Ist der Immobilienwert in einer Schenkungsurkunde rechtlich relevant?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo, das kommt drauf an, auf welcher Grundlage die jetzigen Ansprüche gegeben sind.

Müssen die Pflichtteilsansprüche ausgeglichen werden ? Dann spielt der Wert in der Schenkungsurkunde m.E. keine Rolle. Man muss sich einigen oder begutachten lassen.

Wenn das ganze Verfahren vom Erblasser so geplant und gewollt war, spielt es schon eine Rolle, welchen Wert er der Schenkung zugedacht hat. Dazu müßte man alle Dokumente in dem Zusammenhang kennen.

Viel Glück

Barmer

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Gibt es da ein Urteil zu? Ich war ja damals bei der Beurkundung dabei. In meinem Fall hat der Notar den Immobilienwert wirklich nur lapidar eingetragen.

mit der Begründung, das sei nicht so wichtig.

Die Erben beißen sich aber nun daran fest, wollen die Gutachterkosten sparen

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Leider hast Du jede Art von Werten vermieden. Ausserdem wissen wir nicht, wie die Bestimmungen der Vereinbarung lauten.

Für mich ist nämlich gar nicht eindeutig, ob die Schätzung des Objekts auf einen anderen Wert zu einer deutlichen Verringerung Deiner Ausgleichszahlungen führen würde.

Dienen Deine Ausgleichszahlungen, um Pflichtteilansprüche von gesetzlichen Erben auszugleichen, oder sind es Werte, die der Erblasser genannt hat, weil er meinte, dass dies die Schenkung des Grundstückes an Dich ausgleicht.

Da der Wert der Immobilie weder Dir noch den anderen Erben bekannt ist und Ihr Euch offenbar auch nicht verständigen könnt, wäre die Erstellung eines Gutachtens natürlich folgerichtig. Ich würde mich außergerichtlich auf eine Aufteilung der Kosten dafür einigen.

Das Gutachten hat ansonsten derjenige zu zahlen, der es in Auftrag gibt. Sollten die Erben klagen und verlieren (und in diesem Rahmen wäre das Gutachten angeordnet worden), so müßten natürlich die Verlierer die Kosten tragen.

Aber es könnte auch zu einem Vergleich kommen, in dessen Rahmen die Kosten aufgeteilt werden.

Also lieber zur Vermeidung der Kosten außergerichtlich einigen.

Pflichtteil Erbschaft / Schenkung. Günstigste Lösung für Einzelkind/Einzelenkel

Hier mal die Situation: -Großvater 90 Jahre -bewohnt eigenes Haus welches auch eine vermietbare Dachgeschosswohnung besitzt die aber leersteht. -Verfügt auch über ein nicht geringes Barvermögen. -Eltern ( Einzige Tochter des Großvaters + Ehemann) bewohnen den Anbau (eigener Eingang jedoch verbindung durch Keller zum Haupthaus) an das oben genannte Haus, -selber gebaut, Finanzierung läuft noch. -Grndstücksverhältnisse unbekannt, vermulich Eigentum des Großvaters? -Ehemann Alleinverdiener.Vermutlich überschuldet. -Enkelsohn, (Einzelkind) verheiratet keine Kinder, wohnt zur Miete.

Nun die Problematik: -Nach Ehebruch seitens der Frau erwägt Ehemann (Frau auch) die Scheidung. -Anbau/ ist auf beide eingetragen. -Großvater & Enkelsohn beführchteten schon vor der Eheproblematik der Eltern dass die Ehefrau das vom Großvater zu erbende Vermögen "verprasst" wird. -Darum will/hat Großvater Enkel mit ins Testament bezogen.

Die Frage ist nun: Wenn die Scheidung tatsächlich eintritt, was passiert mit dem Anbau. Welche Lösung ist die beste??? Das gemeinsame Nutzen der Häuser von Enkelsohn und Mutter wäre nicht unproblematisch. Wir sind auf der Suche nach Ratschlägen die es ermöglichen die Häuser nicht ganz oder teilweise zu verkaufen. Könnte mit einer Schenkung des Großvaters an den Enkel ein größerer Teil als 25% verteilt werden? Was habt ihr für Lösungsansätze??? Wir stehen noch ganz am Anfang und wollen dass es zu so wenig Streitigkeiten und Verlierern wie möglich kommt.

Vielen dank für mögliche Tipps!!!

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