Internationales Steuerrecht: Steuererklärung Expat bei Rückkehr nach Deutschland

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2 Antworten

Du schreibst nur etwas von Anmedlungen und Abmeldungen.

Wo hast Du:

  1. definitiv gewohnt.

  2. Wo hast Du einen Echten Wohnsitz zur Verfügung. Eine Wohnung die auf einen dauernden Aufenthalt eingerichtet ist.

Also wichtig, wo hast Du ab dem 26. 05. gewohnt. Wenn es Deutschland war, ist es ein Fall der Zuzugbesteuerung.

Danke für die Antwort! Also vor dem 26.05. hatte ich ausschließlich einen Wohnsitz in China und Österreich, nicht aber in Deutschland. Vom 26.05. bis zum 01.07. habe ich in einem Hotel in Deutschland gewohnt, die müssten mich ja gemeldet haben. Ab 01.07. war ich mit Wohnsitz in Deutschland ordendlich gemeldet.

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@Lomiso

Du bist schon wieder bei den Meldungen. Ich könnte mich bei einem Freund in Singapur anmelden, deshalb hätte ich dort keinen Wohnsitz.

Aber aus deinem Kommentar entnehme ich, dass Du ab 01. 07. 2014

Ab 01.07. war ich mit Wohnsitz in Deutschland ordentlich gemeldet.

wohl einen Wohnsitz hattest, also eine Wohnung und nicht nur ein Hotelzimmer.

Nun sehe ich gerade, dass EnnoBecker das schon vollständig beantwortet hat.

Da ist alles drin.

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Vom 26.05. bis zum 01.07. habe ich in einem Hotel in Deutschland gewohnt, die müssten mich ja gemeldet haben. Ab 01.07. war ich mit Wohnsitz in Deutschland ordendlich gemeldet.

Gut, wir unterstellen also für die Zeit vom 26. Mai bis zum 1. Juli (oder 30. Juni?) einen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland und ab 1. Juli (oder 2. Juli) einen Wohnsitz in Deutschland.

Mit "ordentlich gemeldet" hat das nichts zu tun, wir sind hier im Steuerrecht und nicht im Melderecht.

Damit bist du in der Zeit ab dem 26. Mai in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig und davor beschränkt steuerpflichtig.

Es gilt hier § 2 (7) Satz 3 EStG, wonach die Einkünfte aus der Zeit der beschränkten Steuerpflicht in die Festsetzung für unbeschränkt Steuerpfichtige einzubeziehen ist. Weiter hinten im Gesetz (§§ 50, 32b) wird dann ausgeführt, wie das vor sich geht:

Die Einkünfte aus der Zeit der beschränkten Steuerpflicht werden zunächst nach deutschen Recht ermittelt. Also wenn China eine Entfernungspauschale von 10 Cent hat und Deutschland eine von 30 Cent, dann werden die 30 Cent genommen.

Die so ermittelten Einkünfte werden dem Progressionsvorbehalt unterworfen.

Eingetragen wird das Ganze in den Mantelbogen in etwa ab Zeile 98. Anlage AUS oder N-AUS wäre also falsch.

Danke für die Antwort, jetzt ist mir alles klar. Ich habe auch noch deine anderen Antworten zu dem Thema gelesen.

Im Prinzip handelt es sich um die Zuzugsbesteuerung. Nachdem ich noch nie sowas gemacht habe wusste ich natürlich auch nicht, in welche Richtung ich suchen musste!

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