Ist "Bankenfinanzierung" und "Finanzierung über den Kapitalmarkt" das Gleiche?

1 Antwort

Nein, es ist nicht das Gleiche.

Die Kapitalbeschaffung bei Banken beschränkt sich auf Kredite (kurz-, mittel- und - seltener - langfristig, z. B. Handelsfinanzierungen, Kontokorrent- und Überziehungskredite, Einzel- und Konsortialkredite).

Daneben gibt es die Kapitalmarktfinanzierung, die allerdings angesichts des sehr heterogenen Kapitalmarkts und der sehr unterschiedlichen Fremdmittel (von allen - außer den bereits zuvor genannten Banken sehr vielseitig sein kann. Ich nenne daher nur einige Beispiele: Aktien, Wandelanleihen, Anleihen (besichert, unbesichert, erst- und nachrangig), Versicherungsdarlehn, und Schuldscheindarlehn (ich hoffe, keines vergessen zu haben).

Bei allen genannten Finanzierungsformen kommt das Kapital von außen (also Fremd- und gezeichnetes Eigenkapital). Dazu gibt es die Eigenfinanzierung des Unternehmens durch z. B. Abschreibungen, Gewinnrücklagen und temporär auch Rückstellungen.

Die Zugangsmöglichkeiten des Unternehmens zu diesen verschiedenen Fremdquellen hängen auch von der Unternehmensgröße, den verfügbaren Assets und Informationsbereitschaft und dem Vertrauen der Kapitalgeber in das Management und das Geschäftsmodell ab.

Biene Maja Junior Schutzbrief - kündigen, beitragsfrei stellen oder weiterlaufen lassen?

Meine Mutter hat vor ca. 13 Jahren die oben genannte Fondsgebundene Rentenversicherung abgeschlossen.

Im letzten Jahr habe ich mich dann mehr über die Rentenversicherung informiert und festgestellt das diese RV wohl alles andere als gut ist. Während der Recherche bin ich auch darauf aufmerksam geworden das einige Punkte in den Verträgen nicht rechtskonform sind und man die RV rückabwickeln kann. Leider ist in unserem Vertrag wohl alles richtig.

Nun soll der Vertrag auf mich umgeschrieben werden und am liebsten würde ich den Vertrag kündigen. Allerdings würde ich dann von den bisher eingezahlten 6000€ nur ca 2500€ ausgezahlt bekommen.

Meine Frage ist nun ob es sinnvoll ist den Vertrag zu kündigen, den Vertrag beitragsfrei zu stellen und gleichzeitig einen Teil des Geldes entnehmen oder den Vertrag weiter laufen lassen? Das Geld würde ich dann zum decken einiger Kosten benutzen und in andere Produkte anlegen.

...zur Frage

Was passiert, wenn Investoren in Firmen einsteigen?

Hallo,

sagen wir, die XYZ GmbH hat 3 Gründer mit je 33%. Sie ist noch relativ klein und verfügt über wenig Kapital. Nun kommt ein Angebot, dass ein großer Investor gerne 31% der Firmenanteile haben möchte und bietet im Gegenzug 100.000€ Kapital.

Szenario 1:
Die drei Eigentümer besprechen sich und sind soweit einverstanden. Der Investor erhält seine 31%, dafür haben die 3 Gründer nun "nur noch" je 23% der Firma.

Szenario 2:
Der erste Gründer ist nicht einverstanden und weigert sich, Anteile abzugeben. Kann man ihn dazu zwingen, welche abzugeben? Oder er weigert sich, aber die beiden anderen Gründer geben je 15% ab. Würde es dann dennoch funktionieren?

Szenario 3:
Zwei Gründer weigern sich, den großen Investor als Investor zu akzeptieren, da er in der Vergangenheit "böse Dinge" getan hat (was auch immer). Nun könnte der dritte Gründer aber aussteigen und seine Anteile abgeben. Das wäre für den Investor aber unpraktisch, da die beiden Gründer ihn in wichtigen Entscheidungen stets überstimmen könnten, oder (33% vs 66%)?

Was passiert bei Seed-Runden wo etwas Kapital aber von vielen Personen/Unternehmen eingesammelt wird? Werden die Anteile dann "fair" (je nach Investment) aufgeteilt oder gibt es hierfür spezielle Verträge?

Ich kenne mich noch nicht so mit solchen Investmentrunden aus, frage mich aber ständig, wie es eigentlich funktioniert, dass Geld eingesammelt wird, aber man dennoch gerne einen ordentlichen Anteil als Gründer behalten will. Bei Aktien wäre das natürlich viel einfacher zu erklären, aber in zB GmbH etwas schwieriger.

...zur Frage

Gibt es Nachteile, wenn man die Steuerklaskombination 5 (Mehrverdiener) und 3 Elterngeldbezieher wählt und wie wirkt sich das Elterngeld auf den Steuersatz aus?

Hallo alle, kann mir bitte jemand sagen, ob es gravierende Nachteile gibt, wenn man die oben genannte Kombination für die Steuer wählt, um mehr Elterngeld zu bekommen? Mir fällt ein: - Sollte ich (Mehrverdiener) arbeitslos werden, dann bekomme ich deutlich weniger Arbeitslosengeld. Das gilt auch für die nächsten 12 Monate nachdem wir irgendwann wieder zurückwechseln (soweit ich das verstanden habe, macht man das nach der Geburt) - Wir bekommen übers Jahr deutlich weniger Netto. Bekommen wir das ganz sicher wieder über die Steuererklärung wieder? - Es könnte sich der Steuersatz erhöhen zu dem wir am Ende Steuern zahlen müssen. Kann das ein Minusgeschäft werden? Ich würde das gerne berechnen, weiß aber nicht wie. Ich bin mir leider echt unsicher, ob wir das jetzt machen sollen oder nicht. Ich befürchte einfach, irgend eine blöde Überraschung zu erleben. Vielen Dank schonmal für Tipps und Hinweise.

...zur Frage

Anschaffungsnebenkosten?

Ich habe noch eine Frage über Anschaffungsnebenkosten:

Obwohl wir direkt zum Notar- und Grundbuchamt die entsprechende Gebühren bezahlt, haben wir auch zur Baugruppe sogenannte Nebenkosten bezahlt. Diese Nebenkosten enstehen auf

Grundsteuer

Notar-Gebühren

Grundbuchamt-Gebühren für Grundschuld- Eintrag/Löschung

Rechtsberatung

Gutachter RWP

Öffentliche Straßenrinigung, BSR

Objektschutz

Abgeschlossenheitsbescheid

Vom Internet habe ich gefunden: "Notar und Grundbuchgebühren, die mit der Eintragung der Grundschuld in Zusammenhang stehen, gehören nicht zu den Anschaffungskosten des Objektes. Es handelt sich hingegen um Geldbeschaffungskosten, die in voller Höhe als Werbungskosten abzugsfähig sind. "

Gleichfalls sind auch die Schätzkosten (Guterachterkosten?)

Meine Fragen sind

1. die obige genannte Kaufnebenkosten scheinen wie eine Mischung von Anschaffungskosten und Geldbeschaafunskosten. Sollte ich mich an den Architect anwenden, um die zwei Preise von einander zu trennen?

2.gehören Grundsteuer, Rechtsberatung, Öffentliche Straßenreinigung, BSR, Objektschutz, Abgeschlossenheitsbescheid Anschaffungskosten, die 2% AfA gehört?

3.sind die Schätzkosten Gutachterkosten?

Dank im Voraus!

...zur Frage

Steuern -Anschaffungsnaher Aufwand

Hallo, ich habe 2010 ein Mietshaus gekauft und div. Renovierungsarbeiten durchgeführt. Die Rechnungen für 2010 und 2011 wurden bei der Steuererklärung angegeben und als Werbungskosten abgesetzt. Bei der Vorbereitung meiner Steuererklärung 2012 merke ich nun, dass meine durchgeführten Investitionen (Summe der Rechnungen) 15 % (+MWST) des vom Finanzamts ermittelten Gebäudewerts überschreiten (alle Rechnungen wurden über das Konto bezahlt).Konsequenz: Die voll steuermindernden Werbungskosten für 2010 und 2011 werden nachträglich praktisch storniert und können nur noch mit 2 % abgeschrieben werden.

Meine Frage lautet: (1) Bin ich dazu verpflichtet, Rechungen für Ausgaben beim Finanzamt anzugeben oder kann ich einfach eine Rechnung weglassen (z.B. 5.000,00 Euro für eine neue Heizung) um die oben genannte Grenze nicht zu überschreiten - oder mache ich mich strafbar?

Es wäre toll, wenn mir jemand eine kurze Antwort geben könnte.

Schon jetzt vielen Dank.

Peter

...zur Frage

MMahnverfahren erst nach Zahlung eingeleitet. Muss ich die Gebühren bezahlen?

Mahnverfahren erst nach Zahlung eingeleitet. Rechtsanwaltskosten einforderbar?

Hallo,

ich bräuchte Auskunft für den folgenden Sachverhalt:

Ein Gläubiger hat eine Forderung von 59,70 Euro gegen mich, die er auch bereits 2x angemahnt hat. Ich habe am 29.05.17 die Zahlung geleistet und damit die Sache als erledigt angesehen.

Am 09.07.17 bekomme ich vom Amtsgericht einen Mahnbescheid mit dem Datum 08.07.2017. Grund: Ein dort am 05.07.2017 eingegangener Antrag aufgrund der oben genannten Sache. Ich habe allerdings keinen Einspruch dagegen eingelegt. Ich hatte allerdings den Kläger vorher schon über die Zahlung informiert. Anscheinend hat diese den Umstand nicht an den Anwalt, der das Mahnverfahren einleitete nicht weitet gemeldet.

Am 15.08.17 erhielt ich noch einen Vollstreckungsbefehl.

Nun schreibt mir der Rechtsanwalt des Gläubigers und verlangt von mir eine Zahlung von 158,50 Euro über die Kosten für den Mahnbescheid sowie Vollstreckungsbefehl sowie für die angefallenen Anwaltsgebühren usw.

Ist die Forderung des Anwalts rechtens? Schließlich wurde das Mahnverfahren erst nach meiner Zahlung eingeleitet.

Soll ich dagegen Klagen? Wie hoch sind meine Chancen? Vielen Dank schon mal !

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?