Ist abgeführte Abgeltungssteuer im nachhinein von der Steuer absetzbar?

3 Antworten

Ob Du davon in der Steuererklärung etwas zurück bekommst hängt von den übrigen Einkünften ab. Wären die so gering, das Dein Spitzensteuersatz unter 25 % liegt, dann ja, sonst nein.

Ausserdem, für den Fall, das noch andere Kapitaleinkünfte in Höhe des jeweligen Sparerfreibetrages in den vergangenen 10 Jahren vorgelegen hätte, würden die 600,- (vertelung auf 10 Jahre) dann zum Grenzsteuersatz zu versteuern gewesen sein. Dieser wäre eventuell höher gewesen, als nun die Abgeltungssteuer mit 25 %.

Ja, bei einem persönlichen Grenzsteuersatz von unter 25 %, der bei einem Ledigen bei einem zu versteuernden Einkommen von € 15.000 (Verheiratete € 30.000) erreicht wird.

Im übrigen knöpft Dir der Staat auch bei Deinen anderen Versäumnissen Geld ab, z.B. im Straßenverkehr.

Meiner Meinung nach muss der Zinsbonus nicht im Jahr der Auszahlung komplett versteuert werden, sondern es wird der jährlich berechnete Zinsbonus besteuert. Entsprechend hat das FG Niedersachsen mit Urteil vom 17.07.2006 - 10 K 305/98 entschieden!

Baufinanzierung und Unterhalt

Liebe Foraner und Fachleute, ich habe da wieder eine Frage mit der Bitte um sachdienliche Antworten.

Frage 1: Sind Finanzierungskosten vom verfügbaren Einkommen abziehbar und senken sie dadurch den Unterhaltanspruch ?. Fiktives Beispiel: Für die Finanzierung eines Hauses werden monatlich 1500 Euro ausgegeben. Das verfügbare Einkommen soll bei 4.000 Euro/Monat liegen. Werden von den 4.000 Euro die 1.500 Euro abgezogen und nur die 2.500 Euro für die Unterhaltsberechnung, beispielsweise für Kindesunterhalt, zugrunde gelegt oder sind die 4.000 Euro unterhaltsrelevant ?.

Danke für Euere Antworten im voraus.

...zur Frage

Toter verkauft Anteile. Wer versteuert?

Mal wieder eine sicher sehr häufig vorkommende Frage. ein seit ein paar Tagen, warum nicht seit ein paar Monaten Toter verkauft Anteile. Der Verkauf ist abgeltungssteuerpflichtig. Es geht um gut 20.000 € Gewinn, die dabei realisiert werden.

Die Bank hat keine Ahnung vom Todesfall und zieht aufgrund einer NV-Bescheinigung nichts ab. Aufgrund unwesentlicher anderer Einkünfte und wesentlicher Pflege- und Krankheitskosten kommt der Tote auch mit den Erträgen nicht in die Steuerpflicht.

Kann der Verstorbene, was technisch möglich wäre (Vollmacht, Gutschrift auf das Konto des Toten), den Gewinn realisieren und ist er bei ihm steuerpflichtig oder führt die Realisierung zur Steuerpflicht bei dem oder den Erben?

...zur Frage

Angebot Targobank - Kredit ab 1500 €, 6 - 84 Monate, Rate ab 50 €, 1. Rate nach 89 Tagen, ok?

Mit meiner Zeitung bekam ich ein Angebot der Tarbobank: Kredit ab 1.500 Euro, Laufzeiten 6 - 84 Monate, Rate ab 50 Euro, 1. Rate erst nach 89 Tagen, ist das ok?

...zur Frage

Pflegedienst aus Polen rund um die Uhr für 1500 Euro monatlich - richtig und wo genau?

Eine Arbeitskollegin sorgt sich sehr um die Mutter, die eine ältere Dame ist und nicht mehr allein gelassen werden kann. Sie ist sehr vergesslich (Alzheimerkrankheit). Die Arbeitskollegin und ich sprachen schon über einen Pflegedienst zu Hause bei der Mutter, was das beste wäre. Und da gibt es Pflegedienste aus Polen, die angeblich eine Pflege rund um die Uhr erbringen würden für rund 1.500 monatlich. Stimmt das? Wie käme sie an einen solchen legalen Pflegedienst heran? Wisst ihr darüber mehr?

...zur Frage

versteuerung von zusatzeinkommen - hoher als 700 EUro

Mich würde interessieren, inwiefern _ in welcher Höhe ich meinen Zusatzverdienst versteuern muss zu.B ich verdiene im Jahr 1500 Euro zusätzlich - wie sieht das aus Was muss ich tun ? risotto

...zur Frage

Nutzung Privat-KFZ für Fahrten zum Kunden + Mobilitätspauschale des Arbeitgebers - Versteuerung?

Folgender Sachverhalt:

Ich arbeite im Außendienst und fahre jährlich ca. 30tkm. Davon sind 18tkm privat und 12tkm geschäftlich -> Fahrten zum Kunden.

Zusätzlich zu meinem Bruttogehalt erhalte ich eine "Mobilitätspauschale" in Höhe von 900 Euro pro Monat von meinem Arbeitgeber. Diese Mobilitätspauschale wird automatisch jeden Monat komplett versteuert.

Ich habe vor kurzem meine Steuererklärung für 2017 abgegeben und erhielt die Nachricht vom Finanzamt, dass die Fahrtkosten/Dienstreisen in Höhe von 30cent/km (12tkm0,3cent = 3600 Euro) nicht anerkannt werden, da die Leistungen des Arbeitgebers (meine Mobilitätspauschale in Höhe von 900 Euro) gegen gerechnet werden.

Sprich (Beispielrechnung):

  • Bruttogehalt: 5100 Euro
  • Mobilitätspauschale: 900 Euro
  • Gesamt Brutto: 6000 Euro

Meine Frage:

Ist die Aussage des FA korrekt oder ist es nicht so, dass ich ein Anrecht auf die Werbungskosten habe, da ich die Mobilitätspauschale des Arbeitgebers bereits versteuere? Es heißt doch "Leistet der Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für die Benutzung seines Privatfahrzeugs für betriebliche Fahrten eine pauschale Vergütung für einen bestimmten Zeitraum, so handelt es sich hierbei stets um steuer- und sozialversicherungspflichtigen Arbeitslohn. Dies gilt insbesondere, wenn bei der Erstattung weder die Anzahl noch die Fahrstrecken der tatsächlich ausgeführten Fahrten berücksichtigt werden."

Besten Dank & VG,

Johannes

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?