Ist der Wechsel mit 40+ in die Beamtenlaufbahn noch sinnvoll?

2 Antworten

Die Vorteile überwiegen ganz stark !

Sie werden ja auch nicht sofort sondern erst in einigen Jahren als Beamtin auf Lebenszeit berufen - obwohl gerade dies den späteren, größten Vorteil darstellt weil ab diesem Zeitpunkt Ihre späteren Altersbezüge (Pension) unwiderruflich dramatisch höher ausfallen werden als wenn Sie eine "normale Arbeitnehmerin" bleiben

Der einzige Nachteil der mir einfällt ist das erhöhte Unfallrisiko:

Jedes Jahr stirbt eine nennenswerte Anzahl von Beamten daran, daß sie während des Büroschlafs vom Amtsstuhl fällt.

Spaß beiseite: Es gibt keine Nachteile.

Ist es gut, eine "Verpfändungsvereinbarung" bei Abschluss einer 'betrieblichen Altersversorgung' abzuschließen oder birgt dies auch Risiken?

Hallo, meine Frau lies sich bei der Sparkasse zu einer 'betrieblichen Altersversorgung' informieren, da sie vorhat, eine abzuschließen. Sie arbeitet im öffentlichen Dienst.

So hat sie jetzt erfahren, im Gespräch mit zwei Ihrer Kollegen, das sie auch eine abschließen wollen. Die eine jedoch, sollte zur 'betrieblichen Altersversorgung' zusätzlich noch so eine "Verpfändungsvereinbarung" mit dazu unterschreiben, - die andere brauchte das nicht, bzw. sie wurde Ihr erst gar nicht angeboten.

Mittlerweile habe ich Rücksprache mit dem Banker gehalten (ich saß bei dem Beratungsgespräch meiner Frau, mit dabei).

Hier könnt Ihr die "Verpfändungsvereinbarung" und die Erklärung des Bankers zu meiner Rückfrage bezüglich der "Verpfändungsvereinbarung" lesen: https://drive.google.com/file/d/11sExXJWvyPPLX0sXQ65_xMeGQrblaWf_/view?usp=sharing

Mich macht so ein Schriftstück generell sehr misstrauisch. Schon der Name klingt äußerst abstoßend: "Verpfändungs....." :( . Kann meine Frau guten Gewissens so etwas unterschreiben, oder wird Ihr/uns dies später eventuell mal zum Verhängnis?

Wie bewertet Ihr die Erklärung des Bankers dazu? Gibt es für meine Frau/mir damit auch irgendwelche Nachteile? Kann ich der Aussage des Sparkassenangestellten vertrauen?

Ich bin sehr unsicher, kenne mich aber auch nicht so in diesen Sachen aus.

Vielen Dank im Voraus schon mal für Eure Antworten! :)

...zur Frage

UG Gründen - Fragen über Fragen

Guten Abend zusammen!

Ich bin momentan unbefristet im öffentlich Dienst angestellt.

Mein Vater leitet eine Firma, welche ein gewisses Produkt an Kunden verkauft.

Auf seinen Tipp hin, kam mir der Gedanke selbst eine UG zu gründen, welche andere Produkte an seine Kunden verkauft. Ich würde ihm damit keine Konkurrenz machen, da es sich um verschiedene Produkte handelt, welche andere Aufgabengebiete haben. Es ist auf jeden Fall alles abgesprochen.

Ich würde zur UG greifen, da ich nur ca. 10.000€ Stammkapital einsetzen möchte. Später kann dies ja eh noch umgewandelt werden, wenn die Firma erstmal läuft.

Nun Stellen sich mir noch ein paar Fragen:

1) Wie gestalte ich den Übergang zwischen meiner momentanen Arbeit und der Selbstständigkeit, im Anbetracht der Versicherungen? Ich habe mir das so vorgestellt, dass ich die UG erstmal nebenberuflich betreibe und sobald mein Gehalt dann einen gewissen Wert übersteigt wechsel ich in die Privatversicherungen und lasse mich von meinem momentanem AG freistellen. Geht das?

2) Angenommen ich habe 10.000€ Stammkapital. Woher beziehe ich in den ersten Monaten, wo die Firma anfängt zu laufen mein Gehalt? Angenommen ich erwirtschafte 1000€ Gewinn im ersten Monat. Könnte mein Gehalt dann zB so aussehen: 1000€ abzüglich 25% Einlagen und Steuern/Pflichtausgaben etc.? Wenn ich im zweiten Monat einen höheren Gewinn erziele, kann ich mein Gehalt dann auch (natürlich nicht unbegrenzt) anheben? Was ist wenn ich im ersten Monat keinen Gewinn erzielen sollte? Kriege ich dann kein Gehalt? (Eigendlich logisch).

Das sind so die zwei Grunddinge die mich beschäftigen. Optimal wäre natürlich eine Anstellung bei der UG als GF, ich habe aber keine Möglichkeit die UG über einen Strohmann zu gründen.

Natürlich gehe ich auch noch zu meinem Steuerberater, ich möchte aber auch ein paar natürliche Aussagen dazu hören.

Vielen Dank schonmal!

...zur Frage

Gehaltsentwicklung Deutschland - Jammern auf hohem Niveau

Guten Tag,

ich lese gerne und viel - vor allem Nachrichten aus der Wirtschaft. Zu jedem Artikel gibt es oftmals auch ein "Kommentarbereich" - der, die unzensierte Meinung der "Anderen" präsentiert.

Mir ist dabei in den letzten 1 1/2 Jahren aufgefallen, dass sich die Leute zunehmend über "höhere Steuern", "zunehmende Inflation" und natürlich "weniger Gehalt" beschweren. Wer sich genau beschwert, weiß ich nicht. Dass sich sehr viele hingegen beschweren, schon.

Ich selbst habe noch "Eierschale" auf dem Kopf und habe auch nur hier und da ein Praktikum absolviert - kann also die genannten "Vorwürfe" aus dem Alltag nicht beurteilen.

Ich habe mir aber die Mühe gemacht, auf 4 "Lobbygruppen" einzugehen.

Die Zahnärzte:

Damals der Ferrari mit Ende 30 und heute das:

"Bereits jetzt sind 15 Prozent der BRD überversorgt und für weitere Niederlassungen nicht geeignet. Eine beunruhigende Perspektive liegt auch in den Unsicherheiten der Krankenkassenreform. Zukünftig ist mit einer Stagnation der Studentenzahlen zu rechnen, weil die Realität der wirtschaftlichen Praxisentwicklung als katastrophal bezeichnet werden muss."

Quelle: Zahnärztekammer Hamburg

Die Ärzte:

Keine genauen Quellenangaben aber ich kann das von mir aufgesaugte Wissen ausspucken:

"Rentabilität der privaten Praxen gefährdet. Beispiel:

5% der radiologischen Praxen sind insolvent

20% sind überschuldet

Bei Internisten ähnliches. Hausärzte, Dermatologen und Psychater klagen über "geringe Gehälter". Ärztemangel sagen die einen - mit den Kopfschütteln tun die Ärzte in den Städten und sagen: "Geht aufs Land - da gibt es den, aber nicht bei uns." Bürokratie nimmt zu.

Juristen:

Kurz und knapp: Ohne Prädikat kommst du nicht ansatzweise (Gehälter) an einen Prädikatabsolventen heran. Und wenn du Prädikat hast, gehst du nach GB, USA, Emirate, da höhere Gehälter auf dich warten.

BWLer

Top Universität, Auslandspraktika, Master außer bei (IB), Praktika bei den Big Four/1st Tier Beratung/Investmentbank - ansonsten hat man es verdammt schwer, sich bei Menge an Absolventen durchzusetzen und kein Sachbearbeiter zu werden.

Persönliches aus Praktika:

Sowohl bei der Deutschen Bank als auch Axel Springer konnte ich durch Praktika etwas besser kennen lernen. In beiden Unternehmen wurden die Verträge bemängelt. Tarife und Bonus - das war einmal.

Das sind in Etwa die "Meinungen", "Fakten", die ich in den letzten Jahren aufgesaugt habe. Natürlich sind es "Negativ-Beispiele" aber sind wiederum für mich die Berufe womit ich automatisch "Wohlstand" oder zu mindest "überdurchschnittliches Gehalt" verbinde. Wenn es in diesen Berufen schon schlechtER aussieht, wie sieht es dann bei der Verkäuferin bei Penny, dem Elektroladen um die Ecke oder der Bäckerei gegenüber aus? Deshalb meine Eingangsfrage: Klagen wir Deutschen auf hohen Niveau, wenn es um die Gehaltsentwicklung geht?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?