Innergemeinschaftliche Lieferung und Kassenbon

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

  1. § 33 UStDV sagt welche Angaben notwendig sind, bei Rechnungen/Quittungen, die über Beträge von 150,- und und weniger lauten. Damit ist esegal, was sonst noch passiert.

  2. Wenn Du Unternehmer bist, müsstest Du wissen, welchen Voranmeldungszeitraum Du hast. spätestens wenn Du die Umsatzsteuererklärung abgibst, muss der Betrag enthalten sein.

  3. Solange Du nicht eine Lieferung von z. B. 20 gleichartigen Gegenstanden a 70,- Euro, die Du am gleichen Tag kaufst in 10 Quittungen a 140,- Euro aufteilst, ist es kein Problem. also wenn Du z. B. die gleichen Gegenstände, jeden Woche, oder alle paar Tage 2 Stk. kaufst, kannst Du das unendlich machen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
lilleskut 09.02.2015, 11:19

Vielen Dank für die Antwort.

  1. Kassenbon (mit entsprechenden Angaben) genügt also.

  2. Wahrscheinlich hatte ich mich nicht klar ausgedrückt. Wenn meine (monatliche) Voranmeldung ergibt, dass ich zuviel gezahlte Umsatzsteuer (wegen innergemeinschaftlicher Lieferung/reverse-charge) vom Finanzamt zurückerhalte, wieviel Zeit hat das Finanzamt für die Rückerstattung?

  3. Gibt es da genau festgelegte Grenzen (wieviele gleichartige Gegenstände, wie häufig?) oder liegt das im Ermessensspielraum?

0
wfwbinder 09.02.2015, 12:16
@lilleskut

Wenn Du Deine Umsatzsteuervoranmeldung abgibst, ist es normaler Weise nach spätestens 1 Monat auf dem Konto.

Du kannst aber ja auch ggf. Verrechnung mit der Lohnsteuerschuld Deines Betriebs beantragen.

Sonst eben mit der Zahllast des folgenden Monats verrechnen.

Wenn Du, weil Du viel in die EU-Länder, oder in Drittländer lieferst, jeden Monat ein Guthaben hast, dann musst Du eben diesen ca. einen Monat warten.

Zu DEinem Punkt 3. der Rückfrage.

Wie oft udn welchen Abständen ist eigentlich egal, es muss nur sachlich logisch sein. Man will einfach verhindern, dass ein und dieslbe Leistung in viele kleine 150,- Euro Quittungen unterteilt wird. Also 2-X Lieferungen innerhalb weniger Tage von jeweils 150,- Euro und weniger über die gleichen Dinge, fällt auf und wäre gegen das Gesetz.

0
lilleskut 12.02.2015, 15:24
@wfwbinder
Also 2-X Lieferungen innerhalb weniger Tage von jeweils 150,- Euro und weniger über die gleichen Dinge, fällt auf und wäre gegen das Gesetz.

Gegen welches Gesetz genau?

0
lilleskut 17.02.2015, 10:41
@wfwbinder

Habe nochmal Deine Antwort zu Punkt 3 genau gelesen. Offenbar meintest Du es doch anders, als ich es zuerst gedacht habe. Nur um sicher zu gehen:

A) Wenn ich viele Artikel zum Stückpreis von weniger als 150 EUR kaufe, dann kann ich das so oft machen wie ich will (selbst wenn mein ganzes Firmengeschäft über solche Kleinbetragrechnungen abläuft?!) Dies ist rechtlich OK und macht keine Probleme mit dem Finanzamt?

B) Wenn ich Artikel kaufe, die z.B. 280 EUR pro Stück kosten und darüber Kleinbetragrechnungen von je 2 * 140 EUR abrechne, so ist das nicht in Ordnung.

Stimmt das so in etwa?

0
Zur Rückerstattung der zuviel gezahlten Umsatzsteuer reiche ich beim Finanzamt den Kassenbon, die Gelangensbestätigung und die Überprüfung der USt-IdNr. ein (was vergessen?).

Ja, du musst noch eine Ziege opfern, auf dem Vulkan tanzen und eine Pilgerreise nach Mekka unternehmen.

Alle anderen Unternehmer reichen allerdings lediglich eine Umatzsteuervoranmeldung elektronisch beim Finanzamt ein und das wars dann in der Regel.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
wfwbinder 07.02.2015, 09:31
Ja, du musst noch eine Ziege opfern, auf dem Vulkan tanzen und eine Pilgerreise nach Mekka unternehmen.

Das öffnet vollkommen neue Perspektiven der Steuerberatung.

0

Was möchtest Du wissen?