Ist der Anwalt dreist? Was kann ich tun?

3 Antworten

Leider trägt der Kläger gem ArbGG die Kosten der ersten Instanz selber. Du wurdest darüber nicht beraten? Es ist also bei Arbeitsprozessen nicht so wie bei einem Verkehrsunfall wo du als Kläger und Beteiligter an einem Unfall, wo du Recht bekommst, von der Gegenseite die Gerichts -und Anwaltskosten erstattet bekommst.

das Arbeitsamt ist nicht verpflichtet dir die Kosten zu erstatten Weil du privat geklagt hast, und nicht für dich das Arbeitsamt in deinem Namen.

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Du lernst gerade den Unterschied zwischen umsonst und vergeblich.

PKH würde Dir ja mangels Erfolgsaussicht nicht gewährt. Da ist die einzige Chance den Kosten zu entgehen, wenn nämlich die Sache von Anfang an GANZ OFFENSICHTLICH aussichtslos war und der Anwalt Dich darüber nicht aufgeklärt hat.

Das kommt aber relativ selten vor. Die Kosten bleiben bei Dir hängen weil Du den Auftrag gegeben hast.

Ich wurde nicht darüber aufgeklärt das irgendwelche Kosten auf mich zukommen könnten. Ich wurde im Glauben gelassen das alles von der beratungskostenhilöfe abgedeckt ist.

Weiter wurde mir erfolg versprochen, der Antrag könnte nicht abgelehnt werden.

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@Ohje81

Das wäre der erste Anwalt, der einem Mandanten Erfolg versprochen hätte. Ich nehme an, er hat die Sache nur etwas blumig dargestellt.

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Der Beratungshilfeschein ist - wie der Name schon sagt - für eine Beratung gedacht. Und die liegt wohl schon ein paar Jahre zurück. Wurde denn nach der Beratung ein Auftrag zur außergerichtlichen Klärung erteilt ? So etwas geschieht in der Regel mit einem Dokument, welches du zur Unterschrift vorgelegt bekommst. Das macht der Anwalt zur eigenen Absicherung und du bekommst davon eine Kopie. Falls du keine Kopie (mehr) hast, kannst du dir den von dir unterschriebenen Auftrag zeigen lassen.

Kann er dir den Auftrag nicht zeigen, hat er keine guten Karten und du kannst ihn fragen, auf welcher Rechtsgrundlage er dir eine Rechnung stellt.

Von wem hast du den Beratungshilfeschein bekommen? Da gehst du mit deinem Fall hin, ansonsten kannst du die Hilfe der Schuldnerberatung in Anspruch nehmen. Da schaut dann ein Fachmann über alle Papiere und entdeckt auch ggf. die Lücken, die dich aus der misslichen Lage bringen. Unabhängig hiervon kannst du die "außergerichtliche Klärung" auch selbst in Gang setzen in dem du mit dem Gläubiger eine Vereinbarung triffst. Am besten persönlich und mit einem Protokoll, was beide unterschreiben.

aber wenn ich sage, das sich keinerlei Kosten tragen kann, hätte der Anwalt sagen müssen: ok dann können wir nicht klagen.

Von wem hast du den Beratungshilfeschein bekommen? Amtsgericht

DAS OLG sagte das ich mich um das Tier was mir nicht gehört sondern einem ARGE Mitarbeiter, kümmern muss, es finanzieren muss. Er muss das Tier weder abholen, auf seine Kosten einstellen oder die Kosten übernehmen.

Das ich hartz IV bekomme, mit einem jahr kündigungsfrist gekündigt wurde von mir (ver Vertrag das ich irgendwie auch nur für das Tier aufkomme) und er die Kündigung angenommen hat wäre egal. Gekündigt ist der vertrag seit 2014 (als 3013 kündigung schriftlich) und seitdem sagte er immer das er das Tier abholt ect.

Seit der aussage vom OLG passiert nichts mehr.

Ich habe nicht mal mehr den Pass des Tieres

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