Ist das Steuerbetrug ?

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5 Antworten

Steuerbetrug gibt es nicht !!!

Es gibt Steuerverkürzung und Steuerhinterziehung.

In deinem Fall ist eine Antwort nicht möglich, da entscheidende Details von dir nicht genannt wurden. Unter anderem was für ein Erbe das ist, danach richtet sich der Freibetrag gerade bei Immobilien.

Link:

http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/erbst-19.htm

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Hallo, das Formular vom Amtsgericht war sicher nur für die Gebühren beim Erbschein.

Die sind etwas leichtgläubiger als das FA. Die werden selbst nochmal fragen und genauer hinschauen.

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Wer will denn jetzt wen an den Karren fahren ? Wer kann eidesstattlich versichern das der Erbe ein Formular bewusst falsch ausfüllte ?

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Ist hier von einer Steuerhinterziehung zu sprechen ?

Das ist ein Irrtum vom Amt und zwar bei Dir: Kannst Du uns mal verraten, was das Amtsgericht mit der Steuer zu tun hat? Erbschaftsteuer erhebt -wer hätte es gedacht- das Finanzamt. Und welche Angaben sind da gemacht worden?

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Kommentar von EnnoBecker
19.07.2013, 19:18

was das Amtsgericht mit der Steuer zu tun hat

Besser lesen: Nicht das Amtsgericht, sondern das Amtgreicht. Das ist neuholländisch für Finanzamt.

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Ist hier von einer Steuerhinterziehung zu sprechen ?

Für eine Steuerhinterziehung benötigt man zwei Dinge:

  1. eine verkürzte oder nicht rechtzeitig entrichtete Steuer
  2. Vorsatz

Vorsatz aber heit "Wissen und Wollen". Derjenige, der das Haus bewertet hat, musste also wissen, dass es mehr wert war und dass dies steuererheblich ist und er musste auch wollen, dass ein zu niedriger Wert zum Ansatz kommt.

Dabei sprechen wir von der Bewertung nach erbschaftsteuerlichen Grundsätzen, also nach Bewertungsrecht §§ 176 ff BewG. Nicht zwingend vom Verkehrswert.

Damit können wir schon zusammenstellen, welche Angaben für eine Beantwortung fehlen:

  • Wer hat bewertet? Gegebenenfalls in wessen Auftrag und Interesse?
  • Hat derjenige genug Sachkenntnis für eine rechtssichere Bewertung?
  • Falls nicht: Hätte er sich die Dienstleistung "Bewertung" kaufen müssen?
  • Falls ja: Wer beurteilt die angenommene Unterbewertung?
  • Falls Sachkompetenz auf allen Ebenen vorhanden ist oder sich durch Einkauf hätte beschafft werden können: Besteht überhaupt eine Unterbewertung?
  • Falls ja: Stoßen hier lediglich unterschiedliche Rechtsauffassungen zusammen oder war die Unterbewertung bewusst vorgenommen worden?

Das mal so im Groben. Man kann das noch sehr viel verfeinern.

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