Ist die Bahncard 100 ein geldwerter Vorteil bei Nutzung für Familienheimfahrten bei doppelter Haushaltsführung?

Kann ein (allfälliger) geldwerter Vorteil der Bahncard100 auf zwei Steuerjahre verteilt werden?

Mich interessiert das folgende Szenario. Ich trete eine neue Stelle im November des Jahres an und erhalte vom Arbeitsgeber eine Bahncard100 (Einmalzahlung 4200 Euro), weil ich 'vermutlich' viel Reisen muss. In zwei Monaten werde ich aber kaum eine Bahncard100 ammortisieren. Deshalb, nehmen wir mal an, ich mache im November und Dezember Geschäftsreisen mit der Bahn, die ohne Bahncard 500 Euro kosten würden.

Wie muss ich jetzt denn meinen geldwerten Vorteil deklarieren?

  • Muss ich den ganzen Betrag im aktuellen Steuerjahr angeben? Beispiel: 4200 Euro - 500 Euro= 3700 Euro geldwerter Vorteil?
  • Kann ich den Preis der Bahncard so jahresübergreifend aufteilen, wie ich diese auch gebrauche? Für das aktuelle Jahr 4200 Euro / (122 Monate) - 500 Euro = 200 Euro?
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doppelte Haushaltsführung freibetrag wöchentl. Heimfahrt mit Bahncard100 + Firmenwagen

Hallo,

ich muss bis April einen Antrag für monatliche Lohnsteuerermäßigung abgeben. Stichwort Doppelte Haushaltsführung. Ich fahre jede Woche von Berlin nach Köln. (570km mit dem Auto) Ca. 80% der Fahrten möchte ich aber mit der Bahn zurücklege. Dafür habe ich mir eine BC100 gekauft. (4090€). 2045€ hat mir mein Arbeitgeber dazugegeben und bei der ersten Lohnabrechnung auf das Bruttogehalt dazugerechnet.

Ich hab nun große Schwierigkeiten den Antrag auszufüllen. (weil ich auch wenig Ahnung von der Materie habe) Kosten für Unterkunft, Verpflegungsmehraufwand usw. krieg ich wohl noch hin.

Aber das mit den Heimfahrten, da weiß ich nicht genau. Frage: Ist es überhaupt relevant, ob ich eine Bahncard habe oder nicht? Laut einem Urteil kann ich doch in jedem Fall die Entfernung x 30 cent absetzen. Zumal da auch vielmehr zusammenkommt als die Kosten der BC100.

Für Geschäftsreisen nutze ich die BC100 kaum.

D.h. muss ich die BC100 beim Antrag überhaupt angeben. Einen Firmenwagen mit 1% Reglung (230€/Mon.) habe ich ja auch. Und da ist die wöchentliche Heimfahrt ja kein Geldwerter Vorteil.

Frage Der Antrag soll ab April greifen. Muss ich bei der Anzahl der im Jahr anfallenden Heimfahrten die restliche Anzahl bis Jahresende angeben oder die für ein ganzes Jahr anfallenden Fahrten?

Könnt ihr mir helfen?

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Private PKW Nutzung als Angestellter

Hallo, Ich habe auch einen PKW vom Arbeitgeber überlassen bekommen. Dieser wird ja über die Gahaltsabrechnung als Geldwerter Vorteil angerechnet. Also in etwa so.

Gehalt + PkW Private Nutzung (1% vom Listenpreis) + Pkw zur Arbeitsstelle + Pkw pausch. St. AG

Das daraus resultierend höhere Brutto wird dann versteuert. Nun erhalte ich mein Nettverdienst. WARUM? wird dann aber der geldwerte Vorteil wieder abgezogen. Damit ist in meinen Augen ja kein Geldwerter Vorteil mehr vorhanden - der ist ja nun abgezogen. Kann mir das mal jemand genauer erläutern? Eigentlich erhalte ich doch keinen geldwerten Vorteil, da ich den Pkw ja eigentlich selbst bezahle.

Ein weiteres Problem stellt der Posten "Pkw zur Arbeitsstätte" dar. Ich fahre mit der Bahn zur Arbeit. Dadurch müsste es doch eigentlich möglich sein diese Bahnkosten pauschal zu versteuern. Damit würden diese dann den Zahlbetrag erhöhen.

Kennt sich damit jemand aus??

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Kann man als Selbständiger trotz Bahncard 100 die Kilometerpauschale ansetzen?

Hallo zusammen.

Folgender Fall:

Selbständiger, umsatzsteuerpflichtig, EÜR

Für ein Projekt wird über Monate eine weite Strecke mit der Bahn zu einem Kunden gependelt. Der Arbeitsplatz bei diesem Kunden ist nur für dessen Auftrag zu nutzen. Andere Tätigkeiten (eigene Büroarbeit, Aquise usw.) werden vom heimischen Arbeitsplatz aus erledigt.

Es wird eine Bahncard 100 angeschafft (per Einmalzahlung im Jahr 2017 € 4190 incl USt.). In 2017 und 2018 werden jeweils > 15.000 km zum Kunden gependelt.

Sind folgende Varianten oder eine davon zulässig:

(1) In beiden Jahren werden die Entfernungskilometer (max. € 4500) einkommensmindernd (Betriebsausgabe ?) angesetzt. Vorsteuer für die BC100 dürfte dann wohl nicht geltend gemacht werden (richtig?).

(2) In werden 2017 die tatsächlichen Kosten der BC 100 als Betriebsausgabe angesetzt und die Vorsteuer für die BC 100 geltend gemacht. (Die Alternativkosten allein für Einzeltickets in 2017 wären höher als die Kosten der BC 100). In 2018 wird pauschal abgerechnet - d. h. Entfernungskilometer (max. € 4500) geltend gemacht.

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