Insolvenz angemeldet. Was passiert dann?

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2 Antworten

Nach meiner Erfahrung lässt der vom Amtsgericht eingesetzte Insolvenzverwalter zuerst die Gläubiger innerhalb einer bestimmten Frist, die ebenso wie die Bestimmung des Insolvenzverwalters selbst im Insolvenzeröffnungsbeschluss des Amtsgerichts enthalten ist, die Insolvenzforderungen anmelden, bis es dann zum Prüfungstermin kommt usw.

Zuerst prüft der Amtsrichter (unter zuziehung eines Sequestors) ob genügend Masse vorhanden ist um das Konkursverfahren abzuwickeln.

Wenn nicht genug vorhanden ist, wird mangels Masse die Eröfnung abgelehnt.

Sonst wird eröffnet udn eine Konkursverwalter eingesetzt.

Der prüft alle Rechtsverhältnisse und was an Vermögen, schulden, Aufträgen vorhanden ist.

Was noch an Aufträgen abgewicklet werden kann mit dem was vorhanden ist, läßt er abwickeln. Gg. sogar noch material zukaufen.

Parallel überlegt er ob ein Teilunternehmen fortzuführen ist, oder verkäuflich ist.

Gleichzeitig läßt er die Gläubiger die Schulden zur sogenannten Tabelle anmelden und sondert sachen ab und aus, an denen Eigentumsvorbehalt, oder Sicherungsübereignungen bestehen.

Soweit möglich wird Vermögen zu Geld gemacht um die Kosten zu decken und/oder die Verbindlichkeiten über eine gute Quote zu bedienen.

Mehr und mehr versucht man die Betriebe am laufen zu halten.

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