Insolvenz in Eigenregie abwickeln-was genau bedeutet das?

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2 Antworten

Was Insolvenz in Eigenverwaltung bedeutet, wird bei Wikipedia anschaulich beschrieben:

http://de.wikipedia.org/wiki/Insolvenzrecht_%28Deutschland%29#Insolvenz_in_Eigenverwaltung

Für die Aktionäre des Unternehmens wird das keinen Unterschied zu einer Fremdverwaltung machen, nur die Gläubiger müssen sich eventuell Sorgen machen darüber, ob die Abwicklung mit gleicher Sorgfalt erfolgen wird wie bei einer Fremdverwaltung.

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Beim neuen Insolvenzverfahren in Eigenregie ist das betroffene Unternehmen vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt, ohne die Geschäfte einem Insolvenzverwalter zu überlassen. Das Verfahren kann drei Monate lang aufrechterhalten werden. Wird die Sanierung nicht erreicht, droht endgültig die Insolvenz. Die Projektgesellschaft für MEG I solle aus dem Verfahren herausgehalten werden, sagte der neue Windreich-Chef Heer.

aus http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/windpark-betreiber-windreich-meldet-insolvenz-an-a-921314.html

Bei der Insolvenz in Eigenregie hat der Schuldner mehr Einfluss auf die Entscheidungen. Ein Insolvenzverwalter wird dem Management zur Seite gestellt. Und nach 3 Monaten kann die Firma ggf. operativ wieder agieren wie vor der Inso.

Was bedeutet das für die Aktionäre? Bei Windreich sind es wohl eher die, die die Anleihen halten. Das kann man nicht sagen. Auch eine Inso in Eigenregie ist riskant, die Firma hat eine Schieflage. Ich würde die Aussichten als besser einschätzen als eine normale Inso.

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