Inkasso macht Druck?

2 Antworten

"Im Januar 2020 wurde ein Mahnbescheid beantragt,"

gerichtlicher Mahnbescheid (gelber Brief) würde ja vom Gericht geprüft werden.

Also schließe ich daraus, das es kein gerichtlicher Mahnbescheid war.

Wenn jetzt das Inkasso druck macht ohne gerichtlichem Mahnbescheid wissen die genau das es verjährt ist. Sonst hätten die längst einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirkt.

Ich würde mich zurück lehnen und abwarten was Gerichte sagen. Gerichte würden eine verjährte Forderung niemals zu Entscheidung annehmen. Da wäre das dann zu Ende.

Klar hier soll mal wieder ein zweites mal abgeschöpft werden, ohne Rechtsgrundlage. Klar kann man Forderungen betreiben, die längst verjährt sind.

Habt Ihr denn Einrede der Verjährung gemacht in Schriftform? Dann ist alles in trockenen Tüchern.

Klar die Inkasso-Mitarbeiter lesen laienhafte Briefe und Einwendungen am Telefon bewirken eh nix und wissen genau, da da keine fachkundigen am Werk sind. Dann wird Druck gemacht.

Den Mahnbescheid gibt es tatsächlich. Dort taucht das Gerät nicht mehr auf, nur noch eine Gebühr von 4,99 Euro, wie ich ja schon schrieb zzgl. dieser 20,50 Euro. Auch tauchen dann später diese Inkassokosten und auch nochmals Mahngebühren auf i.H.v. 21,70 Euro und 5 Euro Auskunftskosten, wo hier aber kein Umzug stattfand. Letzteres würden wir so oder so ablehnen. Auf meine Nachfrage, was genau es sich mit dieser Bearbeitungsgebühr i.H.v. 20,50 Euro auf sich hat, bekam ich keine Antwort. Zwischenzeitlich nur mal eine Forderungsaufstellung, so diese Gebühr aber wieder anderes betitelt wird und zwar nennt die sich dort wieder Hauptforderung. Nachdem der MB kam, haben wir gleich Einrede wegen Verjährung eingelegt und dies dem Inkasso dann mitgeteilt, welche aber die Verjährung ablehnen, da diese nicht eingetreten sei. Im Prinzip reiten die hier auf diesen Gebühren rum und dies ist dann für die die Hauptforderung, da die Gläubigerin damals bis 18.2.16 mit der Krankenkasse abrechnen konnte und da keine Folgeverordnung mehr eingereicht wurde, dann am 15.1.18 die Rechnung für das Gerät gestellt. Am 21.12.18 dann eine Rechnung bezgl. Bearbeitungsgebühr i.h.v. 20,50 Euro kam dazu. Am 2.7.19 dann die Gutschrift durch die Rückgabe des Gerätes, welches wir erst einmal suchen mussten, nach der langen Zeit, will das hier aber auch nicht auseinanderfuddeln, ist nun mal passiert und nun ist die Hauptforderung halt für die die 20,50 Euro und beim MB tauchen plötzlich noch 4,99 Eur auf. Somit wäre richtig, dass diese 20,50 Euro nicht verjährt sind.

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@Zorro88

ja aber die Inkassokosten folgen rechtlich doch der Hauptforderung. Also war es kein gerichtlicher Mahnbescheid und das ist alles verjährt.

Ich würde da nix mehr schreiben und abwarten ob gelber Brief kommt mit gerichtlichem Mahnbescheid. Dann schriftlich per Einschreiben Einrede der Verjährung machen. Dann wird das erledigt sein.

Die wollen Dich nur verwirren. Das hat keinen rechtlichen Bestand.

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Wenn ein Mahnbescheid ergangen ist, dem ihr widersprochen habt, dann ist das Gericht eingeschaltet und "das Inkasso" kann Dir gegenüber gar nichts mehr "meinen", sondern müsste jetzt dem Gericht nachweisen, dass die Forderung berechtigt ist.

Ist keiner ergangen, scheinen sie nichts in der Hand zu haben. Deren Mahncomputer kann endlos nerven, das geht automatisch, kostet sie nichts und mancher ist so genervt, dass er zahlt, obwohl unberechtigt, nur damit das aufhört. Diese Belästigung, z.T. schon Nötigung, ist heute leider an der Tagesordnung.

Ich würde da mal @hildefeuer zustimmen, wenn das Inkasso wirklich etwas in der Hand hätte, warum belegen sie ihre "Forderungen" nicht dem Gericht?

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