf dem Gesundheitsamt ist dem vergleichbar usw. usw. Da wird es einige Beispiele geben.

Aber es gibt natürlich auch Leute in Beamtenlaufbahnen, die mit ihrem Wissen in der freien Wirtschaft keinen adäquaten Posten bekommen. Sachbearbeiter im BAMF z. B., oder Leute vom Ordnungsamt.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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"kann dort als Beamter Karriere machen" - das Wörtchen "kann" kann man nicht fett genug schreiben.

Die Ruhestandsbezüge regeln sich von selbst.

Im Gegensatz zum Steuerberater ist aber nix mit Vermögensbildung.

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Alles, was mit Zahlen zu tun hat, kann man im Prinzip digitalisieren, vernetzten und automatisieren. Dann kommt künstliche Intelligenz dazu und ich brauche den Steuerberater für diese Tätigkeiten nicht mehr so umfänglich. Selbst den Abschlussbericht kann Programm wohl irgendwann schneller und vielleicht besser machen.

Gerade bei Steuerberatern werden etliche Bereiche wegbrechen bzw. der Beruf sich stark wandeln.

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@lohepudel

Unsinn, das Berufsbild heisst Steuer-Berater.

Und - die, die einen brauchen (weil sie keine künstliche Intelligenz haben), werden mehr werden.

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@lohepudel

Da merkt man sofort den Fachmann aus der täglichen Praxis.

Ich möchte mal den Computer sehen, der ein Konzept für eine zwei- bis dreistufige Immobilien GmbH/GmbH & Co. KG aus seinen Chips zaubert.

OK, es gibt heute schon Programme die Belege einlesen und automatisch verbuchen.

Die bereiten uns nur ein Problem, nämlich dem Mandanten zu erklären, dass man eine ganze Menge davon nacharbeiten, bzw. umbuchen muss.

Bei den Bilanzberichten arbeiten wir heute schon mit Textbausteinen, aber es bedarf des menschlichen Eingriffs um die Zwecke (geht an Aktionäre, geht an die Bank, usw.) zu berücksichtigen.

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Natürlich ist es "interessant", einen Beruf zu ergreifen (wo auch immer).

Nur mangelt es meist an der Qualifikation.

Man handelt sich aber als Beamter einen Knebelvertrag ein.

Und das Erlernte ist "draussen" oft nichts wert.

Wer schon als junger Mensch täglich an eine gesicherte Altersversorgung, langen Urlaub und an die Unkündbarkeit seines Arbeitsverhältnisses denkt und ungerne eigene Entscheidungen trifft, stets aber gerne tut was man ihm sagt oder Vorschrift ist, der erfüllt alle Voraussetzungen für einen guten Beamten.

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