Indexmieteklausel seit 10 Jahren nicht angewand, Erhöhung jetzt um 13,5 %?

2 Antworten

Warum sollte das nicht rechtens sein? Wo ist Dein Störgefühl dabei?

Die Indexklausel hat sicherlich kein Verfalldatum, an dem sie unwirksam wird. Jede der Mietparteien hat das Recht, sich auf Indexveränderungen zu ihrem Vorteil zu berufen. Es wird nur die zukünftige Miete verändert und keinesfalls rückwirkend.

Bei der "plötzlichen" Steigerung um 13,5 % hat der Vermieter in der Vergangenheit sicherlich schon einige mögliche Mietpreissteigerungen verpasst, da wurde der Mieter also ordentlich geschont.

Es ist eine Erhöhung um den Prozentsatz möglich, der für das jeweils laufende Jahr vorgesehen war.

Einer anderslautenden, größeren Mieterhöhung würde ich widersprechen / nicht zustimmen.

Das geht nicht mit der Berechnungsformel..... Vertragsjahr 2010 bis jetzt...

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Die Änderung des VPI wird dabei danach bestimmt, inwieweit sich der aktuelle Indexwert zum alten Indexwert erhöht oder gesenkt hat; das heisst zunächst wird der Indexwert zum Zeitpunkt des Einzugs des Mieters betrachtet und vom neuen aktuellen Indexwert abgezogen. Das Ergebnis ist die Indexveränderung, die als prozentualer Wert zur Mieterhöhung oder Senkung angesetzt wird.

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Eine derartige Berechnung einer Mietpreiserhöhung dürfte sich in keinem Wohnmietvertrag finden.

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