Ist der Wechsel mit 40+ in die Beamtenlaufbahn noch sinnvoll?

2 Antworten

Die Vorteile überwiegen ganz stark !

Sie werden ja auch nicht sofort sondern erst in einigen Jahren als Beamtin auf Lebenszeit berufen - obwohl gerade dies den späteren, größten Vorteil darstellt weil ab diesem Zeitpunkt Ihre späteren Altersbezüge (Pension) unwiderruflich dramatisch höher ausfallen werden als wenn Sie eine "normale Arbeitnehmerin" bleiben

Der einzige Nachteil der mir einfällt ist das erhöhte Unfallrisiko:

Jedes Jahr stirbt eine nennenswerte Anzahl von Beamten daran, daß sie während des Büroschlafs vom Amtsstuhl fällt.

Spaß beiseite: Es gibt keine Nachteile.

Gehaltsentwicklung Deutschland - Jammern auf hohem Niveau

Guten Tag,

ich lese gerne und viel - vor allem Nachrichten aus der Wirtschaft. Zu jedem Artikel gibt es oftmals auch ein "Kommentarbereich" - der, die unzensierte Meinung der "Anderen" präsentiert.

Mir ist dabei in den letzten 1 1/2 Jahren aufgefallen, dass sich die Leute zunehmend über "höhere Steuern", "zunehmende Inflation" und natürlich "weniger Gehalt" beschweren. Wer sich genau beschwert, weiß ich nicht. Dass sich sehr viele hingegen beschweren, schon.

Ich selbst habe noch "Eierschale" auf dem Kopf und habe auch nur hier und da ein Praktikum absolviert - kann also die genannten "Vorwürfe" aus dem Alltag nicht beurteilen.

Ich habe mir aber die Mühe gemacht, auf 4 "Lobbygruppen" einzugehen.

Die Zahnärzte:

Damals der Ferrari mit Ende 30 und heute das:

"Bereits jetzt sind 15 Prozent der BRD überversorgt und für weitere Niederlassungen nicht geeignet. Eine beunruhigende Perspektive liegt auch in den Unsicherheiten der Krankenkassenreform. Zukünftig ist mit einer Stagnation der Studentenzahlen zu rechnen, weil die Realität der wirtschaftlichen Praxisentwicklung als katastrophal bezeichnet werden muss."

Quelle: Zahnärztekammer Hamburg

Die Ärzte:

Keine genauen Quellenangaben aber ich kann das von mir aufgesaugte Wissen ausspucken:

"Rentabilität der privaten Praxen gefährdet. Beispiel:

5% der radiologischen Praxen sind insolvent

20% sind überschuldet

Bei Internisten ähnliches. Hausärzte, Dermatologen und Psychater klagen über "geringe Gehälter". Ärztemangel sagen die einen - mit den Kopfschütteln tun die Ärzte in den Städten und sagen: "Geht aufs Land - da gibt es den, aber nicht bei uns." Bürokratie nimmt zu.

Juristen:

Kurz und knapp: Ohne Prädikat kommst du nicht ansatzweise (Gehälter) an einen Prädikatabsolventen heran. Und wenn du Prädikat hast, gehst du nach GB, USA, Emirate, da höhere Gehälter auf dich warten.

BWLer

Top Universität, Auslandspraktika, Master außer bei (IB), Praktika bei den Big Four/1st Tier Beratung/Investmentbank - ansonsten hat man es verdammt schwer, sich bei Menge an Absolventen durchzusetzen und kein Sachbearbeiter zu werden.

Persönliches aus Praktika:

Sowohl bei der Deutschen Bank als auch Axel Springer konnte ich durch Praktika etwas besser kennen lernen. In beiden Unternehmen wurden die Verträge bemängelt. Tarife und Bonus - das war einmal.

Das sind in Etwa die "Meinungen", "Fakten", die ich in den letzten Jahren aufgesaugt habe. Natürlich sind es "Negativ-Beispiele" aber sind wiederum für mich die Berufe womit ich automatisch "Wohlstand" oder zu mindest "überdurchschnittliches Gehalt" verbinde. Wenn es in diesen Berufen schon schlechtER aussieht, wie sieht es dann bei der Verkäuferin bei Penny, dem Elektroladen um die Ecke oder der Bäckerei gegenüber aus? Deshalb meine Eingangsfrage: Klagen wir Deutschen auf hohen Niveau, wenn es um die Gehaltsentwicklung geht?

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