Inkasso ohne Mahnungen, ist es rechtmäßig?

2 Antworten

Eine E-Mail von Inkassobüro? Sicher, dass das kein Betrug ist? Magst du mir die E-Mail mal weiterleiten? Dann schick mir mal eine Freundschaftsanfrage, dann gebe ich dir meine E-Mail Adresse.

Zur Geschäftsgebühr: Ich würde hier auch eher 0,3 ansetzen (2301 VV) statt 0,5, aber das ist schon die unterste Grenze von 2300... Viele andere Inkassobüros hätte hier vermutlich 1,3 angesetzt.

Die Nebenforderungen sind unklar und unplausibel. Sofern die nicht weiter begründet werden, würde ich die keinesfalls bezahlen.

Das Gleiche gilt für die Auskunftskosten. Welche Auskunft soll hier denn eingeholt worden sein?

Wenn du nur einen teil der Forderung bezahlen willst, solltest du dem IB unbedingt mitteilen, worauf sich die Zahlung bezieht. Sonst verrechnen die zuerst die Gebühren.

Wenn ich dir einen Entwurf für einen Widerspruch schreiben soll, würde ich gerne vorher mal das Schreiben im Wortlaut sehen.

Woher ich das weiß:Hobby – Hobbyjurist - Grundwissen, garniert mit Recherche

Mit welcher griffigen begründung willst du denn widerspruch erheben?

Zahle und fertig.

Mit welcher griffigen begründung willst du denn widerspruch erheben?

Nebenforderung muss aufgeschlüsselt sein. Keiner weiß was sich dahinter verbirgt. Wenn gemahnt wurde, ist pro Mahnbrief maximal 2,50 € statthaft. Dann schreibt man auch Mahngebühr oder Rücklastschrift, etc.

Auskunftskosten sind auch sinnbefreit. Der Kunde war bekannt, Anschrift, pers. Daten. Da braucht man keine Auskünfte einzuholen. Blödsinnige Kostentreiberei.

Geschäftsgebühr: 22,50 Euro - ???

0,5 Gebühr nach 2300 VV ist immer noch zu hoch für ein simples Inkassoschreiben eines geschäftserfahrenen Gläubigers.

1

Was möchtest Du wissen?