Ist das Anfordern eines Notar-Vertragsentwurfes beim GmbH Kauf kostenpflichtig?

Support

Liebe/r gmbhwelt,

Wir möchten dich bitten in Zukunft auf Werbung zu verzichten.

Gerne kannst du dies auch nochmals in unseren Richtlinien nachlesen: http://www.finanzfrage.net/policy

Freundliche Grüße,

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam.

2 Antworten

letztes jahr musste ich für meinen Vater 4 Beurkundungen bei einem Notar bestellen und da wollte der notar vorkasse haben.

ich komm aus hamburg und wir haben hier gott sei dank viele notare. ich hab dann ein wenig herum telefoniert und einen gefunden, der keine vorkasse will.

jetzt zickt der erste notar voll rum, weil er jetzt die beurkundungen angeblich doch schon vorbereitet hätte, obwohl ich bei der vorkasse nein gesagt habe.

Ich hatte ihm alles per mail geschickt und dann kam gleich die aufforderung zur zahlung, quasi 1 stunde später.

Was mach ich denn, wenn der mir jetzt ne Mahnung schickt? Es ist doch nie zum Termin gekommen :-((

Bevor Jürgen es löscht:

Du solltest es als professioneller Händler wissen.

Aber falls einer die Frage sieht und spannend findet: Der Notar würde verhungern wenn er Vertragsentwürfe macht und die Leute danach sagen, "Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück2 und machen dann die Beurkundung nicht.

Hi, es gibt genügend Beispiele in der Wirtschaft, wo Entwürfe / Dienstleistungen im Vorfeld erbracht, zu denen später kein Kostenanteil des Auftraggebers abverlangt werden. Ein Beispiel dafür ist der Kreditvertrag, bei dem ich ein Widerspruchsrecht von 14 Tagen habe, hierzu auch erhelbliche Arbeiten und Kosten durch Prüfungen, Erstellungen von Verträgen, Beratungsgespräche etc. im Vorfeld zu Lasten eines Bankinstitutes gehen und dem Kreditantragsteller nicht ein Cent in Rechnung gestellt wird. - Vielleicht ist meine Frage nicht gut genug rüber gekommen, ich hätte mir eine rechtliche Begründung nach RVG gewünscht, vielleicht kennt sich hier jemand mit der Gebührenverodnung für Anwälte / Notare aus. Gruss Sascha

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@gmbhwelt

Auch kein Problem:

§ 145 (Kostenordnung) Entwürfe

(1) Fertigt der Notar auf Erfordern nur den Entwurf einer Urkunde, so wird die für die Beurkundung bestimmte Gebühr erhoben. Überprüft der Notar auf Erfordern einen ihm vorgelegten Entwurf einer Urkunde oder einen Teil des Entwurfs, so wird die Hälfte der für die Beurkundung der gesamten Erklärung bestimmten Gebühr, mindestens jedoch ein Viertel der vollen Gebühr erhoben; dies gilt auch dann, wenn der Notar den Entwurf auf Grund der Überprüfung ändert oder ergänzt. Nimmt der Notar demnächst aufgrund des von ihm gefertigten oder überprüften Entwurfs eine oder mehrere Beurkundungen vor, so wird die Entwurfsgebühr auf die Beurkundungsgebühren in der Reihenfolge ihrer Entstehung angerechnet. Beglaubigt der Notar demnächst unter einer von ihm entworfenen oder überprüften Urkunde Unterschriften oder Handzeichen, so wird für die erste Beglaubigung keine Gebühr erhoben, für weitere gesonderte Beglaubigungen werden die Gebühren gesondert erhoben.

Das ist der entsprechende Auszug.

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Wie sollte der Kauf einer Gewerbe-Immobilie zur Selbstnutzung und zur Vermietung (jeweils 50 %) durch verheirateten freiberuflichen Einzelunternehmer erfolgen?

Ich bin seit 1997 in meinem Home-Office freiberuflich in der Rechtsform Einzelunternehmen tätig, dazu verheiratet und zwei Kinder, die jetzt endlich flügge werden. Die bisherigen Kosten für mein Home-Office konnte ich immer anteilig als Betriebsausgabe problemlos geltend machen. Mit meinem Finanzamt gab es bislang keinerlei Probleme, obwohl ich immer selbst alle beruflichen wie privaten Steuerangelegenheiten selbst erledigte, so dass ich also etwas versiert in der Thematik EÜR bin und auch keine Scheu habe, mich gezielt weiter zu vertiefen...

Jetzt will ich raus aus dem Home-Office und mir ein Büro kaufen, von welchem ungefähr die Hälfte der Fläche dann von mir (und evtl. auch meiner Frau, die evtl. künftig nebenher als freiberufliche Sprachlehrerin unser Einkommen verbessern möchte) genutzt und die andere Hälfte vermietet wird.

Die Immobilie ist schon geangelt, die Finanzierung wird zur Zeit geprüft, dürfte jedoch bei rund 40% Eigenkapital und hoher Bonität (zwei größtenteils abbezahlte Wohnungen) sicher sein.

In der Perspektive möchte ich mein Einzelunternehmen in den nächsten 1-2 Jahren zu einer GmbH upgraden, um künftigen geeigneten Mitarbeitern eine attraktive Perspektive in meinem Unternehmen bieten zu können (über Übertragung von Gesellschafteranteilen). Strategisch setze ich also auf Wachstum, Dafür spricht beispielsweise, dass die Wort-Marke meines Einzelunternehmens (ich habe nicht meinen Familiennamen, sondern immer die Wort-Marke in den Vordergrund meines Marketings gestellt) bei meiner Zielgruppe relativ bekannt ist. Die Immobilie wird daher möglicherweise nur eine Zwischenlösung sein, wobei wir Immobilienfetischisten sind, d.h. ohne Not die Immobilie bei einer räumlichen Enge dann eher nicht verkaufen wollen.

Soviel zur Ausgangssituation.

Welche Form des Immobilienkaufs bietet sich für uns angesichts der skizzierten Ausgangssituation an? Wie sollte idealerweise der Kauf erfolgen? Können alle Immobilienkosten- und einnahmen in der EÜR erfasst werden? Kann die beim Kauf anfallende USt (z.B. Maklerrechnung) als Vorsteuer geltend gemacht werden? Welche Feinheiten gilt es zu beachten?

Füre Tipps, Ideen und Anregungen wäre ich Euch sehr dankbar :-)

Viele Grüße und ein erstes Dankeschön schon mal im voraus

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