Informationen für eigentumswohnung

4 Antworten

Hier habe ich etwas zum Lesen:

https://www.test.de/shop/eigenheim-miete/handbuch-eigentumswohnung-sp0413/ und noch mehr unter w ww.ratgeber-verbraucherzentrale.de/DE-NW/bauen-wohnen.

Man darf eine Eigentumswohnung nicht nur auf die Alternative zur Mietwohnung reduzieren, denn da hängen noch jede Menge finanzieller Verpflichtungen dran, die eine Mieter nicht betreffen. Daher ist die umfassende Beschäftigung mit dieser Materie wichtig. Und wenn Du schließt ein passendes Objekt im gewünschten Bereich "Lage, Lage, Lage" gefunden hast, dann geht es vor dem Vertragsabschluss um das Aktenstudium, sprich Lesen der Vertragsdokumentation, der Protokolle der Eigentümerversammlungen (mit den notierten Problemen und Beschlüssen!). Ohne dieses zu tun, würdest Du die Katze im Sack kaufen!!!

Und bei einem gehörten Nettogehalt denke ich immer an Kollegen, die sich davon bereits diverse langfristig abgeschlossene Versicherungsverträge "geleistet" haben, wo ihr dort eingezahltes Geld praktisch bis zum Renteneintritt gefangen ist. Bei denen ist das Nettogehalt also nicht das wirklich verfügbare Gehalt.

Wenn Du mehr rechnen möchtest, dann habe ich hier einen kleinen Rechner gefunden: http://www.immobilienrechner.org/wie-viel-haus-kann-ich-mir-leisten.php

Aber hier ist das große Manko, dass die großen Problemstellungen der Eigentumswohnungen ausgespart bleiben, nämlich monatliche Instandhaltungsrücklage, notwendige Reparaturen und Renovierungen, Umzugskosten und Einrichtung. Einiges davon kürzt sofort Dein Eigenkapital, anderes Dein wirklich verfügbares Nettoeinkommen. Aber nur so kannst Du Deine Planung verbessern.

Ich weiß ja nicht, welchen Job Du anschließend hast, aber eine eigene Immobilie könnte Deine Mobilität als Arbeitnehmer erheblich einschränken.

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Hallo Tiffany, Es ist meines Erachtens richtig und gut das man sich in Deinem Alter schon Gedanken über Wohneigentum macht. Auch der Auffassung sich zunächst umfassend zu informieren kann man nur zustimmen, schliesslich ist die Entscheidung für Wohneigentum gewissenhaft zu planen. Bei der Suche nach Informationen über Immobilien und Wohneigentum solltest Du dich nicht nur auf das Internet beschränken. Die finanzielle Situation ist m.E. einigermaßen realistisch eingeschätzt, obwohl Du in der Fragestellung keine weiteren Informationen zu eventuellen Zahlungsverpflichtungen gemacht hast. Unbedingt sollte durchgerechnet werden das ein Hypo-Darlehen auch langfristig bedient werden kann. Hier noch ein Link zum nachlesen. http://zendepot.de/8-immobilien-irrtuemer-teil-1/

Selbst eine kleine Wohnung für ca. € 100.000 in akzeptabler Lage erscheint mir unwahrscheinlich. Es sei denn, sie ist grundsanierungsbedürftig (z.B. Bad, Küche usw). Das bedeutet einen höheren Kapitaleinsatz, als von Ihnen bisher geplant. Wie schon die anderen Foristen/innen vor mir schrieben, ist der Standort äußerst wichtig. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass die Wohnung in der spezifischen Lage vermietbar und mindestens zum Anschaffungspreis wiederverkäuflich ist, damit Sie keinen Verlust erleiden. Vermietbar heisst für Sie, dass Sie mit der Miete alle Kosten decken können und eventuell einen (kleinen?) Gewinn erzielen. Für Kalkulationszwecke sollten Sie auf jeden Fall die ortsübliche Vergleichsmiete recherchieren und zugrunde legen. In Großstädten gilt ein Mietspiegel für die Gegend, den Sie beim Mieterverein einsehen können. In Dörfern/Kleinstädten können Sie sich an Zeitungsinseraten/im Internet oder bei Immobilienmaklern kundig machen.

100.000€ könnten 20.000€ zuviel sein oder 50.000€ zuwenig, denn es kommt ganz darauf an wie groß die Wohnung ist und wo sie liegt. Die Lage entscheidet in der Regel wie teuer die Wohnung kommt. Je angesehener und besser die Lage, desto teurer wird die Wohnung, da die Nachfrage nach solchen Wohnungen sehr hoch ist. Daher solltest Du mal das örtliche immobilienscout.de durchsurfen und Dir eine von Dir gewünschten Lage aussuchen. Dann werden Dir aktuelle Angebote angezeigt, nach denen Du Dich richten kannst, dann weisst Du ob 100.000€ reichen werden. Zum Verkaufspreis musst Du in etwa bis zu 12% Nebenkosten dazurechnen. Dann wärst Du schon bei 112.000€, die Du aufbringen musst. Eine Internetseite speziel für Immobilienkäufer gibt es nicht. Du musst Dir mühsam alles zusammensuchen oder erfragen.

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