Ist der freiwilliger Einzug der GmbH Anteile statt Zahlung von offenen Stammeinlagen möglich?

1 Antwort

Da hast du was falsch verstanden.

Hier geht es nicht um den Einzug, sondern um die Einziehung (!) der Anteile.

Konkret steht da, dass die GmbH die Anteile zurücknimmmt und selber hält, wenn der Anteilseigner nicht zahlt. Natürlich muss das bisher geleistete Kapital zurückgegeben werden.

Das nennt man auch Kaduzierung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kaduzierung

Hallo,

ja ich meinte auch einziehung, hab mich falsch ausgedrückt. Dachte die Kaduzierung würde nur greifen, wenn ich nicht zahlen kann, weil die GmbH sollte ja versuchen das Geld einzutreiben und nicht es noch auszugeben. Von daher ist die GmbH ja blöd da bloß auf mein Wort zu vertrauen und was ist im Fall der Insolvenz, dann kommt doch garantiert der Verwalter und sagt das das nicht OK war oder?

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@juergen255

Dann hab ich was falsch verstanden.

Ich dachte, du dachtest, die GmbH würde mit dem Einzug der offenen Forderungen beim Anteilseigner betraut werden.

Aber die GmbH muss ja nicht einfordern - bzw. wenn sie es dann doch mal muss, muss sie den Anspruch auch durchsetzen. Insofern ist das doch ein gewisses Entgegenkommen.

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Unterschiedliche Anteile bei Gründung selbe Verantwortung?

Mein Geschäftspartner und ich führen im Moment eine GbR, heißt beide Personen zu gleichen Teilen voll persönlich haftbar --> 50/50

Bevor mich mein Geschäftspartner dazugeholt hat - er war Ideengeber der Idee, die im weiteren Verlaufe zusammen ausgearbeitet, verfeinert und wirklich realisiert wurde über eine Zeit von 1 1/2 Jahre - war die Kondition, das wir als gleichberechtigte Partner zusammenkommen, eben 50/50 wie oben beschrieben.

Wir stehen nun kurz vor der Gründung der GmbH. Aus diesem Anlass möchte mein Partner als Ideengeber auch mehr Anteile als ich bekommen. Diese Anteile wurden von seiner Seite noch nicht ausgesprochen, werden sich aber irgendwo im einstelligen Bereich wiederfinden. Neben seiner Forderung möchte er aber auch, dass ich mit der selben Verantwortung wie er drin bleibt, was sich mir aber jeglicher Logik entzieht.

Nun meine Frage: Besteht bei unterschiedlichen Anteilen die Möglichkeit Verantwortungen dahingehend auch zu verteilen und wie macht man das in der Praxis und wie lässt sich das abbilden? Ich bin natürlich nicht gewillt mit der selben Pflicht rein zu gehen, wenn für mich die Anteile unterschiedlich ausfallen.

Ich bedanke mich für eure Antworten!

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Lohnpfändung bezahlt, aber noch nicht erledigt?

Hallo zusammen, eine Freundin hat im Jahr 1982 im Alter von 18 Jahren ein Darlehen in Höhe von 5000 DM aufgenommen, um ihrer Mutter aus einem finanziellen Engpass zu helfen. Die Darlehensraten wurden von ihrer Mutter bezahlt. Sie hat nie mehr etwas davon gehört.

Im Februar 2016(!) wurde ihrem Arbeitgeber dann von einer Hoist GmbH aus Duisburg eine unerwartete Gehaltspfändung in Höhe von 1580 Euro (Hauptforderung 1530 Euro) zugestellt. Der Arbeitgeber hat daraufhin eine Rate in Höhe von 280 Euro auf das angegebene Konto der Hoist GmbH überwiesen.

Sie hat daraufhin einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Dieser sagte, sie könne nichts gegen die Forderung machen und ihr empfohlen, die Restsumme in Höhe von ca. 1300 Euro zu bezahlen, wenn sie die Sache aus der Welt schaffen wolle. Das hat sie dann auch mit Überweisung auf das Gläubigerkonto unter Angabe des Aktenzeichens gemacht. Die Überweisung wurde ihrem Arbeitgeber mitgeteilt und beide waren der Meinung, die Sache sei damit erledigt.

Nun besteht die Hoist GmbH aber unerwartet weiterhin auf die Zahlung der gesamten Gehaltspfändung durch den ARBEITGEBER. Es soll also quasi doppelt bezahlt werden.Es wurde auf Nachfrage eine Forderungsaufstellung zugesandt in Höhe von 6800 Euro (Hauptforderung in Höhe von 1530 zuzüglich Zinsen und Gebühren seit 1982). Die bisher geleistete Eigenzahlung wurde darin verbucht unter: "Zahlung: Verrechnung nach VerbrKrG").

Soweit ich das erkennen kann, wird die Eigenzahlung aber nicht auf die Gehaltspfändung angerechnet. Hierzu stelle ich mir folgende Fragen:

  1. Ist der Arbeitgeber verpflichtet, weiter zu zahlen? (Personalbüro sagt ja)
  2. Wann verjähren die seit 1982 angefallenen Zinsen?
  3. Wie ist es möglich, dass es nach über 30 Jahren ohne etwas zu hören zu einer Gehaltspfändung kommt.
  4. Ist der der Pfändung zugrunde liegende Vollstreckungsbescheid rechtskräftig, wenn er (vermutlich wegen Wohnungswechsels) niemals erhalten wurde?

Viele Grüße und vorab vielen Dank! Markus

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Was passiert mit einer GmbH, die unnötig / voreilig gegründet wurde?

Hallo zusammen,

Situation:

  • Man möchte ein Vorhaben umsetzen
  • Die Zusage zum benötigten Kredit ist noch ausstehend
  • Dennoch muss man schon mal eine GmbH gründen
  • In die GmbH zahlt man eine Mindeststammeinlage von 25.000 EUR ein

Das Problem

  • Die Bank erteilt eine Absage
  • Noch bevor die GmbH jemals wirtschaftlich genutzt wurde, wird nicht mehr länger benötigt

Die Frage

  • Gibt es irgendeine Möglichkeit die GmbH rückwirkend wieder aufzulösen?
  • Muss man dennoch ein vollen Sperrjahr abwarten?
  • Wie lange dauert es, bis man seine Stammeinlage wieder zurückerhält?

Danke.

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Stromsperre korrekt und legal - Gibt es die Möglichkeit eines Zahlungsaufschubes?

Hallo liebe Community.

Ich habe am 15. Dezember 2015 die Strom-Jahresabrechnung bekommen und sollte 1250 Euro nachzahlen.

Ich habe direkt einen Tag später 650 Euro überwiesen, alles was ich mir ansparen konnte.

Heißt, ich schuldet dem Anbieter noch 600 Euro.

Meine monatliche Abschlagszahlung wurde verdoppelt, also auf 95 Euro erhöht und ist jeweils zum 06. eines Monats fällig.

Am 02.01.2016 habe ich eine Zahlung in Höhe von 95 Euro überwiesen mit dem Hinweis im Verwendungszweck "Abschlag Monat Januar".

Am 10. Januar habe ich eine Mahnung erhalten, weil ich angeblich den Abschlag für Januar nicht ´gezahlt haben soll.

Nachdem ich sowieso vorhatte beim Anbieter anzurufen und für den Rest der Jahresabrechnung eine Ratenzahlung zu vereinbaren tat ich es auch direkt.

Die Dame am Telefon sagte mir, das System verbucht automatisch jede eingehende Zahlung mit der ältesten offenen Schuld, sie werde es aber manuell korrigieren, da ja deutlich sichtbar ist, dass es sich um den Abschlag für Januar 2016 handelt. Einen Ratenzahlung haben wir ebenfalls getroffen und zwar in Höhe von 100 Euro.

Bei der ersten Rate bat ich die Dame den 01.Februar einzutragen und dann jeweils zum 21. eine Monats.

Da ich aber erst am 01. Februar ausreichend Geld zur Verfügung hatte, konnte ich die erste Rate, die die zum 01.Februar fällig gewesen ware, erst am 01. Februar überweisen. Gleichzeitig habe ich den Abschlag für Februar mit dem Hinweis im Verwendungszweck "Abschlag Monat Februar" überwiesen., also quasi zwei Tage früher als vereinbart.

Vorgesten, am 04. Feb kam ein Brief vom Unternehmen per Post mit dem 02. Februar als Datum und gleichzeitiger Sperrandrohnung.

Bei der Aufschlüsselung ihrer Forderung wird der Abschlag vom Januar, den ich fristgerecht überwiesen und auch als diesen deklariert habe angemahnt, weil er offensichtlich doch zur Minderung der offenen Forderung der Jahresabrechnung eingesetzt wurde.

Also habe ich eben dort angerufen und nachgefragt.

Die Dame am Telefon hat mir gesagt ja sie sieht die Zahlungen vom Februar einmal 95 Euro und einmal 100 Euro und diese wurden beide auf die Jahresabrechnung angerechnet. Eine weitere Ratenzahlung ist ihrerseits nicht möglich weil ich den Zahlungstermin nicht fristgerecht eingehalten habe (wegen 1 TAG!!!!) und die Abwendung der Stromsperre sei nur möglich wenn ich den noch offenen Betrag in Höhe von 500 Euro (Rest aus der Jahresabrechnung 310 Euro + 95 Euro Abschlag Januar, der von mir bezahlt aber falsch verbucht wurde + 95 Euro Abschlag für den Februar, der von mir sogar vorzeitig bezahlt und vom VU falsch verbucht wurden) auf einmal zahle.

Meiner Meinung nach ist die Sperrandrohnung an sich unwirksam bzw. illegal, da sie komplett falsch aufgestellt wurde. Dort forden sie 505 Euro für den Rückstand der Jahresabrechnung sowie 95 Euro für den Abschlag Januar, der manuell von einer Sachbearbeiterin umgebucht wurde.

Was kann ich jetzt dagegen unternehmen?

Vielen Dank

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Gibt es die Möglichkeit die Körperschaftssteuer zu verringern?

Gibt es für Holding Gesellschaften die Möglichkeit die 15% Körperschaftsteuer zu verringern? Lässt sich auf die Körperschaftssteuer etwas absetzen? Oder ist dieser Steuersatz unantastbar?

Wohl gemerkt: LEGAL

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