Ist der Nießbraucher berechtigt, eine Miete aus der Vermietung der Wohnung zu erhalten?

1 Antwort

Er hat den Nießbrauch, also kann er mit der Wohnung praktisch machen was er will.

Wenn er allerdings dem Mieter etwas gestattet, was andere Miter in dem Haus nicht dürften, dann könnte es zu problemen kommen. oder wenn er bestimmte Mieter nimmt, die den Eigentümer ärgern würden/sollen.

Vermietung an nahe Angehörige

Hallo liebe Leute, ich würde mich gerne weit im Vorfeld einer Vermietung an einen nahen Angehörigen etwas schlau machen wollen und bitte Euch um entsprechende Unterstützung. Ich versuche ein paar Fragen zu stellen auf die ich um kompetente Antworten bitte:

  1. Frage: Mit den nahe Angehörigen ist das so, dass wenn sie Geld haben, dann sind sie bereit auch eine Miete zu zahlen, wenn nicht, dann eben nicht. Was muss man gegenüber dem Finanzamt angeben: a) die tatsächlich gezahlte Miete oder b) die vereinbarte Miete (z.B. Mieter zahlt 10 Monate Miete und 2 Monate nicht. Ist ggü dem Finanzamt die Miete für 10 Monate anzusetzen oder die für 12 Monate, obwohl nur 10 Monate gezahlt worden ist ?).

  2. Frage: Angenommen man vermietet eine Wohnung in einem 2-Familienhaus. Beide Wohnungen sollen der einfachheitshalber gleich gross sein. Auf das Haus lasten Kredite, die abbezahlt werden. Kann die Hälfte der Kreditlast der vermieteten Wohnung gegenüber den Mieteinnahmen (66 % der ortsüblichen Miete) angesetzt werden ? (z.B. wenn 10.000 Euro/a an Kredite abzuzahlen sind, können 5.000 Euro/a der Mieteinnahmen, z.B. 6.000 Euro, gegenüber gestellt werde, so dass nur 1.000 Euro/a versteuert werden müssen ?).

  3. Frage: In welcher Form oder Art muss die eigene Last vorliegen damit man die Ausgaben den Mieteinnahmen gegenüber stellen darf ? (muss es eine Baufinanzierung sein, die man abzutragen hat ?. Kann ein Ratenkredit gegenüber gestellt werden ?. Kann man auch die Last einer Leibrentenzahlung als Ausgaben ansetzen ?).

  4. Frage: Wenn die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung den Ausgaben gleich sind - also kein Gewinn aber auch kein Verlust - muss man das bei der Steuererklärung auch angeben ?.

Vielleicht gibt es da noch etwas zu berücksichtigen was mir noch gänzlich unbekannt ist ?.

Vielen Dank im voraus für Euere Antworten.

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Nießbrauch beim Kauf einer ETW

Hallo zusammen, meine Schwester und ich (43 Jahre) haben zusammen eine Eigentumswohnung (250T €) gekauft, in der ich wohne. Ich (2/5 Eigentumsanteil an der Wohnung) zahle meiner Schwester (3/5 Eigentumsanteil an der Wohnung) für ihren Teil eine monatliche Miete. Nun möchte ich meiner Schwester ihren Teil der Wohnung noch abkaufen, weil die Kreditzinsen zurzeit so günstig sind. Meine Schwester ist grundsätzlich einverstanden. Variante A: Ich kaufe die 3/5 der Wohnung zu einem Kaufpreis in Höhe von 150T €. Nun hat meine Schwester vorgeschlagen für eine Kaufpreisreduktion in Höhe von 20T€ (steuerfreie Schenkung) mir einen Erbvertrag zugunsten ihrer Kinder "abzukaufen". Da ich keine eigenen Kinder habe, hatte ich sowieso geplant die Wohnung an meine Neffen zu vererben. Variante B: 150T-20T=130T. Sie hat auch noch eine weitere Idee, wodurch ich die Grunderwerbsteuer sparen würde. Sie schlägt vor, dass sie ihren Anteil an ihre Söhne überträgt und ich ein lebenslanges Nießbrauchrecht erhalte. Dadurch könnte ich mietfrei wohnen oder, sollte ich mal ausziehen, die Wohnung sogar vermieten und Miete einnehmen. Ich könnte die Wohnung dann nur nicht verkaufen. Da ich solch einen Fall im Internet nicht finden konnte und unser Notartermin erst in zwei Wochen ist, zerbreche ich mir seit Stunden den Kopf, wie diese Variante C: 150T-xx=X finanziell aussehen könnte, ob das legal wäre und gerecht und ob ich überhaupt einen Bankkredit bekommen würde, wenn die Sicherheit eine mit Nießbrauch belastete Wohnung ist? Vielleicht hat jemand Antworten... Vielen Dank!

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