Ist abgeführte Abgeltungssteuer im nachhinein von der Steuer absetzbar?

3 Antworten

Ob Du davon in der Steuererklärung etwas zurück bekommst hängt von den übrigen Einkünften ab. Wären die so gering, das Dein Spitzensteuersatz unter 25 % liegt, dann ja, sonst nein.

Ausserdem, für den Fall, das noch andere Kapitaleinkünfte in Höhe des jeweligen Sparerfreibetrages in den vergangenen 10 Jahren vorgelegen hätte, würden die 600,- (vertelung auf 10 Jahre) dann zum Grenzsteuersatz zu versteuern gewesen sein. Dieser wäre eventuell höher gewesen, als nun die Abgeltungssteuer mit 25 %.

Ja, bei einem persönlichen Grenzsteuersatz von unter 25 %, der bei einem Ledigen bei einem zu versteuernden Einkommen von € 15.000 (Verheiratete € 30.000) erreicht wird.

Im übrigen knöpft Dir der Staat auch bei Deinen anderen Versäumnissen Geld ab, z.B. im Straßenverkehr.

Meiner Meinung nach muss der Zinsbonus nicht im Jahr der Auszahlung komplett versteuert werden, sondern es wird der jährlich berechnete Zinsbonus besteuert. Entsprechend hat das FG Niedersachsen mit Urteil vom 17.07.2006 - 10 K 305/98 entschieden!

Abgeltungsteuer / Verlustverrechnung / bitte lesen

Fallbeispiel 1: Ich habe 1801,- Euro Veräußerungsgewinn aus Zertifikaten/Optionscheinen gemacht. Nach Abzug des Freibetrages von 801,- führt für die Bank für 1000,- Euro Abgeltungssteuer ab, 26,38% ohne Kirchensteuer. Unterm Strich bleibt ein Betrag von 1537,25 Euro über. Im nächsten Monat des selben Jahres mache ich ein Veräußerungsverlust von genau 1000,- Euro aus Zertifikaten/Optionscheinen. Die Bank rechnet mir eine Verlustrechnung vor und erstattet die Steuergutschrift in Höhe von 26,38% also insgesamt 263,80 Euro. Jetzt habe ich unterm Strich immer noch ein Gesamtgewinn von 801,05 Euro. Soweit so gut, bis dahin habe ich keine fragen. Meine Frage bezieht sich jetzt auf das Fallbeispiel 2. Das erstere habe ich nur aufgeführt zur besseren Verständnis.

Fallbeispiel 2: Ich habe 1801,- Euro Veräußerungsgewinn aus Zertifikaten/Optionscheinen gemacht. Nach Abzug des Freibetrages von 801,- führt für die Bank für 1000,- Euro Abgeltungs- steuer ab, 26,38% ohne Kirchensteuer. Unterm Strich bleibt ein Betrag von 1537,25 Euro über. Im nächsten Monat des selben Jahres mache ich ein Veräußerungsverlust von genau 1000,- Euro aus der Gattung "AKTIEN" (Achtung nicht aus Zertifikaten/ Optionscheinen). Erhalte ich hierbei auch eine Steuergutschrift, obwohl der Verlust aus Aktien herrührt? Es heißt ja immer Aktienverluste kann man nur durch Aktiengewinne ausgleichen, aber gilt das auch für die Abgeltungsteuer also die Verlustrechnung hierfür? Mein Sparerfreibetrag ist ja durch die Gewinne aus der Gattung "Optionsscheine" aufgezehrt. Würde ich durch den Aktienverlust von 1000,- Euro auch eine Steuergutschrift bekommen?!? Vielen Dank für die Antworten.

PS: Ich meine da war doch was mit Verlusttöpfen usw. DANKE

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Unterhaltvorschuss oder ganze Kinderfreibeträge nutzen?

Hallo liebe Foraner und Fachleute,

ich habe da wieder einmal eine Frage mit der Bitte um sachdienliche Antworten.

Folgende Ausgangssituation: Ein Elternteil zahlt kein Kindesunterhalt, weil er es nicht will und aber auch nicht nach der untersten Stufe der Düsseldorfer Tabelle (< 1.500 Euro Einkommen/Monat) kann, heißt also, wenn er Kindesunterhalt zahlen würde, wäre es maximal 190 Euro/Monat und Kind. Die 190 Euro entsprechen dem Unterhaltsvorschuss, der beantragbar ist.

Frage 1: Ab welchen Jahreseinkommen würde die vollständige Übertragung der Kinderfreibeträge auf einen Elternteil die Steuererstattung in Höhe von 190 Euro/Monat ausmachen ?. Die Übertragung der kompletten Kinderfreibeträge ist möglich, wenn z.B. der Unterhaltverpflichteter nicht mindestens zu 75 % seiner Unterhaltspflicht nachkommt.

Frage 2: Ist eine Übertragung der gesamten Kinderfreibeträge auf einen Elternteil mögliche, wenn Unterhaltvorschuss gewährt wird oder wird damit die 75 %-Regelung erreicht ?.

Vielen Dank für sachdienliche Antworten.

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Ich muß das Bauspardarlehen von Wüstenrot nicht nehmen, besser jetzt günstigen Zinssatz reservieren?

Ich bin ja nicht verpflichtet das Bauspardarlehen von Wüstenrot zu nehmen, ich könnte auch den Zinsbonus (orientiert sich an der Höhe der Umlaufrendite) nehmen und mir jetzt - da die Bauzinsen so niedrig sind - einen günstigen Zinssatz reservieren lassen. Der normale Zinssatz bei dem Bausparer wäre 3,95 %, die Sondervariante 2,50 % (siehe vorige Frage, das kapiere ich nicht so recht). Momentan soll es ja für 2 % Baukredite geben, da hätte ich dann fast 2 % eingespart, kann die in die Tilgung stecken (oder einfach niedrige Raten zahlen) und auf das bis 2016 angesparte Kapitel (muß bis 03/16 ansparen, Beginn war 03/2006, Bausparsumme 68.000 Euro) bekäme ich noch diesen Zinsbonus, das klingt doch eigentlich gut. Oder was meint Ihr? Könnte ich JETZT schon - also 2 1/2 Jahre vorher - den Kredit reservieren lassen? Und was kostet das, rentiert sich das Ganze dann noch? Was ratet Ihr mir? Ich hätte große Lust das Darlehen nicht von der Wüstenrot Bausparkasse zu nehmen, weil die mich verärgert haben, die lassen mich aus Vorausdarlehen nimmer raus und ich zahle Monat für Monat Zinsen für das Darlehen und spare nebenbei den Bausparvertrag an und zahle so - jetzt check ich das langsam erst - viel zu lange ab, wäre schneller wenn ich mtl. tilgen würde und dann immer weniger Zinsen anfallen und die Tilgung langsam steigt. Daher wäre mir ganz recht, das Darlehen dann bei einer anderen Bank zu bekommen.

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Kreditablöse-Gebühr von 200 Euro, ist das rechtens?

Mein Mann und ich haben einen Kredit am laufen. Bis zur letzten Rate sind es zurzeit noch rund 6000 Euro. Nun haben wir bei der Bank gefragt wie hoch die Ablösesumme wäre wenn wir sofort den Kredit ablösen würden. Die Dame war super unfreundlich und riet uns davon ab mit der Begründung dass die Ablöse 200 Euro Gebühr kostet und die Berechnung der genauen Ablösesumme auch noch mal 10,50 Euro. Meine Fragen:

  1. Darf eine Bank eine Ablösegebühr in solcher Höhe verlangen? Und ist es rechtens dass selbst die Berechnung der momentanen Endsummer auch noch was kostet?

  2. Können wir die Ablösesumme selbst berechnen? Der Nominalzins beträgt 12,99 Prozent der effektive Jahreszins 14,31. Welchen Zins müssen wir abziehen um auf unsere Ablösesumme zu kommen? Der Kredit läuft noch 12 Monate.

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Was darf sich das Finanzamt (der deutsche Staat) eigentlich noch alles erlauben

Hallo an die, die mir weiter helfen können.

Mein Fall kurz geschildert, Ich hatte im Jahr 2007 eine Betriebsprüfung, in der ich auf eine Nachzahlung von 15.500 Euro erhalten hatte. Zugegeben war meine Buchführung nicht die beste. Nur berechtigt das zu so einer hohen Strafe? Nun gut. Ich habe die 15.500 Euro also abgezahlt. Anfang des Jahres kam dann die Steuer für 2007 und 2008 in Höhe von 19.500 Euro. Da hatte ich mit gerechnet, Steuern muß jeder zahlen und das hatte ich auch in der Vergangenheit immer getan, manchmal ein bischen verspätet. So nun der Hammer! Das Geld hatte ich natürlich nicht in bar. Ich hab einen Ratenantrag gestellt über 1.500 Euro monatl., der abgelehnt wurde. Trotzdem hab ich seit März jeden Monat meine Raten gezahlt und konnte die Steuerschuld auf knapp 6.000 Euro senken. Am Freitag bekam ich einen Brief von der Stadt mit der Mitteilung, das das FA eine Gewerbeuntersagung auf Grund der 6.000 Euro Steuerschuld, beantragt hat. Kann das eigentlich noch normal sein? Die haben von mir in den letzten 3 Jahren ca. 30.000 Euro bekommen und beatragen jetzt eine GU wegen Unzuverlässigkeit. Da ich im I-net tätig bin werde ich mein Gewerbe im Ausland weiter führen und DE den Rücken kehren. Meine Frage kurz. Kann das eigentlich normal sein? Was für Zustände herrschen mitlerweile hier in DE? Ist sowas eigentlich rechtens?

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Kind ist wegen Vermögensfreibetrag-Überschreitung nicht mehr in ALG2-BG

Vor ein paar Wochen habe ich zu einer Frage, die ich zu diesem Thema gestellt hatte, eine Antwort erhalten, aus der ich nicht so ganz schlau werde.

Und zwar geht es darum, dass mein Mann und ich so gut wie gar kein Vermögen haben, also die uns zustehenden Freibeträge weit unterschreiten, dafür unser Sohn aber Vermögen in Höhe etwa des doppelten Freibetrages hat und deshalb keine Leistung bekommt. Sowohl sein Lebensunterhalt als auch die Kosten der Unterkunft müssen daher von diesem Geld bestritten werden bis der Freibetrag erreicht bzw. unterschritten ist.

ALG 2 für uns als Eltern wurde also gewährt, für das Kind aber nicht, da das Kindesvermögen nicht "in einen Topf" mit dem der anderen BG-Mitglieder geworfen werden darf.

Und hier besagte Antwort:

"Einen Tipp noch zum Freibetrag -- in den 3850,- ist die Vorsorgepauschale von 750,- Euro mit eingerechnet, ihr könnt von seinem "Vermögen" jeweils 750,- Euro für euch mit berechnen!! Diese Vorsorgepauschale ist der einzige Betrag, der verschiebbar ist, d.h. auch anderen Mitgliedern der BG zugerechnet werden kann. Auf diese Weise bleibt euch evtl. 1500,- Euro mehr vom Vermögen eures Sohnes erhalten."

Ich hatte dazu Folgendes zurückgefragt, aber leider keine Antwort erhalten:

"Der Tipp bezüglich des Freibetrages ist mir vollkommen neu. Wüsste gern noch, wo das so steht (also worauf genau man sich da berufen kann). Ich hab's auch nicht so ganz verstanden, wie das gemeint ist. Dass die 750 € zum Grundfreibetrag von 3.100 € dazukommen ist mir bekannt. Heißt das dann, dass von dem über 3.850 € hinausgehenden "Vermögen" unseres Sohnes insgesamt 1.500 € auf meinen Mann und mich als UNSERE Vorsorgepauschalen übertragen werden können und diese somit SEIN angerechnetes Vermögen verrringern? Und wenn dem so ist: Muss das tatsächlich vollzogen - also auf unsere Sparbücher o. ä. überwiesen - werden oder wird das nur so "gerechnet"?"

Kann mir hier vielleicht doch noch jemand weiterhelfen?

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