Ist der Nießbraucher berechtigt, eine Miete aus der Vermietung der Wohnung zu erhalten?

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Er hat den Nießbrauch, also kann er mit der Wohnung praktisch machen was er will.

Wenn er allerdings dem Mieter etwas gestattet, was andere Miter in dem Haus nicht dürften, dann könnte es zu problemen kommen. oder wenn er bestimmte Mieter nimmt, die den Eigentümer ärgern würden/sollen.

Böswillige Schenkung oder...?

Einen Monat vor ihrem 91. Geburstag hat meine Mutter ein Nießbrauch für ihren Enkel bestellt. Sie war bereits in diesem Moment schwer krank, sodass der Notar zur Beurkundung zu ihr nach Hause kommen musste (außerdem war er nicht in seinem Bezirk tätig!). Ein Monat später ist sie verstorben. Der Enkel hat sie nie gepflegt. Ist diese Bestellung und Beurkundung rechtswirksam oder ist diese Entscheidung eine böswillige Schenkung, obwohl ich als Alleinerbe im Berliner Testament von meinen Eltern genannt wurde (ohne Klausel). Es handelt sich um 2-Familienhaus, die Mieteinnahmen (aus dem 1. OG, welche mir zustehen) und die Grundschuld decken nicht die lfd. Gesamtkosten der Immobilie, da der Nießbraucher keine NKosten zahlt. Ich habe bereits einen Fachanwalt für Erbrecht in Anspruch genommen und eine Klage einreichen lassen (was wirklich ein Vermögen kostet), habe ich trotzdem ein komisches Bauchgefühl dabei.

Ich kann unter dieser Kombination mit meinem Erbe nichts anfangen, die Immobilie ist nicht zu verkaufen und kostet für mich monatlich sehr viel Geld, da meine Mutter den Nießbraucher von allen Reparaturen bzw. dem Haus mit dem Grundbucheintrag ausgeschlossen hat und noch zusätzlich ihm ein Vorkaufsrecht eingeräumt hat. Ich bitte um Unterstützung, da 1 Kopf ist gut und 2 und....sind noch besser.

Danke

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Schenkung zwischen Geschwistern - Schenkungssteuer - Grunderwerbssteuer - Nießbrauch?

Meine Situation ist die Folgende: Meine, dauerhaft in Russland lebende, Schwester hat mir ein Darlehen gegeben mit welchem in hier in Deutschland eine Eigentumswohnung erworben habe. Ich wohne nicht darin und die Mieteinnahmen zahle ich an Sie als Tilgung meines Darlehens zurück. Nun habe ich mich dazu entschlossen mich von der Wohnung zu trennen und habe mit ihr über die Möglichkeit gesprochen ihr die Wohnung im Zuge einer Schenkung zu übertragen, womit Sie sich einverstanden erklärt hat. Ich habe mich beim Finanzamt erkundigt, welches mir gesagt hat dass (so habe ich es zumindest verstanden), wenn die Differenz zwischen aktuellem Wert der Wohnung, und dem Restdarlehen nicht größer als 20.000 Euro ist (Freibetrag bei Schenkungen zwischen Geschwistern), würde keine Schenkungssteuer entfallen. Stimmt diese Darstellung oder habe ich es falsch verstanden? Ferner habe ich gelesen dass bei einer Schenkung in der Regel die Grunderwerbssteuer entfallen würde, jedoch nicht bei einer Schenkung zwischen Geschwistern wegen Nießbruch. Könnte mir dies jemand erläutern, bzw sagen ob diese immer anfällt, oder aber entfallen würde wenn ich auf Nießbrauch komplett verzichte.

Vielen Dank im Voraus für alle Antworten.

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Nach über 10 jahren soll nießbraucher die bisher vom Eigentümer bezahlten Nebenkosten übernehmen.?

Enkel hat von seiner Großmutter ein zweifamilienwohnhaus geerbt. Der Sohn wurde in der Erbfolge übergangen, Enkel hat geerbt. Der Vater hat gegenüber seinem Sohn auf den Pflichtteil verzichtet . Ihm wurde ein Nießbrauchsrecht lebenslang eingeräumt (Grundbuch Rangstelle I ).

Die Nebenkosten wurden seit mehr als 10 Jahren vom Eigentümer bezahlt.
Jetzt ist der Sohn an den Vater herangetreten - er will das Haus verkaufen - der Vater soll ausziehn. Wenn er nicht auszieht muss er ab sofort die Nebenkosten selbst übernehmen. Ist aus der jahrelangen Zahlung der Nebenkosten durch den Sohn ein Recht für den Vater entstanden die Nebenkosten nicht übernehmen zu müssen ?

Es handelt sich um ein Zweifamilienwohnhaus ( zwei Eigentumsanteile). Eine Wohnung ist vermietet und auf der anderen liegt der Nießbrauch des Vaters.

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Mein Bruder möchte ein Haus kaufen und unsere gemeinsame Wohnung als Sicherheit angeben. Soll ich zustimmen?

Hallo,
Meine Mutter hat meinem Bruder und mir vor ein paar Jahren eine Wohnung überschrieben und hat Nießbrauchrechte. Die Wohnung ist fremdvermietet und meine Mutter erhält die Mieteinnahmen.
Nun möchte mein Bruder ein Haus kaufen und seinen Anteil der Wohnung als Sicherheit angeben. Meine Mutter verzichtet dafür auf ihr Nießbrauchrecht.
Ich soll ebenfalls meine Zustimmung dazu geben, jedoch bin ich unschlüssig was dies für mich genau bedeutet. Hafte ich in irgendeiner weise dann dafür das mein Bruder seine Raten zahlt? Wie verhält es sich wenn ich mit meiner Frau in absehbarer Zeit ebenfalls Eigentum erwerben möchten? Ist dies dann in umgekehrter Richtung ebenfalls möglich? Worauf sollte ich achten?
Danke im voraus

CKahles

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Vermietung an nahe Angehörige

Hallo liebe Leute, ich würde mich gerne weit im Vorfeld einer Vermietung an einen nahen Angehörigen etwas schlau machen wollen und bitte Euch um entsprechende Unterstützung. Ich versuche ein paar Fragen zu stellen auf die ich um kompetente Antworten bitte:

  1. Frage: Mit den nahe Angehörigen ist das so, dass wenn sie Geld haben, dann sind sie bereit auch eine Miete zu zahlen, wenn nicht, dann eben nicht. Was muss man gegenüber dem Finanzamt angeben: a) die tatsächlich gezahlte Miete oder b) die vereinbarte Miete (z.B. Mieter zahlt 10 Monate Miete und 2 Monate nicht. Ist ggü dem Finanzamt die Miete für 10 Monate anzusetzen oder die für 12 Monate, obwohl nur 10 Monate gezahlt worden ist ?).

  2. Frage: Angenommen man vermietet eine Wohnung in einem 2-Familienhaus. Beide Wohnungen sollen der einfachheitshalber gleich gross sein. Auf das Haus lasten Kredite, die abbezahlt werden. Kann die Hälfte der Kreditlast der vermieteten Wohnung gegenüber den Mieteinnahmen (66 % der ortsüblichen Miete) angesetzt werden ? (z.B. wenn 10.000 Euro/a an Kredite abzuzahlen sind, können 5.000 Euro/a der Mieteinnahmen, z.B. 6.000 Euro, gegenüber gestellt werde, so dass nur 1.000 Euro/a versteuert werden müssen ?).

  3. Frage: In welcher Form oder Art muss die eigene Last vorliegen damit man die Ausgaben den Mieteinnahmen gegenüber stellen darf ? (muss es eine Baufinanzierung sein, die man abzutragen hat ?. Kann ein Ratenkredit gegenüber gestellt werden ?. Kann man auch die Last einer Leibrentenzahlung als Ausgaben ansetzen ?).

  4. Frage: Wenn die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung den Ausgaben gleich sind - also kein Gewinn aber auch kein Verlust - muss man das bei der Steuererklärung auch angeben ?.

Vielleicht gibt es da noch etwas zu berücksichtigen was mir noch gänzlich unbekannt ist ?.

Vielen Dank im voraus für Euere Antworten.

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