Insolvenz einer Anleihe: Planquote abwarten oder mit Verlust verkaufen? Was ist steuerlich besser?

2 Antworten

na klar, wenn es eine Quote gibt, hast Du einen verrechenbaren Verlust.

Die Frage ist, wie lange Du wartest und wenn Du verrechenbare Verluste hast was sparst Du ggf. kurzfristig an steuern.

Wenn Du das Unternehmen nennen würdest könnte man besser raten.

ES geht um HKW Personalkonzepte.

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@althaus

Habe mir mal angesehen, was man an gesicherten Daten bekommen kann.

Wie es aussieht ist ja massiv betrogen worden. Möglicherweise auch Geld beiseite geschafft.

Nur ob das jemals für Tilgung zur Verfügung steht?

Ich persönlich würde vermutlich die 5 % nehmen.

Der, der die 5 % bietet muss sich ein Geschäft versprechen, aber es kann eben auch lange dauern.während ein realisierter Verlust eben kurzfristiger über Steuern zurück zu holen wäre.

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@wfwbinder

Es wurde gelogen und betrogen daß sich die Balken biegen. Genauso wie damals bei BKN Biostrom. Alles nur Gauner diese Mittelständler.

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@althaus

Sehe ich anders, vermutlich, weil ich im BVMW bin (Bundesverband mittelständische Wirtschaft). Aber schwarze Schafe gibt es überall.

Aber was hier die HKW abgezogen hat, scheint wirklich kriminell zu sein.

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Eine Rückzahlung der Anleihe mit Verlust kann steuerlich geltend gemacht werden. Die Rückzahlung muß dann jedoch verschieden von Null sein :-)

Erfolgt keine Rückzahlung, so kann man die Anleihe auch schleunigst verkaufen.

Die Anleihe hkw Personalkonzepte-Anleihe (8,250% bis 15.11.2016) DE000A1K0QR1 notiert derzeit bei 3,55 EUR. Du kannst nun überlegen, wie hoch die Quote sein wird. Irgendwie glaube ich nicht an einen duetlich höheren Wert, d.h. bei einem Anlagevolumen von z.B. 5.000 EUR wären es nun EUR 177,50 vs. Planquote von vielleicht 5% (sehr optimistisch) und dann 250 EUR.

Das ist alle häßlich und daher würde ich verkaufen.

PS: Warum hast Du nicht verkauft, als sie mal über 15 EUR lief? Daß das Unternehmen ziemlich tot ist, war doch da schon klar, d.h. eine höhere Quote als 15% war ziemlich unwahrscheinlich.

Ich wurde vom Vorstand persönlich angerufen. Herr Kick., der hatte sich meine Nummer gespeichert, als ich mich wegen den plötzlichen Kursverfall von 100% auf 80% erkundigt hatte. Er vergewisserte mir, daß eine deutlich höhere Quote versucht wird zu erreichen als der derzeitige Börsenkurs. Auch sollte ich die Angebote seitens den Investoren um die 10% nicht eingehen, das seien abzocker. Sein Anruf kam, bevor die Veröffentlichung des nicht bilanzierten Darlehensverlust aufkam. Es kam auch ein Meldung, daß eine Quote zwischen 50 und 65% angestrebt wird, da es dem Unternehmen grundlegend gut geht. Also warum sollte ich damals bei 12% - 15% verkaufen. Dann kam aber die Meldung mit dem nicht bilanziertem Darlehen und dem Verlust der daraus entsanden ist. Demnach hatte der Kurs dann eine andere Richtung eingeschlagen. Ob ich nun 3% oder 15% von 5.000 Euro bekommen ist doch nicht mehr so wichtig. Hauptsache ist, daß ich den Verlust verrechnen kann, daher werde ich demnächst verkaufen und den Verlust realisieren. Mittelstandsanleihen kaufe ich keine mehr. Zu sehr hat man mich betrogen. Schau dir doch mal die Anleihenkurse zu verschiedenen Anleihen an. Eine misserable Entwicklung. Zudem stehen uns noch Pleiten ins Haus, da nur wenige daran denken daß die Anleihe auch mal zurück bezahlt werden muss. Das werden wir dann in 2015 und 2016 sehen, wenn so einige fällig werden. dann weinen noch viele Anleger um ihr Geld.

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Wie werden Gewinne/ Verluste bei Anleihen steuerlich gerechnet?

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Viele Grüße

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Seit ich ihr vor ein paar Monaten ihr in einem sms-Gespräch sie gebeten habe, bald die Schulden zu begleichen, verweigert sie jeden Kontakt. Sie antwortet nicht mehr auf Sms, Facebooknachrichten oder Emails. Anrufe werden weggedrückt. Ein mal habe ich Sie mit unterdrückter Rufnummer erreichen können. Da wurde ich aber sehr unfreundlich abgewimmelt. ich dabei mich über meine rechtlichen Möglichkeiten und Aussichten zu informieren. Ich könnte folgendes einem Richter vorlegen:

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  • Nachweise über die laufenden Kosten (Mietvertrag, Strom/Gas-Verträge, Kontoauszüge).
  • Kontoauszüge, aus denen hervorgeht, dass Ihre Vorgängerin (auch nachweisbar) den gleichen Betrag mir jeden Monat überwiesen hat.
  • Facebooknachrichtenverlauf, in dem wir über ihre Schulden diskutiert haben (aus dem auch der Betrag hervorgeht).
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meine Fragen wären nun:

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2.) Wie würden meine Aussichten ausehen, wenn sie vor Gericht einfach behaupten würde, dass Sie mir das Geld bereits gegeben hat (in Bargeld) oder sich sogar ein falsches Alibi besorgt?

3.) Wie hoch wären die Kosten für einen Prozess, welche ich auszulegen hätte?

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