Insiderhandel - Kauf und Verkauf am gleichen Tag?

1 Antwort

Der Hauptgrund dürfte eine steuerliche Realisierung von Gewinnen oder Verlusten sein.

Das kannst Du übrigens auch mit Fonds, Aktien oder anderen Wertpapieren ohne bzw. mit sehr geringen Spreads und Gebühren tun.

Hast Du beispielsweise in 2013 einen deutlichen Verlust realisiert, so kannst Du eine gute Gewinnposition verkaufen und gleich wieder kaufen. Damit wird der Gewinn realisiert, jedoch wird ein möglicher Gewinn in der Zukunft verringert. Man kann damit auch Freistellungsaufträge aus unterschiedlichen Jahren gezielt ausnutzen, anstatt nur in einem Jahr diesen zu nutzen. Das macht pro Jahr einen Unterschied von 801 EUR aus.

Wenn die Reihenfolge stimmt (Kauf und dann Verkauf), handelt es sich aber wahrscheinlicher um ein Optionsgeschäft. Es ist dann wohl kein Verkauf, sondern die Ausübung einer Option.

Wenn es Verkauf und Kauf wäre, dann gilt die obige Antwort zu steuerlichen Verlust/Gewinn-Realisierungen.

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Wird Hewlett Packard pleite gehen?

HP hat gestern eine Gewinnwarnung rausgebracht und will demnach nur noch 3,40 je Aktie verdienen. Allerdings ist vom bereinigten Gewinn die Rede, was ja schon sehr verdächtig nach einer weiteren Abschreibung klingt.

Der Kurs ist jetzt auf unter 15 Dollar abgerutscht, was wiederum einem KGV von 4 entspricht. Dividende ist 3,5% und die Aktie notiert ebenso wie Nokia auf Buchwert. Nur im Gegensatz zu Nokia hat HP einen positiven Casflow und ist auch in Cloud Computing, Software und Services aktiv und hat eine positive Marge im Hardwaregeschäft.

Würde eine Abschreibung, die das Eigenkapital übersteigt, grundsätzlich die Pleite bedeuten oder ist bei positiven Cashflows auch negatives EK möglich? Schließlich könnten ja nächstes Quartal 44 Mrd. $ an Abschreibungen anstehen - bei 32 Mrd EK!

Würde eine spekulative Investition in diesen Hotstock durchaus Sinn machen, wenn man nicht von einer Insolvenz ausgeht? Was meint ihr?

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