In wie weit sollte man dem Rentenbescheid Glauben schenken?

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Wenn Du die angegebenen Zeiten gut kontrollierst/die Beträge nachschaust und die Bezeichnungen dazu, dann ist es von der Rentenversicherung richtig gerechnet worden. Die Vorausberechnungen bis zum Rentenalter, sind ja seit einiger Zeit in 3 Varianten - ohne Rentensteigerung - mit 1 % oder 2 % Renten-Steigerung und ich denke die 1%ige Variante könnte ganz gut hinkommen. Die Renten folgen in ihrer Entwicklung noch immer den Löhnen - wenn die steigen, steigen grds. auch im nächten Jahr die Renten (natürlich abzüglich Riesterfaktor usw.). Die liebe Bundesregierung hat ja sogar ein Spezialgesetz gemacht, daß die Renten nicht sinken dürfen. Private Altersvorsorge ist natürlich nötig, denn daß heutzutage die Leute noch 45 Jahre bei Audi oder BMW durcharbeiten, kommt zwar noch hie und da (in Bayern) vor, aber es ist leider nimmer die Regel. Versicherungslücken, Arbeitslosigkeitszeiten drücken die Rente runter.

Du musst davon natürlich noch Krankenversicherung und ggf. Steuern bezahlen. Auch solltest du die Inflation bis dahin nicht vergessen.

..hmm, wie Prof. Rüffelhüschen schon mehrmals gesagt hat : Die gesetzl. Rente ist ein Umlagenprinzip..zum Anfang Ihrer Gründung paßte dies sehr gut ,mehrere Arbeiter stützen einen Rentner (zeigte im Vortrag auf ein Diagramm in Form einer Tanne) ..der sogenannte "Tannenbaumeffekt"..heute ist das eher ein "Dönnerspieß" ..damit das Ding nicht in eine ungekippten Tanne mündet ,müssen wir bis 2040 mehrere Nachhaltigfaktoren einbauen, wie z.Bsp Fremdfinanzierungen aus der DR ausschließen oder mehr Menschen wesentlich früher in die DR mit einbinden..heißt bis 2040 dürfen sie Ihren Rentenbescheiden zu ca. 88 % trauen...Interessanter Vorstellung...HG DerMakler

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